Google hat mit der Veröffentlichung der ersten Android 17 QPR2 Beta einen wichtigen Einschnitt für Nutzer älterer Pixel-Smartphones vollzogen: Das Pixel 6 und das Pixel 6 Pro werden nicht mehr unterstützt und erhalten die kommende Android-Version nicht mehr. Darauf machen mehrere Beobachter aus der Android-Community aufmerksam, darunter Caschys Blog und GoogleWatchBlog.
Für Nutzer der beiden Geräte bedeutet das: Android 17 QPR2, das voraussichtlich Ende des Jahres als sogenanntes Feature Drop erscheinen wird, bleibt ihnen verwehrt. Damit endet die Versorgung mit größeren Android-Aktualisierungen für die ersten Pixel-Smartphones mit Googles eigenem Tensor-Prozessor.
Support-Ende nach fünf Jahren
Als Google das Pixel 6 und Pixel 6 Pro im Oktober 2021 vorstellte, versprach das Unternehmen zunächst drei Jahre lang Android-Updates. Später verlängerte Google die Unterstützung auf insgesamt fünf Jahre.
Diese Frist läuft im Oktober 2026 aus. Da die finale Version von Android 17 QPR2 erst im vierten Quartal erscheinen soll, fallen beide Smartphones aus dem Update-Zeitplan heraus. Bereits die jetzt veröffentlichte Beta-Version steht für die Geräte nicht mehr zur Verfügung.
Für viele Nutzer kommt das Ende zwar nicht überraschend, markiert aber dennoch einen Wendepunkt: Erstmals erreicht ein Smartphone mit Googles Tensor-Chip das Ende seines offiziellen Update-Zeitraums.
Pixel 6a bleibt vorerst außen vor
Interessant ist dabei, dass das Pixel 6a weiterhin unterstützt wird. Das Mittelklassemodell wurde erst 2022 veröffentlicht und soll noch bis Juni 2027 Updates erhalten. Obwohl es denselben Tensor-G1-Prozessor nutzt wie das Pixel 6 und Pixel 6 Pro, verbleibt es vorerst im Beta-Programm.
Auch die Pixel-7-Serie wird weiterhin unterstützt. Deutlich länger versorgt Google Geräte ab dem Pixel 8, für die eine Update-Garantie von sieben Jahren gilt.
Wenn Sie wissen wollen, welche Smartphones noch Android 17 erhalten werden, lesen Sie am besten hier weiter.
Was das für Nutzer bedeutet
Wer ein Pixel 6 oder Pixel 6 Pro besitzt, kann das Smartphone selbstverständlich weiter verwenden. Die Geräte funktionieren weiterhin normal und erhalten bis zum offiziellen Support-Ende noch Sicherheitsaktualisierungen.
Neue Android-Versionen und kommende Plattform-Funktionen werden allerdings nicht mehr erscheinen. Nutzer, die weiterhin die neuesten Android-Features und langfristige Sicherheitsupdates erhalten möchten, sollten deshalb mittelfristig über einen Gerätewechsel nachdenken. Wir stellen Ihnen hier die 12 besten Smartphones im Test vor.
Besondere Vorsicht gilt für Teilnehmer des Android-Beta-Programms. Wer ein Pixel 6 oder Pixel 6 Pro verwendet, sollte die Hinweise von Google genau beachten. Nach dem Ausscheiden aus dem Beta-Zweig können je nach Update-Pfad zusätzliche Schritte erforderlich sein, um wieder auf eine stabile Android-Version zu wechseln.
Das Ende der ersten Tensor-Generation
Mit dem Support-Aus für das Pixel 6 verabschiedet sich zugleich die erste Generation der Tensor-Smartphones aus Googles aktivem Entwicklungsprogramm. Die Geräte waren 2021 ein wichtiger Meilenstein für den Konzern, weil Google erstmals auf einen selbst entwickelten Smartphone-Chip setzte.
Für Besitzer der Geräte bedeutet das Ende des Supports zwar nicht das sofortige Aus im Alltag. Es zeigt aber, wie schnell selbst moderne Smartphones das Ende ihres offiziellen Update-Zyklus erreichen können – auch dann, wenn sie technisch noch problemlos funktionieren.
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