Die Begriffe sind vertrackt. Denn anders als bei den früheren analogen Stromzählern gibt es nun nicht ein digitales Pendant, sondern gleich zwei unterschiedliche.
Die einfachen digitalen Zähler machen im Wesentlichen das Gleiche wie die alten Ferraris-Zähler mit Drehscheibe: Sie zählen Strom – genauer den Energieverbrauch – und zeigen ihn statt über ein mechanisches Zählwerk nun in digitalen Ziffern an. Ein solcher Digitalzähler heißt im Amtsdeutsch „moderne Messeinrichtung“.
Davon zu unterscheiden sind die sogenannten „intelligenten Messsysteme“, umgangssprachlich oft als Smart Meter bezeichnet. Die intelligenten Messsysteme verfügen über ein zusätzliches Kommunikationsmodul („Smart-Meter-Gateway“), das den Stromverbrauch ständig an den Messstellenbetreiber und von dort an die Kunden übermittelt.
Siehe auch:
Ist die Energie dort gerade billig, profitiert man, umgekehrt kann es aber auch teurer werden als beim Festpreis. Die Flextarife müssen also keineswegs immer die günstigste Option sein, als Verbraucher trägt man ein Risiko.
Dynamische Preise können sich vor allem für Haushalte mit hohem und zeitlich flexiblem Stromverbrauch lohnen: also für solche mit Elektroauto, Wärmepumpe oder Batteriespeicher.
Wichtig ist, dass sich nur ein Teil des Arbeitspreises an Angebot und Nachfrage orientiert. Die Steuern, Abgaben, Umlagen und Netzentgelte sind fix und immer in voller Höhe zu zahlen.
Weitere Infos zum Thema gibt die Verbraucherzentrale.
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