Abgesehen von einem Nest-Thermostat und einem Kühlschrank, der sich beschwert, wenn die Tür zu lange offen steht, gibt es in unserem Haushalt nicht viele Smart-Home-Gadgets. Nun hatte ich die Chance, eine Video-Türklingel auszuprobieren. Was ich aus diesem Experiment im Laufe eines Monats gelernt habe, erfahren Sie in den folgenden Zeilen.
Für unseren Versuch haben wir eine
Die Einrichtung war einfacher als erwartet
Die Konfiguration der Ring-Türklingel mit WLAN und die Einstellungen waren überraschend intuitiv. Das einzige kleine Problem war die Montage – Ring empfiehlt, die Kamera in einem Abstand von 120 Zentimetern zum Boden anzubringen.
gekoppelt.
Ich empfand die Video-Türklingel als besonders nützlich, wenn ich unterwegs war – etwa beim Zahnarzt. Während ich auf dem Stuhl saß, erhielt ich eine Benachrichtigung, dass mein Reinigungsdienst vor meiner Haustür stand. Da mein Mann im Souterrain arbeitet, konnte er von seinem Büro aus weder die Türklingel noch Alexa hören. Ich schickte ihm also eine Whatsapp, um ihm mitzuteilen, dass er die Haustür öffnen soll.
Sie können die Türklingel sogar so konfigurieren, dass sie E-Mail-Benachrichtigungen sendet. Das war mir persönlich jedoch zu viel, weshalb ich auf diese Funktion verzichtet habe.
Der Kamera entgeht nichts
Ich habe nichts allzu Überraschendes auf meinen Ring-Videos gesehen. Ich konnte jedoch meinen Mann dabei beobachten, wie er die Blumenkästen falsch bepflanzt hatte. Mit den Beweisvideos musste er anschließend noch einmal Hand anlegen.
Eines Tages lieferte meine Nachbarin als “Überraschung” Gemüse aus ihrem Garten an der Tür ab. Auch das zeichnete die Video-Türklingel pflichtbewusst auf.
Ein anderer Nachbar beschloss, sich einen Spaß zu erlauben und kam mit seinem Hahn und ein paar Eiern vorbei. Beides hielt er stolz in die Kamera.
Früher konnte ich zudem Amazon- oder DHL-Pakete kurz vor dem Geburtstag meines Mannes ins Haus schmuggeln. Jetzt sieht er dank der Video-Türklingel genau, wer bei uns klingelt. Überraschungen lassen sich so in einigen Situationen schlechter planen.
und soll als eine Art Nachbarschaftswache fungieren. Im Zuge meines Tests habe ich auch diesen Dienst ausprobiert. Hier können Nutzer einer Video-Türklingel ihr Smart-Home-Gadget die nähere Umgebung überwachen lassen. Vor kurzem hat jemand, der in der Nähe wohnt, ein Video von einem Mann gepostet, der durch seinen Hinterhof rennt. Er riet den Zuschauern, “wachsam zu sein und die Türen verschlossen zu halten”. Das Video wurde 1.200 Mal angesehen.
Mit der App können Sie nicht nur die eigene Nachbarschaft überwachen, sondern sich auch Videos aus der Nachbarschaft von Freunden und Verwandten anschauen. In der Nähe meiner Tochter in Washington wurde beispielsweise vor einigen Tagen ein Paket von einer Veranda gestohlen. Die App bietet auch die Funktionen “Ein gefundenes Haustier melden” und “Nach Ihrem verlorenen Haustier suchen”. Als Hundebesitzerin finde ich diese Funktion großartig. Wie viel die Nachbarschaftswache bringt, muss wohl jeder Nutzer für sich selbst entscheiden.
Sie werden mehr Kameras brauchen
Alles in allem bin ich mit der Video-Türklingel jetzt viel aufmerksamer für die Dinge, die vor meinem Haus passieren. Wenn es hier also eine “warnende Geschichte” gibt, dann die, dass ich nach ein paar Wochen mit der Türklingel festgestellt habe, dass ich noch neugieriger bin, als ich bislang dachte.
Jetzt wollen wir auch Kameras über der Garage an der Seite des Hauses (wo häufiger Pakete angeliefert werden) und in unserem Hinterhof installieren. Ausschließlich für die Sicherheit versteht sich.
Test: Die besten smarten Überwachungskameras

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