Microsoft hat in den letzten beiden Jahren viel Geld in den
Künstliche Intelligenz: Copilot
Microsofts KI-Engine Copilot steckt bereits seit Windows 11 23H2 im Betriebssystem, in der Europäischen Union wurde die Funktion bisher jedoch nicht freigeschaltet.
Stattdessen mussten Windows-Anwender hierzulande auf Copilot im Edge-Browser zurückgreifen oder die Funktion mit Registry-Eingriffen und weiteren Tricks an die Oberfläche holen.

Microsoft stellt den in Edge integrierten Copilot mittlerweile auch als kostenlose App im eigenen Store zur Verfügung. Die Software verlinkt auf die Edge-Funktion, das ist schon alles.
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Im Sommer 2024 platzierte Microsoft dann eine
Der Trick: Tatsächlich verlinkt die App einfach nur auf Copilot in Edge, die KI läuft dann als eigenständiges Programm in einem eigenen Fenster mit leicht veränderter Oberfläche. Edge muss jedoch installiert sein, ohne den Browser funktioniert die App nicht.
Sie können mit Windows-Copilot chatten und Fragen stellen, die der KI-Assistent mithilfe von Bing beantwortet. Dabei zeigt er die Quellen an, auf die er zurückgegriffen hat. Beim Gesprächsstil haben Sie die Wahl zwischen „Kreativ“, „Ausgewogen“ und „Genau“.
Die Unterschiede sind allerdings kaum wahrnehmbar. Darüber hinaus kann die KI Briefe, Artikel und Gedichte schreiben. Mithilfe von kann Copilot auf Basis von Beschreibungen auch Bilder generieren.

In Microsofts Edge-Browser ist Copilot direkt integriert. Sie können der KI Fragen stellen oder auch die aktuell geöffnete Webseite zusammenfassen lassen.
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Der Edge-Browser ist bereits seit 2023 mit Copilot ausgestattet. Die KI-Funktion öffnen Sie über das Icon in der Ecke rechts oben.
Copilot Pro:
Die meisten Windows-Anwender können den neuen Cocreator jedoch nicht nutzen, denn er läuft nur auf Copilot-Plus-Notebooks (siehe Kasten „KI-Prozessoren in Copilot+- PCs“). Darauf findet man in der Paint-Werkzeugleiste neben dem Image Creator nun auch den neuen Cocreator.
Der Image Creator ist eine abgespeckte Version des online verfügbaren .
Alle drei Tools basieren auf
Designer: KI-Funktionen in den Apps von Microsoft 365
Der Designer existierte anfangs nur in Powerpoint, jetzt steckt er in der Textverarbeitung von
Copilot Pro im Videoschnitttool Clipchamp und in Teams
Etwas mehr KI bringt der Videoeditor findet man weitere Funktionen mit Unterstützung durch Künstliche Intelligenz. Dazu gehören ein Text-zu-Sprache-Modul sowie ein Vortragscoach, der in Echtzeit Rückmeldungen zu Kameraaufzeichnungen gibt.
Schließlich hat die Videokonferenz-Software Teams eine KI-Unterstützung erhalten: Nutzer können Copilot während einer Konferenz Fragen stellen oder ihn auch als Schreibassistenten einsetzen, der nach Eingabe einiger Stichwörter automatisch Chatnachrichten formuliert.
Zudem können Sie die KI anweisen, die Inhalte aus Chats und Kanälen für Sie zusammenzufassen. Zudem übersetzt die KI fremdsprachiger Beiträge, die in Echtzeit als Untertitel eingeblendet werden: „Live Captions“ läuft jedoch nur auf Copilot-Plus-Notebooks.
Microsoft wartet bei Recall ab
Als Microsoft im Frühsommer die neue KI-Funktion Recall ankündigte, äußerten Datenschützer Bedenken.

Microsoft verspricht, seine KI-gestützte Desktop-Suche „bald“ zur Verfügung zu stellen. Wann Recall jedoch tatsächlich nutzbar sein wird, ist offen.
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Denn Recall soll alle fünf Sekunden im Hintergrund einen Screenshot anfertigen und speichern. Über eine Zeitleiste soll der Benutzer dann jederzeit nachsehen können, was er an einem bestimmten Tag, zu einer bestimmten Zeit an seinem PC gemacht hat.
Mithilfe von Künstlicher Intelligenz sollten die Informationen in den Bildern ausgewertet und für Fragen wie „Wo habe ich zuletzt etwas über Copilot gelesen?“ bereitgestellt werden.
Doch nach den Protesten hat Microsoft das Projekt nun zunächst zurückgestellt. Inzwischen wurde die Funktion in den Insider-Vorabversionen implementiert.
Vor dem Frühjahr 2025 ist jedoch nicht damit zu rechnen, dass die Funktion ins normale Windows integriert wird – und wenn, dann vermutlich als zusätzlich zu installierende App wie bei Copilot.
Auch der Kreis der potenziellen Benutzer ist zumindest anfangs stark beschränkt, weil Recall einen Copilot-Plus-PC voraussetzt.
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