Erfolgsgeschichte DSL: Der Breitbandanschluss ist mittlerweile in rund
Welcher DSL-Tarif passt zu mir?
Wer DSL nur nutzt, um E-Mails zu schreiben oder bei der regionalen Tageszeitung die Schlagzeilen zu lesen, kommt mit minimaler Bandbreite aus. Office-Arbeiten, Messaging oder kleinere Downloads stellen auch Tarife mit geringen Übertragungsraten (16 Mbit/s) kaum vor Herausforderungen.
Wer gerne Streams bei Netflix, schaut, regelmäßig auf Youtube herumstöbert, Kinder zu Hause hat, gelegentlich Dateien ins Netz hochlädt oder mit dem Smart-TV auf Mediatheken zugreift, der braucht eine bessere Verbindung. Erst Tarife mit 50 oder 100 Mbit/s können solchen Ansprüchen gerecht werden.
Um Filme in 4K zu streamen, wenn man viele Internet-affine Mitbewohner hat oder wenn man regelmäßig große Daten versendet und Videotelefonie nutzt, dann reicht auch eine 100-Mbit-Leitung bald nicht mehr aus und man sollte sich für 250 Mbit/s entscheiden.
Wichtig: Die Bandbreitenbezeichnung gibt immer die maximal mögliche Download-Rate an, die nur selten zu 100 Prozent ausgeschöpft werden kann. Beim Upload gelten dann noch einmal andere und deutlich niedrigere Werte. Prüfen Sie solche Angaben immer auch in der Angebots-Info eines Providers und überlegen Sie, ob Ihnen die angegebene Upload-Rate ausreicht.
Woran merke ich, ob mein aktueller DSL-Vertrag noch ausreicht?
Wenn Filme beim Streaming stottern oder wenn Sie bei Online-Games vor lauter Lags keine Gegenspieler mehr treffen, dann passen Ihre Netz-Ansprüche nicht mehr zum genutzten DSL-Tarif und Sie sollten sich einen Wechsel oder ein Upgrade überlegen.
Tipp: Wenn Sie genau wissen wollen, welche Übertragungsraten tatsächlich bei Ihnen ankommen, dann können Sie das Willkommensbonus.
Wann kann ich meinen alten DSL-Vertrag kündigen?
Das kommt ganz auf den Vertrag an und wie lange er schon läuft. Üblich sind nach Vertragsabschluss zunächst Laufzeiten von 12 oder 24 Monaten, bis eine reguläre Kündigung möglich ist. Danach klappt das in der Regel mit einer Frist von nur einem Monat.
Ausnahmen gibt es, wenn man umzieht und der alte Provider am neuen Wohnort die vertraglich vereinbarten Leistungen nicht mehr zur Verfügung stellen kann. Unter Umständen kann man dann laufende Verträge vorzeitig auflösen, indem man das Sonderkündigungsrecht in Anspruch nimmt.
Nützliche Tipps für einen erfolgreichen DSL-Wechsel
Mit diesen Tipps gelingt der DSL-Wechsel reibungslos und ohne Versorgungslücken:
Alten Tarif nicht selbst kündigen
Den alten Internet-Vertrag sollte man besser nicht selbst kündigen, sondern diesen Vorgang dem neuen Provider überlassen. Ähnlich wie beim Wechsel des Stromversorgers, kann der neue Anbieter so nämlich für einen nahtlosen Übergang sorgen. Auch Ihre alte Rufnummer können Sie dann problemlos mitnehmen.
Kündigt man selbst, schaltet der alte Provider die Leitung mit Ende des Vertrags nämlich erst einmal ab. Bis die Leitung dann vom neuen Anbieter wieder bereitgestellt werden kann, können Tage vergehen, bis man zu Hause wieder ins Internet kommt – kein schöner Zustand.
Neuen Tarif am besten auf den gleichen Namen buchen
Damit der Wechsel einfach und schnell über die Bühne geht, sollte der neue DSL-Vertrag nach Möglichkeit von der Person abgeschlossen werden, die auch den vorherigen Vertrag unterzeichnet hat.
Denn bei der Umstellung kann es Probleme mit der Auftragsabwicklung geben, wenn Datensätze wie Telefonnummern oder Anschriften nicht übereinstimmen. Auch eine Kündigung des alten Vertrags kann der neue Provider nur durchführen, wenn er vom rechtmäßigen Vertragspartner dazu beauftragt wird.
Unbedingt vor der Kündigung klären: Welche Provider sind am Wohnort verfügbar?
Je nachdem, wo man wohnt, stehen oft mehrere DSL-Anbieter zur Auswahl. Manchmal hat man auch Pech und es gibt nur einen einzigen Anbieter, dann kann man sich den Provider-Wechsel natürlich gleich wieder abschminken. Welche DSL-Provider bei Ihnen verfügbar sind, können Sie etwa wenden.
Foundry
Wenn man beim Abwickeln des alten DSL- oder Telefonvertrages partout keinen gemeinsamen Nenner mit dem alten Provider findet, dann kann man sich in solchen Fällen an die Schlichtungsstelle der Bundesnetzagentur wenden.
Die hat es zur Aufgabe, die streitenden Parteien zu einer einvernehmlichen Lösung zu führen, ohne dass dafür Gerichte bemüht werden müssen. Wir empfehlen aber, vorher erst einmal Hilfe beim neuen Provider anzufragen, der hat naturgemäß ein Interesse daran, dass man seine Dienste möglichst schnell uneingeschränkt nutzen kann.
DSL oder Kabel-Internet?
Je nachdem, welche Anschlüsse man zu Hause zur Verfügung hat, kann man Internet statt über die Telefonleitung (DSL) auch via Kabel empfangen. Die Downloadgeschwindigkeiten sind dabei mitunter sogar höher, allerdings ist die Verfügbarkeit oft weniger gut: Anschlüsse für Kabel-Internet sind nicht so flächendeckend verbreitet wie bei DSL. Beim Upload ist DSL ebenfalls oft schneller, auch Bandbreiten-Schwankungen zu Stoßzeiten kennt man bei DSL kaum, das kann beim Kabel-Internet aber passieren.
O2

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Bei O2 kosten die ersten 6 Monate ebenfalls nur 20 Euro, anschließend wird aber nicht so kräftig an der Preisschraube gedreht wie bei der Telekom. Die 250-Mbit-Leitung gibt es hier beispielsweise schon für 44,99 Euro pro Monat, Mobilfunkkunden können Kombirabatte erhalten.
1&1

PYUR

Foundry
PYUR ist einer der großen Kabel-Provider im Land, bietet aber auch Internet-Tarife an. Die kann man hier über die Kabel-Leitung beziehen oder klassisch via DSL – was jeweils und hier finden Sie klassische DSL-Tarife bei PYUR.
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