Cookie Consent by Free Privacy Policy Generator 📌 Nextcloud: 9 Tipps für typische Probleme

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📚 Nextcloud: 9 Tipps für typische Probleme


💡 Newskategorie: Windows Tipps
🔗 Quelle: pcwelt.de

In den vergangenen Jahren ist Nextcloud immer besser und auch in größeren Unternehmen eine Alternative zu den Cloudlösungen der großen Hyperscaler geworden. Oft genug laufen die Nextcloud-Admins in Probleme hinein, die sich aber meist einfach lösen lassen.

Nextcloud Tutorial: So richten Sie eine Home-Cloud für Ihre Daten ein

1. Konfigurationsdateien wiederherstellen

Viele Nutzer verändern anlässlich solcher Meldungen die Konfiguration. Solche Änderungen sollte man immer separat dokumentieren und nach Updates wieder manuell nachtragen.

Viele Nutzer verändern anlässlich solcher Meldungen die Konfiguration. Solche Änderungen sollte man immer separat dokumentieren und nach Updates wieder manuell nachtragen.

IDG

Sie sollten eine Nextcloud-Instanz zeitnah mit einem Update versorgen, sobald die Konfigurationsoberfläche eine neue Version anzeigt. Das trägt immer zur Stabilität und zur Sicherheit von Nextcloud bei. Während der Installation überschreibt Nextcloud aber in der Regel nicht nur nahezu sämtliche Programmdateien, sondern auch die Konfigurationsdateien.

Haben Sie, aus welchen Gründen auch immer, Änderungen an der „.htaccess“- oder der „.user.ini“-Datei Ihrer Installation vorgenommen, sind diese nach einem Update verschwunden. Viele Admins sichern daher vor dem Update diese Dateien separat und kopieren sie anschließend wieder an den Ursprungsort zurück.

Doch genau das sollten Sie vermeiden! Besser ist es, Ihre Änderungen in einer separaten Datei zu dokumentieren. Aus dieser kopieren Sie dann die Inhalte in die während des Updates neu erzeugten Dateien.

2. Was tun bei Update-Fehlern?

Bleibt Nextcloud während des Updates hängen und ist nicht mehr erreichbar, sehen Sie in der „config“-Datei nach und ändern den Wert für den Wartungsmodus.

Bleibt Nextcloud während des Updates hängen und ist nicht mehr erreichbar, sehen Sie in der „config“-Datei nach und ändern den Wert für den Wartungsmodus.

IDG

Üblicherweise läuft der Updateprozess reibungslos durch. In wenigen Fällen kann es aber passieren, dass der Prozess an einer Stelle hängen bleibt. Dann erscheint die Installation nicht mehr erreichbar und meldet, dass der Wartungsmodus aktiv ist. Hier gibt es verschiedene Lösungsansätze, je nachdem, wo der Prozess hängen geblieben ist. Gab es keine weitere Fehlermeldung, loggen Sie sich via FTP oder SSH auf Ihrem Server ein. Öffnen Sie mit einem Editor die Datei „config.php“ und suchen Sie dort nach der Zeile „maintenance“. Ändern Sie den Wert dort von „true“ auf „false“.

Speichern Sie die Datei und rufen Sie die URL Ihrer Installation erneut auf. Der Updater informiert über den Fortschritt. Bleibt er etwa bei Schritt 3 hängen, können Sie das Update erneut starten. Sofern es sich nicht um einen systemischen Fehler handelt, kann dies helfen.

Während des Updates spielt die Datei „.step“ eine wichtige Rolle. Sie finden diese im Ordner „data“, und zwar im Verzeichnis „updater-(Zeichenkombination)“, also zum Beispiel „updater-nc76gfbhj45/.step“.

Löschen Sie via FTP/SSH die Datei.

Nun können Sie das Update neu starten. Hängt das Update regelmäßig an einer bestimmten Stelle, kann die manuelle Bearbeitung der Step-Datei helfen. Hierzu wird aber eine tiefe Recherche in der Dokumentation notwendig sein.

3. Gruppen und Gruppenordner setzen

Die App „Group Folders“ unterstützt Sie beim Einrichten von Gruppenordnern in Nextcloud. Das Zuweisen von Gruppen und den Berechtigungen fällt damit wesentlich leichter.

