Neben der neuen ,
STS-Zwischenversion: Ja oder nein?

Upgrade zur Zwischenversion Ubuntu 23.10: Die Langzeitversion 22.04 wird diesen Vorgang nicht anbieten, solange hier nicht explizit „Für jede Version“ eingetragen ist.
IDG
Ubuntu 23.10: Allgemeine Neuerungen
Brandaktueller Kernel: Alle Ubuntus 23.10 erhalten den Linux-Kernel 6.5. Das ist dieses Mal, wie es der zeitliche Zufall will, die aktuellste Basis, die eine Linux-Distribution derzeit anbieten kann. Brandneue Kernel sorgen immer für ein Plus an unterstützter, neuer Hardware.
An erster Stelle steht, dass Ubuntu 23.10 über den aktualisierten Kernel erstmals Unterstützung für Wi-Fi 7 mitbringt. Auf AMD-Ryzen-CPUs unterstützt Kernel 6.5 alle P-States (CPU-Leistungszustände) und arbeitet damit stromsparender. Durch gleichzeitige Auslastung aller CPU-Kerne sollen sich außerdem die Bootzeiten generell verkürzen. Noch deutlicher wird dies mit virtuellen Linux-Systemen, weil diese den zugewiesenen Arbeitsspeicher jetzt nicht mehr komplett sofort adressieren müssen, sondern dynamisch – erst sobald er in der virtuellen Maschine gebraucht wird.
Mehr Sicherheit für PPA-Software: Personal Package Archives (PPAs) erlauben Ubuntu-Distributionen seit vielen Jahren, das Softwareangebot durch externe Quellen zu erweitern. Die Methode unterscheidet sich substanziell vom Windows-Wildwuchs beliebiger Installationspakete, weil der Weg immer über die Site mit KDE 5.27
Es handelt sich bei allen ISO-Downloads um hybride Abbilder, die sowohl von DVD wie von USB booten. Statt dafür einen DVD-Rohling zu verschwenden (etwa mit ), können Sie das gewünschte ISO-Image mit den bewährten Werkzeugen auf USB-Stick kopieren (u. a. Etcher, Gnome-Disks, unter Windows mit USB Imager oder ebenfalls mit Etcher).
Diese Werkzeuge sind selbsterklärend und verlangen nur die Angaben der ISO-Datei und des USB-Sticks als Kopierziel. Wir empfehlen nach dem Booten des ISO-Livesystems auf dem Zielrechner für Installationen immer die Option „Ausprobieren“ (statt direktes „Installieren“) und den anschließenden Start des Installationslinks am Desktop des Livesystems.
Das Livesystem im Hintergrund bietet in Zweifelsfällen bessere Kontrolle: So kann dann etwa das Terminal oder die Laufwerksverwaltung Unsicherheiten hinsichtlich der Laufwerkskennungen beseitigen, bei Bedarf kann vor der Installation noch eine Datensicherung erfolgen.
Upgrade älterer Versionen: Alle Ubuntu-Editionen bieten über das Systemtool „Aktualisierungsverwaltung“ das Upgrade auf die jeweils aktuelle Version an. Dazu muss vorher mit der „Aktualisierungsverwaltung“ oder im Terminal mit
sudo apt update
sudo apt upgrade
eine vollständige Systemaktualisierung erfolgt sein. Außerdem muss unter „Anwendungen & Aktualisierungen –› Aktualisierungen“ der unterste Punkt „Auf jede neue Version“ gesetzt sein. Beim Start der „Aktualisierungsverwaltung“ erhalten Sie dann das Upgradeangebot gemäß Abbildung. Auf genau dieselbe Weise bringen Sie Version 23.10 im nächsten Frühjahr auf die LTS-Version 24.04.
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