Powerbanks können kleine Lebensretter sein – zumindest für Geräte mit leerem Akku. Die kompakten Energiespeicher werden immer günstiger und können Smartphones, Laptops oder Tablets wieder aufladen, auch wenn man weit und breit keine Steckdose findet. Sogar als Starthilfe fürs Auto
Es gibt reihenweise Modelle von verschiedenen Herstellern, mit unterschiedlicher Kapazität und je nach Einsatzzweck auch mit variabler Leistung. Das macht die Auswahl nicht gerade einfach – zumal die tatsächlich nutzbare Kapazität einer Powerbank aufgrund der Spannungsumwandlung oft deutlich niedriger ausfällt, als es in der Produktbeschreibung zu lesen ist.
Wir klären auf und zeigen, für welchen Zweck sich welche Powerbank am besten eignet.
Achtung: Die nutzbare Kapazität ist niedriger als angegeben
Wenn eine Powerbank (beispielsweise) mit einer Kapazität von 20.000 mAh verkauft wird, dann ist diese Angabe zwar in der Regel korrekt – die Ladungsmenge ist aber nie zu 100 Prozent nutzbar. Aufgrund von Prozessen wie Spannungswandlung und Wärmeverlusten kann man in der Praxis nur etwa zwei Drittel der angegebenen Kapazität tatsächlich transferieren. Dazu kommt im Laufe der Nutzung auch noch ein zwangsläufiger Kapazitätsverlust: Man spricht von der „chemischen Alterung“ des Akkus.
Warum ist die Ladeleistung wichtig?
Neben der Kapazität ist bei einer Powerbank noch eine zweite Größe wichtig: die Ladeleistung – und zwar in beide Richtungen. Je mehr Watt die Powerbank beim Aufladen ziehen kann, desto schneller ist sie wieder einsatzbereit. Je mehr Watt der Energiespeicher beim Laden anderen Geräten zur Verfügung stellt, desto schneller sind diese Drittgeräte wieder nutzbar.
Gerade bei kleineren Geräten wie Smartphones gelten hier aber Einschränkungen: Wenn etwa das Handy nur mit maximal 20 Watt auflädt, dann bringt eine Powerbank mit 30 Watt Ausgangsleistung in diesem Fall keinen Vorteil. Gleichzeitig kann es aber nerven, wenn eine Powerbank nur wenig Ladeleistung bietet (etwa 10 Watt) und man dann stundenlang warten muss, bis das Smartphone endlich wieder einsatzbereit wird.
Tipp: Wenn Sie eine Powerbank vor allem zum Laden Ihres Handys nutzen wollen, dann wählen Sie am besten ein Modell, das möglichst genau so viel Leistung liefert, wie das Smartphone beim Laden maximal aufnehmen kann.
Besonders praktisch: Mit Powerbank drahtlos laden

Powerbank als Schlüsselanhänger: Dieser kompakte Energieträger wiegt nur 80 Gramm und fällt in der Tasche kaum auf. Dafür ist die Kapazität aber auch überschaubar. Mit den angegebenen 2.000 mAh können wir nur Smartphones mit relativ kleinen Akkus vollständig aufladen. Ladekabel sind hier geschickt in den Gerätemantel integriert, eine Ladungsanzeige ist an Bord und Anschlüsse für USB-C und USB-A sind verfügbar.
5.000 mAh: Anker Nano Powerbank mit 22,5W und zwei Ports

Anker
222 Gramm schwer und gut ausgestattet: Diese Powerbank von Samsung speichert bis zu 10.000 mAh und kann Geräte auch drahtlos aufladen. Das ist komfortabel, aber nicht wahnsinnig schnell: Kontaktlos liefert der Energiespeicher nur 7,5 Watt. Schneller geht’s per USB-C-Kabel. Dafür bietet das Modell zwei Anschlüsse und bis zu 25 Watt Leistung. Theoretisch kann man damit sogar drei Geräte gleichzeitig aufladen, dann aber nur mit geteilter Leistung.
15.000 mAh: Wasserfeste Outdoor-Powerbank mit 32 Watt

Elecom



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