Die App „Group Folders“ unterstützt Sie beim Einrichten von Gruppenordnern in Nextcloud. Das Zuweisen von Gruppen und den Berechtigungen fällt damit wesentlich leichter.

IDG

Sofern Sie vorhaben, Nextcloud ausschließlich für sich selbst zu nutzen, können Sie diesen ersten Abschnitt überspringen. Falls nicht: Bevor ein absoluter Wildwuchs an Ordnern und Freigaben beginnt, ist es sinnvoll, sich Gedanken über eine sinnvolle Datenstruktur zu machen.

Grundsätzlich kann jeder Nutzer einer Nextcloud-Installation in seinem Stammverzeichnis Ordner anlegen, um diese sowohl intern (andere Nutzer) oder extern (per Link) zu teilen. Der Nachteil bei solchen Einzelfreigaben ist, dass schnell eine Person vergessen wird, die auch Zugriff auf die Inhalte haben sollte.

Dieses Problem lösen Freigaben an Gruppen und – damit im Zusammenhang stehend – die Gruppenordner. Ein solcher Gruppenordner taucht nämlich in den Freigaben automatisch auf, sobald ein Benutzerkonto Mitglied einer Gruppe ist. Welche Gruppeneinteilung sinnvoll ist, hängt von der Strukturierung der Gruppe ab. Bei einem Ortsverein könnten der Vorstand, einfache Mitglieder und die Fraktion jeweils eine Gruppe sein. Bei einer Schule bietet sich etwa die Zugehörigkeit zu Fachschaften, der Leitungsebene, den Schülerinnen und Schülern, Jahrgangsstufen und Klassen oder Profilen an.

Bei der Definition von Gruppen ist es besser, von vornherein etwas granularer zu arbeiten, als später größere Umbauten zu haben. Neue Gruppen sind schnell angelegt. Als Admin der Installation wechseln Sie in den Bereich „Benutzer“. Dort klicken Sie auf „Gruppe hinzufügen“ und tragen den Namen der Gruppe ein. Die Eingabe müssen Sie mit dem Passwort bestätigen.

Fügen Sie so jetzt weitere Gruppen nach Bedarf hinzu. Das Hinzufügen von Gruppenordnern umfasst bei gehosteten Instanzen gelegentlich die Anforderung, dieses mit einem separaten Werkzeug des Providers vorzunehmen, der diese Ordner als „externe“ Datenspeicher in Nextcloud einbindet. Sie können sich die Arbeit jedenfalls mit dem Einsatz der App „Group Folders“ enorm erleichtern. Dort vergeben Sie den Namen des Ordners und weisen diesen dann der jeweiligen Gruppe mittels eines Listenfelds zu.

Hier finden Sie weitere Optionen, um die Rechte für Lesen, Schreiben und Teilen zu definieren. Sobald Sie in der Benutzerverwaltung einen Benutzer einer Gruppe zugeordnet haben, sieht er auch die korrespondierenden Ordner der Nextcloud.

4. Kontakte importieren und mobil abgleichen

Der Import von Kontakten ist über die Einstellungen der Adressbücher möglich. Sie legen lediglich das Ziel fest und laden eine Datei hoch.

Der Import von Kontakten ist über die Einstellungen der Adressbücher möglich. Sie legen lediglich das Ziel fest und laden eine Datei hoch.

IDG

Die persönlichen Daten auf dem eigenen Server zu wissen oder wenigstens ein System in Deutschland zu benutzen, ist für viele Anwender von Nextcloud eines der wichtigsten Motive. Einmal eingerichtet, können Sie Ihre Kontakte wie gewohnt mit Ihrem Smartphone synchronisieren. Basis für die Verwaltung von Adressen ist die Nextcloud-App „Kontakte“.

Diese finden Sie in der Verwaltung und unter der Rubrik „Organisation“. Sie ist nicht Standard und muss zunächst installiert werden. Die Importfunktion des Moduls versteht die Datenformate VCF und vCard. Bevor Sie die Kontakte einpflegen können, müssen Sie diese aber zunächst aus einer anderen Anwendung exportieren.

