Bedrohung durch APT: Seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine ist eine weitere Art der IT-Bedrohung in den Fokus gerückt. Es geht um Hacker-Gruppen, die staatlich gelenkt und unterstützt werden. Diese Cyberkriminellen greifen mit hohem Ressourcen-Einsatz und viel Know-how Unternehmen, Organisationen und Behörden an. Die Art ihrer Angriffe wird als Advanced Persistent Threat (APT), auf Deutsch „fortgeschrittene andauernde Bedrohung“, bezeichnet.
APT ist kein neues Phänomen. Diese Angriffstechnik wird bereits seit einigen Jahren von Antivirenspezialisten und von staatlicher Seite aus beobachtet. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik beschreibt Advanced Persistent Threat so:
„APT liegt dann vor, wenn ein gut ausgebildeter, typischerweise staatlich gesteuerter Angreifer zum Zweck der Spionage oder Sabotage über einen längeren Zeitraum hinweg sehr gezielt ein Netz oder System angreift, sich unter Umständen darin bewegt und so Informationen sammelt oder Manipulationen vornimmt.“
. Christian Lueg, IT-Sicherheitsspezialist bei Eset, erklärt, wie die Angreifer in fremde Systeme eindringen:
„Um sich diesen Zugang zu verschaffen, verwenden APT-Gruppen meist sehr fortschrittliche Angriffsmethoden, die bis dahin noch unbekannt waren. Das kann etwa die Ausnutzung einer Zero-Day-Schwachstelle oder Spear-Phishing sein.“
Bekannte Angriffsziele: ).
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