Keime sind allgegenwärtig – auf manchen Smartphones tummeln sich aber regelrechte Bazillenparaden. Werden die Geräte nicht regelmäßig gereinigt und angemessen desinfiziert (Tipps unten beachten), dann können sich auf Touchscreens allerlei ausdauernde Krankheitserreger niederlassen. Eine aktuelle Untersuchung zeigt: Viele Handys sind stärker kontaminiert als ein Toilettensitz.
Smartphones schmutziger als Toilettensitze

Foundry
Eine Untersuchung des britischen Versicherers : Die getesteten Geräte hatten mehr Krankheitserreger eingefangen als Toilettensitze, die man zum Vergleich mit derselben Methode untersucht hatte.
Zu den Testgeräten gehörten iPhones von Apple, Galaxy-Geräte von Samsung oder Google-Pixel-Modelle. Die Bazillenlast war bei allen Geräten ähnlich und lag im Schnitt bei 254,9 Erregern – pro Quadratzentimeter Bildschirmfläche.
Diese Viren tummeln sich auf Ihrem Smartphone: von Covid bis Coli
Ein Vergleich aktueller Studien- und Untersuchungsergebnisse zeigt, welche Bakterien und Krankheitserreger sich auf unseren Smartphones niederlassen.
Nach einer Studien-Review meldet etwa das Onlineportal kann jeder nachlesen, der der englischen Sprache mächtig ist. Für die Viren ist aber nicht nur das Handy attraktiv, sie können auch auf Oberflächen wie Stahl (Türklinken) oder auf Geldnoten fast einen Monat lang ausharren.
Auch das gefunden. Dieses Bakterium ist meistens harmlos – solange man gesund ist und das Immunsystem zuverlässig arbeitet. Ist die Körperabwehr geschwächt, kann der Erreger Wundinfektionen oder sogar eine Sepsis verursachen.
Problematisch dabei: Viele Stämme des Bakteriums sind inzwischen gegen Antibiotika resistent und entsprechend schwerer zu behandeln. Eine antibiotikaresistente Variante des Virus konnte bei rund einem Drittel der gefundenen Krankheitserreger festgestellt werden. Viren wurden immerhin auf 38,5 der untersuchten Smartphones gefunden ( des US-amerikanischen Unternehmens und fäkale Enterokokken ( kontaminiert.
Ebenfalls auf allen Geräten zu finden: . Davon fand man rund zehn Kolonien pro getestetem Display, was in der Welt von Viren und Bakterien aber keine besonders große Menge ist. Solche Erreger können allerlei Krankheiten auslösen:
Kolibakterien: Kann beim Menschen Erbrechen, Durchfall oder Atemwegsinfektionen auslösen und in schweren Fällen zu einer Blutvergiftung führen.
Enterococcus faecalis: Solche fäkale Enterokokken verursachen Erkrankungen der Haut, Augen oder der Ohren und Atemwege. Sie gelten als häufige Ursache für Harnwegerkrankungen und können das Herz angreifen. Beim Eindringen in eine Wunde droht Wundinfektion.
Pseudomilzbrandbazillen: Diese Bazillen werden oft durch Lebensmittel übertragen und können krank machen, weil sie beim Stoffwechsel Toxine produzieren. Sie können Magen-Darm-Krankheiten wie Durchfall oder Brechreiz verursachen.
Clostridium perfringens: Ein typischer Verursacher von Lebensmittelvergiftungen, die zu Erbrechen, Fieber oder Durchfall führen können.
Mehr Erreger in den Wintermonaten
Ob Grippe- oder Coronawelle: In den Wintermonaten grassieren besonders viele Krankheiten und Erreger, denn die kalte Luft stellt unser Immunsystem dann vor besondere Herausforderungen. Kein Wunder, dass sich das dann auch auf den Displays unserer Handys widerspiegelt. Wird es draußen nass, kalt und ungemütlich, dann treten auch Coronaviren, Influenza oder Noroviren verstärkt auf, die man mit den Händen unweigerlich auch auf dem Touchscreen verteilt.
am Smartphone gibt es beispielsweise beim
Preis: 9 Euro
Dieser Displayreiniger wurde speziell für empfindliche Oberflächen wie Smartphone-Touchscreens entwickelt und kann dort bedenkenlos zur Keimbekämpfung eingesetzt werden.
Fett, Staub, Fingerabdrücke und Co. lassen sich mit nach ein- oder zweimaligem Sprühen sofort restlos abwischen, dabei kommen keine Lösemittel oder aggressive Chemikalien zum Einsatz. Das Spray ist ph-neutral, biologisch abbaubar und wird in Deutschland hergestellt.
Mikrofaser Reinigungstücher

MR.SIGA
Preis: 6 Euro
Handliche Hygienelösung für unterwegs: Im Inneren dieses Mikrofaser-Sticks ist eine kleine Sprühflasche verborgen, die man mit Reinigungsmittel- oder Desinfektionsspray füllen kann. Damit sprühen wir dann einfach aufs schmutzige Display und ziehen die Lösung anschließend mit dem Stick wieder ab. Einfache könnte die Anwendung kaum sein, geschützt durch eine Kunststoffhülle kann man Zwerg-Reiniger in jede Tasche stecken.
Reinigungsknete

STIKKI
Preis: 17 Euro
Wer keine Displayfolie nutzt, sollte bei der Gerätereinigung besonders vorsichtig sein: Aggressive Reinigungsmittel oder alkoholhaltige Tücher sind für den empfindlichen Touchscreen nämlich nicht ungefährlich. Mikrofasertücher oder diese alkoholfreien Wischtücher von Zeiss sind fürs Abwischen besser geeignet. Die Packung ist mit 120 oder mit 30 Stück (ca. 4 Euro) zu haben.
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