In der Nextcloud-App klicken Sie auf das Zahnrad am linken unteren Rand, um die Einstellungen aufzurufen. Hier finden Sie die Option „Kontakte importieren“. Nextcloud erfragt nun, ob die Datei im System vorliegt. Wählen Sie die heruntergeladene Datei von Google & Co. aus. Die Installation informiert Sie über den Fortschritt.

Apple-Geräte: Recht einfach ist der Abgleich mit einem iPhone oder sonstigem iOS-Gerät. Der Weg führt über die „Einstellungen“. Dort wechseln Sie in den Bereich „Kontakte“. Tippen Sie hier auf „Accounts“ und anschließend „Account hinzufügen“. Auf der nächsten Seite entscheiden Sie sich für „Andere“. Dann wechselt die Ansicht und Sie aktivieren „CardDAV-Account hinzufügen“. Als Server verwenden Sie die URL Ihrer Nextcloud-Installation in der Form „[domain.tld]/remote.php/dav/principals/ users/[Benutzer]/“.

Geben Sie jetzt Ihren Nextcloud-Benutzernamen und Ihr Passwort ein. Im nächsten Schritt versucht iOS, die Anmeldung zu verifizieren. Falls Ihr Server keine verschlüsselte Verbindung unterstützt, wird Ihnen eine entsprechende Fehlermeldung angezeigt. Bestätigen Sie mit „OK“. Falls das nicht gelingt, liegt das in der Regel daran, dass der Server keine Verschlüsselung unterstützt, weil Sie diese bei der Einrichtung nicht konfiguriert haben. In diesem Fall müssen Sie unter „Erweiterte Einstellungen“ die Option „SSL verwenden“ deaktivieren und den Port auf „80“ umstellen. Danach sollte der Datenabgleich funktionieren.

Android-Geräte: Hier ist der Abgleich nicht ganz so einfach. Der Import in das Google-Adressbuch selbst würde die Daten wieder auf einem US-System ablegen. Hier müssen Sie also auf die Software eines Dritten ausweichen. Eine Lösung ist DAVx5. Sie steht über die Stores von Google, Huawei und auch den Galaxy Store zur Verfügung. Die überschaubare Investition lohnt sich, um Kontakte synchron zu halten. Die App funktioniert sowohl im Zusammenspiel mit der offiziellen Nextcloud-Anwendung für das Smartphone, aber auch selbständig.

Empfohlen ist die Kombination beider Apps. Richten Sie zuerst die Nextcloud-App ein und installieren Sie danach DAVx5. In der Nextcloud-App öffnen Sie die Einstellungen und wählen „Kalender & Kontakte synchronisieren“. Die App startet dann den üblichen Log-in-Ablauf Ihrer Installation und kann so die Zugangsdaten speichern. Bei der Synchronisation als Stand-alone-Lösung müssen Sie die URL und Zugangsdaten des Systems manuell in DAVx5 eintragen. Damit stehen Ihnen die auf Nextcloud gespeicherten Adressen auch auf dem Smartphone zur Verfügung und werden bei Bedarf synchronisiert.

Im App Center von Nextcloud gibt es auch noch die App „Google Integration“. Diese geht allerdings einen anderen Weg. Sie nutzt die API-Schlüssel von Google, um so eine Verbindung zum Konto zu schaffen. Damit bleibt die Datenhoheit weiter bei Google.

5. Termine mit dem Smartphone abgleichen

Termine aus anderen Kalendern importieren Sie über das ICS-Format – entweder direkt in den persönlichen Kalender oder in einen neuen Kalender.

Termine aus anderen Kalendern importieren Sie über das ICS-Format – entweder direkt in den persönlichen Kalender oder in einen neuen Kalender.

IDG

Um von Google und anderen Diensten auf dem Smartphone unabhängig zu werden, können Sie eine Synchronisation mit Ihrer Nextcloud einrichten.

Wieder gibt es zunächst die Herausforderung der Datenübernahme, es sei denn, Sie möchten parallel mit mehreren Kalendern arbeiten. Das ist zwar der einfachste Weg, aber aus eigenen Erfahrungen landen beim Erfassen neuer Termine die Daten dann auch gern an der falschen Stelle. Das ist ärgerlich, vor allem, wenn Sie den Kalender für andere freigegeben haben. Ein Export bei Google verläuft nach dem gleichen Schema wie bei den Kontakten. Sie wechseln in den Kalender und finden in den Einstellungen den Abschnitt „Importieren & Exportieren“.

