. Ein Spiel, das auf der einen Seite atmosphärisch zum Besten gehört, was wir lange gespielt haben. Aber durch seine Bugs und Performance-Probleme auch oft frustriert…
Siehe auch: ist ein 80-100-Stunden-Koloss und wir möchten jedem Spiel die Zeit geben, die es verdient. Daher dient dieses Early-Review als Vorab-Test der ersten 25 Stunden; den vollständigen Test inklusive Wertung liefern wir nach.
Für den finalen Test haben wir dann auch von den ersten Patches und Hotfixes profitiert, die hoffentlich einige der Performance-Probleme beheben. Auf unserem System mit einer RTX 4080 mit 32 GByte und Intel Core i9 9900 tun wir uns in 4K mit hohen Details schwer, die 50-FPS-Marke zu halten. In 1440p ist die Framerate stabiler, Ruckler gibt es aber nach wie vor.
Überraschend: In ist auch interessant geschauspielert: US-Autoren und Hollywood zeigen Osteuropäer ja immer als diese emotionslosen, kaltherzigen Menschen. GSC Game Worlds Team kommt aber selbst aus der Region und baut diese Mischung aus grimmigem Gesicht, gefolgt von „Hey, lass mal ein Glas Wodka trinken“ herrlich ein.

Ein falscher Schritt und wir sind nur noch ein Fleischball, den die Anomalie ausspuckt. Entsprechend bewegen wir uns taktisch vorwärts, haben stets den Geigerzähler im Blick ob radioaktiver Zonen und prüfen Gegenden mit rostigen Nägeln.
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Auch das ist eine Stärke des Spiels: Hier wird zu Tschaikowski getanzt, geflachst, auf der Gitarre den toten Kameraden gedacht. interessieren.
Stimmungsvolle Open-World, heftige Performance-Probleme

Ein schwieriger Test: Stalker 2 hat atemberaubende Momente, die aber viel zu oft von Performance-Einbrüchen geplagt werden, garniert mit häufigen Bugs.
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läuft, ist es ein Game-of-The-Year-Kandidat. Es hat so viele Ideen, die das Genre nach vorne bringen.
Das Fraktionssystem ist etwa wundervoll in die Open-World integriert. Wir erledigen Jobs für Gruppierungen, in denen wir auf die unterschiedlichsten schrägen Vögel treffen. Arbeiten wir für sie, lassen sie uns in ihre Welt rein – wir bekommen nicht nur Munition günstiger und Hightech-Waffen, die es nur dort gibt. Sie lassen uns in ihre Gedankenwelt rein.
Manche sehen in der Zone einfach nur ein Mittel, um reich zu werden; andere streben nach Macht. Viele suchen das große Abenteuer, einige auch einfach verschwundene Familienmitglieder.

Feuer-Anomalien schießen förmlich in den Himmel und können überall auftreten. Auch wenn wir direkt im Reaktor rumturnen.
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Dank eines dynamischen Simulationssystems agieren diese Fraktionen, Mutanten und wer sonst so in der Zone abhängt, unabhängig von uns. Wir erobern einen Wachturm, fangen Funk ab. Streunen von dannen, kehren zurück und erleben, wie ein regelrechter Bandenkrieg um den Turm ausgebrochen ist, weil jeder ihn kontrollieren will.
Und dann crasht plötzlich so ein Pseudogiant die Party, ein monströs großes Ungetüm, das den Jungs fliegen lernt, und ehemalige Feinde müssen sich fragen: Wollen wir das Ding zusammen besiegen? Oder einzeln sterben.
Das ist eine Dynamik, die stellt das nächste Level für eine Open-World dar, die auch optisch sehr vielschichtig ist.
Ja, es gibt den klassischen Sowjet-Charme; die trostlosen Kachelbauten, die alle gleich aussehen. Stadtviertel sind mal komplett verlassen; mal richtig belebt. In Bars erzählen sich Stalker von Monstern, die sie erlegt haben.
Es ist aber auch eine Welt, die traumhaft schön sein kann, weil die Natur sich ihren Raum zurückerobert hat. Mit endlosen Blumenwiesen, Bäumen, die Häuser förmlich umschlingen und in diese hineingewachsen sind.
Dort hängt ein Schulbus am Abhang; hier ist ein völlig verrostetes Kinderkarussell, dahinter ein Riesenrad, das von glücklicheren Zeiten erzählt. Die ganze Welt ist voll mit militärischem Equipment – gepanzerten Zügen, Helikoptern, Truppentransportern, halb zerlegte Panzern, aus denen Milizen regelrechte Festungen gebaut haben.
Knallharte Survival-Elemente, detailverliebte Waffen

Unterschiedliche Kaliber durchschlagen Holz, Zement, Stahl und wenn wir mit einem Dragunow-Scharfschützengewehr schießen, müssen wir weit vorhalten, weil die Ballistik relativ authentisch designt ist.
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Generell fällt auf, wie wichtig GSC Game World der Realismus-Ansatz ist: Ein Rotpunkt-Visier dient in den meisten Shootern einfach nur dazu, präzisere Kopfschüsse zu platzieren.
In ist Escape from Tarkov in einer riesigen Open-World als 80-Stunden-Story-Koloss auf Triple-A-Budget.
Generell verhalten wir uns eher wie richtige Soldaten, also einen Feuerstoß abgeben und nicht warten, ob der Gegner fällt. Sondern direkt zwei, drei Schritte nach rechts, hinter eine Stahltür, die Schutz gibt, weil irgendeiner immer zurückschießen wird.

Die Stimmung von Stalker 2 ist einmalig, was für ein Erlebnis. Können jetzt alle nur hoffen, dass GSC Game World in den nächsten Monaten die größten Probleme beheben kann.
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Die Ballistik von schlummert ein exzellentes Spiel und einmaliges Abenteuer. Aber GSC Game World muss die vielen Probleme in den Griff bekommen. Neben der Performance krankt auch die KI, Gegner spawnen plötzlich in der Welt, Quests können nicht abgeschlossen werden. Gegen Spielende sollen die Bugs immer häufiger auftreten, während der Spielstart noch relativ gut läuft.
Daher müssen wir aktuell davor warnen, Stalker 2 direkt zu kaufen. Sie können das Spiel aber auch als Teil des Game Pass ausprobieren, dort ist der Titel ab Tag 1 inklusive (
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