Smarte Geräte können im eigenen Zuhause für zusätzliche Sicherheit sorgen, etwa in Form eines Überwachungssystems. Leider können sie aber auch oft ein Sicherheitsrisiko darstellen, und das nicht nur bei offensichtlichen Kandidaten wie darauf hingewiesen, dass viele Smart-Home-Produkte die Privatsphäre ihrer eigenen Nutzer verletzen können. In verschiedenen Geräten habe man versteckte Kameras und Mikrofone entdeckt, die heimliche Aufnahmen machen können.
Welche Produkte sind betroffen?
Es handelt sich um verschiedenste Produkte, die den Bedingungen nicht standhalten. Darunter:
- Überwachungskameras, die nicht gut sichtbar sind
- Futter- und Leckerliautomaten für Haustiere mit Kamerafunktion
- smarte Brillen ohne erkennbare Hinweise beim Fotografieren/Filmen
- Saugroboter mit Aufnahmefunktion
- “Spionagegeräte” wie Halsketten mit verstecktem Mikrofon, Blumenkörbe mit versteckter Kamera oder videofähige Rasierapparate
Generell gilt: wenn es keine akustischen oder visuellen Hinweise auf eine laufende Aufnahme gibt (denkbar wäre ein blinkendes Licht oder ein Schnappschuss-Soundeffekt wie bei Smartphones), dann sind die Produkte bedenklich und sollten nicht gekauft werden.
) strafbar, heimliche Aufnahmen von Personen in geschützten Räumen zu machen. Dazu gehören etwa Wohnungen, Häuser oder auch öffentliche Toiletten. Beim Erstellen von heimlichen Videos droht eine Geldstrafe oder Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren.
Im Alltag ist es unwahrscheinlich, dass Sie etwa bei der Nutzung eines Futterautomaten für Ihr Haustier rechtliche Probleme bekommen werden. Denn in der Regel werden nur die Tiere und eventuell Angehörige dadurch gefilmt und wissen Bescheid (beziehungsweise sind eben Haustiere).
Anders sieht es aber aus, wenn etwa ein Katzensitter oder Babysitter vorbeikommt und ohne Einverständnis von den smarten Geräten gefilmt wird, ohne dass es am Gerät selbst erkennbar ist. Oder auch, wenn Sie eine smarte Brille und in einem geschützten Raum Fotos machen.
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