Führen Sie mehrere Kalender bei Google, können Sie leider nicht einen einzelnen Kalender für den Export selektieren. Nach dem erfolgreichen Download entpacken Sie das ZIP-Archiv. Dort finden sich dann Ihre eingerichteten Kalender einzeln in Form von ICS-Dateien, was dem Standard entspricht. Sofern noch nicht geschehen, aktivieren Sie anschließend die Kalender-App von Nextcloud.

Die weiteren Schritte in Nextcloud sind schnell erledigt. Mit dem Klick auf „Kalender- Einstellungen“ öffnet sich ein kleiner Dialog mit der Funktion „Kalender importieren“. Damit öffnen Sie die Dateiauswahl Ihres Systems. Dort navigieren Sie zur ICS-Datei, die Sie verwenden wollen. Die App fragt dann nach, ob Sie die Daten in den aktuellen Kalender importieren oder in einem neuen Kalender anlegen wollen.

Ein mögliches Problem, das beim Import auftauchen kann, sei nicht verschwiegen. Die Kalender-App von Nextcloud kann die Geburtstage der eingerichteten Kontakte auslesen und darstellen. Der Import von ICS-Dateien funktioniert natürlich auch aus anderen Anwendungen heraus. Allerdings arbeiten die Kalender-Apps beim Export völlig unterschiedlich. Unter Umständen exportieren Sie somit ebenfalls im alten Kalender gespeicherte Geburtstage. Und diese landen dann doppelt in dem gewählten Kalender.

Sind Sie unsicher, wie das bisher eingesetzte Programm mit den Geburtstagen umgeht, lautet unsere Empfehlung, den Import zunächst in einen neuen Kalender zu leiten. Passt das Ergebnis, können Sie den Import in den vorgesehenen Kalender danach erneut ausführen. Das ist weit weniger aufwendig, als doppelte Geburtstagseinträge bereinigen zu müssen.

Liegen die Daten vor, ist der Abgleich mit einem externen System (Smartphone oder Desktop) einfach: Klicken Sie in die Einstellungen des Kalenders. Sie finden dort die beiden Kommandos, um die Ziel-URL, abgestimmt auf Ihr eingesetztes System, in die Zwischenablage zu übernehmen.

6. Kontakte und Termine synchronisieren nicht

Der Teufel im Detail steckt regelmäßig bei der Synchronisation von Kalendern und Kontakten. Denn hier handelt es sich um ein komplexes Zusammenspiel aus Webserver-Konfiguration, Nextcloud und (störrischen) Clients.

Das Problem liegt in der Regel bei Installationen, die vom Standard abweichen. Clients (insbesondere in der Mac-Welt) haben dann oft Probleme damit, den notwendigen Dienst zu entdecken. Bei der Recherche im Internet werden Sie viele Lösungsvorschläge entdecken, die dann bei der jeweiligen Konstellation auch Abhilfe gebracht haben.

Besser ist es aber, das System sauber aufzusetzen. Befindet sich Nextcloud in einem Unterordner des Stammverzeichnisses Ihres Servers, passen Sie die Datei „.htaccess“ so an, dass die entsprechenden Scripts geladen werden können. Öffnen Sie die Datei mit einem Editor und fügen Sie zwei Zeilen hinzu:

Redirect 301 /.well-known/carddav /nextcloud/remote.php/dav
Redirect 301 /.well-known/caldav /nextcloud/remote.php/dav
Unter Apache können Sie durch Umschreiben im Modul Mod_Rewrite die Suche für Clients für Caldav- und Carddav-Synchronisationen vereinfachen.

Unter Apache können Sie durch Umschreiben im Modul Mod_Rewrite die Suche für Clients für Caldav- und Carddav-Synchronisationen vereinfachen.

IDG

In dem von Ihnen eingesetzten Programm zur Synchronisation von Terminen oder Kontakten müssen Sie als Ziel (URL) jetzt nur noch „https://[Ihre-domain].[tld]“ eintragen – statt des oft zitierten Umwegs „https://[Ihre-domain].[tld]/nextcloud/remote.php/dav/principals/username“.

Nutzen Sie Apache mit dem aktivierten Modul „mod_rewrite“, sollten die folgenden Zeilen funktionieren:

RewriteEngine on
RewriteRule ^.well-known/carddav /nextcloud/remote.php/dav/ [R=301,L]
RewriteRule ^.well-known/caldav /nextcloud/remote.php/dav/ [R=301,L]

7. Woher kommen die Dateien?

Um Daten von einem Synology-NAS in die Nextcloud zu laden, können Sie die passende App nutzen, die den Webdav-Zugang des NAS-Systems nutzt.

Um Daten von einem Synology-NAS in die Nextcloud zu laden, können Sie die passende App nutzen, die den Webdav-Zugang des NAS-Systems nutzt.

IDG

Wenn Sie alle Dokumente in Ihrer eigenen Cloud ablegen wollen, müssen Sie diese zunächst einmal bestücken. Und da gibt es ebenso viele Möglichkeiten wie potenzielle Speicherorte.

Beginnen wir mit dem Fall, dass die Dateien bei einem anderen Cloudanbieter wie Onedrive oder Google liegen. Sie finden dazu im App Center von Nextcloud kleine Programme, welche die Einbindung dieser Dateien übernehmen können. Dazu führen die Apps den Log-in-Prozess und damit den Datenzugriff auf die andere Cloudquelle aus.

Mit der App „External Storage Support“ können Sie den Zugriff auch zu FTP-Servern oder Webdav-Servern ermöglichen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang das Bewusstsein, dass die Originaldaten am ursprünglichen Ort verbleiben.

Besitzen Sie ein NAS von Synology, können Sie die dort vorhandene App „Cloud-Sync“ verwenden, um Dateien vom NAS in die Cloud zu bewegen. In der Nextcloud wechseln Sie in den Abschnitt der Dateien und klicken unten links in die „Einstellungen“. Dort finden Sie die Zeile „WebDAV“, deren Inhalt Sie kopieren. Auf dem NAS installieren Sie die App „Cloud-Sync“ und klicken dort auf das Pluszeichen, um eine neue Datenquelle anzulegen. Einen direkten Provider für Nextcloud suchen Sie dort allerdings vergeblich. Stattdessen nutzen Sie Webdav. Sie tragen dort die URL, die Sie aus Nextcloud kopiert haben, in das Feld ein, entfernen aber den abschließenden Slash („/“). Nach der Eingabe von Benutzernamen und Passwort befinden Sie sich im Dialog, mit dessen Hilfe Sie festlegen, welche Ordner des NAS Sie mit der Nextcloud synchronisieren wollen.

Mit den offiziellen Clients für Linux (universelles Appimage), Windows oder Mac-OS synchronisieren Sie Dateien auf Ihrem lokalen Desktopsystem mit Ihrer Nextcloud.

Mit den offiziellen Clients für Linux (universelles Appimage), Windows oder Mac-OS synchronisieren Sie Dateien auf Ihrem lokalen Desktopsystem mit Ihrer Nextcloud.

IDG

Dokumente, die lokal auf Ihrem Rechner vorliegen, synchronisieren Sie am einfachsten mit den offiziellen Clients für den Desktop, die Sie in einer aktuellen Version stets von der Projektseite herunterladen können. Der Nextcloud-Client für das Smartphone ist bereits erwähnt worden.

Abschließend soll es noch um zwei Fälle gehen, bei denen die Datenübertragung schneller geht. Das ist der Fall, wenn Sie lokalen Zugriff auf die Nextcloud-Instanz besitzen und dort einen externen Datenträger mounten können. Dann kopieren Sie die Daten einfach in das Data-Verzeichnis Ihrer Instanz. Mittels rsync könnten Sie Datenverzeichnisse eines externen Datenträgers mit der Nextcloud-Instanz abgleichen, indem Sie die Daten ebenfalls in „data“ schreiben lassen. Dabei werden Sie aber anschließend feststellen, dass die Dateien nicht in der Browseransicht von Nextcloud auftauchen. Das liegt daran, dass sich die Nextcloud nicht so leicht Dateien „unterschieben“ lässt. Zu jeder Datei gehört auch ein Eintrag in der Datenbank – und der fehlt beim einfachen Kopieren auf Dateiebene.

Um die Datenbasis erneut einzulesen und damit auch die direkt kopierten Dateien zu erfassen, hilft das Kommando:

occ files:scan

Dabei muss der User „www“ des Systems genutzt werden. Nach diesem Scan sollten alle Dateien vorhanden sein. Um die Sache kompliziert zu machen, vergeben die Distributionen zum Teil verschiedene Namen für diesen Benutzer. Einzelheiten dazu verrät Ihnen die Dokumentation von Nextcloud (https://docs.nextcloud.com/server/latest/ admin_manual/configuration_server/occ_ command.html#file-operations-label).

8. Das Problem mit den „Geister-Verzeichnissen“

Wenn Sie häufig mit Ordnern arbeiten und dort regelmäßig löschen, kann es gelegentlich zu Problemen kommen. Nextcloud zeigt dann zwar an, dass der Ordner gelöscht wurde, aber nach der nächsten Anmeldung taucht er erneut auf. Physisch können Sie solche Ordner direkt über eine Konsole des Servers entfernen (oder in einem Terminal, sofern Sie direkten Zugriff haben). Mittels

rm -rf [Pfad]

scheint das schnell erledigt. Erstaunlich genug tauchen gelegentlich selbst solche gelöschten Verzeichnisse auf der Oberfläche von Nextcloud wieder auf. Um diese „Geistererscheinungen“ wieder loszuwerden, müssen Sie das System anweisen, einen erneuten Scan aller Dateien durchzuführen. Auf einer Konsole führen Sie dann aus:

sudo -u www-data php /var/www/nextcloud/occ maintenance:mode --on
sudo -u www-data php /var/www/nextcloud/occ files:scan --path="[Pfad]"
sudo -u www-data php /var/www/nextcloud/occ maintenance:mode --off

Beachten Sie, dass dieser Vorgang je nach Komplexität der Datenstruktur und Datenmenge etwas dauern kann. Auf einem durchschnittlich ausgestatteten Debian-System hat das Scannen von 300 GB Daten fünf Minuten benötigt.

Hinweis: Wenn Sie eine aktuelle Version von Ubuntu Server verwenden und während der Einrichtung Nextcloud aktiviert haben, verwendet Ubuntu Snap-Pakete. Damit ändert sich auch der Pfad. Nextcloud liegt dann unter „var/snap/nextcloud/current“.

9. Die Musterdateien loswerden

Dieser Tipp ist zwar kein Problemlöser, aber er macht Ihr System individueller. Wenn sich neue Nutzer auf dem System registrieren, finden diese in ihrem persönlichen Bereich eine Liste von Dateien vor. Diese sollten den Umgang mit verschiedenen Dateitypen erklären. Vermutlich werden die meisten Anwender diese Musterdateien einfach löschen. Soll die Dateien-App standardmäßig leer bleiben, ändern Sie einfach die Konfiguration von Nextcloud. Nach

nano /var/www/nextcloud/config/config.php

suchen Sie nach dem Eintrag „skeletondirectory“. Sofern nicht vorhanden, fügen Sie am Ende der Konfigurationsdatei, aber noch vor der abschließenden Klammer, zusätzlich diese Zeile ein:

'skeletondirectory' => '',

Speichern Sie die Datei. Zukünftig wird die Dateien-App nicht mehr automatisch befüllt. In diesem Eintrag liegt auch der Schlüssel, falls Sie neuen Nutzern eigene Dokumente zur Verfügung stellen wollen. Diese sollten außerhalb der Installationsverzeichnisse von Nextcloud vorliegen.

Legen Sie daher ein neues Verzeichnis auf dem Server an, und geben Sie dem Webuser (www-data) die Zugriffsrechte:

mkdir -p /var/nextcloud_defaultfiles
chown -R www-data:www-data /var/nextcloud_defaultfiles/

Anschließend tragen Sie diese Pfadangabe in dieser Form

'skeletondirectory' => '/var/nextcloud_defaultfiles/',

in die Datei „config.php“ ein.

Networking
...



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