In den letzten Wochen machten mehrere Berichte die Runde, in denen es um ernsthafte Überhitzungsprobleme bei Google Pixel 6a Geräten ging. Demnach gab es mindestens vier Fälle, bei denen der Akku so stark überhitzte, dass das komplette Gerät Feuer fing und regelrecht verschmorte.
Einige der Vorfälle ereigneten sich bereits im April, etwa dieser hier, bei dem ein Pixel 6a in Flammen aufging, während es einfach unbenutzt auf dem Nachttisch lag:

Der Nutzer erinelise28 5501 zeigt, wie sein Google Pixel 6a nach dem Akku-Brand aussieht.
erinelise28 5501 / Pixel Phone Help
Nun muss Google eingreifen und liefert ein Update an betroffene Smartphones. Dieses soll die Ladeleistung nach 400 Ladezyklen reduzieren, um weitere Unfälle zu verhindern. Ein Google-Sprecher sagte hierzu:
Eine Untergruppe der Pixel 6a-Telefone benötigt ein obligatorisches Software-Update, um das Risiko einer möglichen Überhitzung des Akkus zu verringern. Das Update aktiviert Funktionen zur Akkuverwaltung, die die Kapazität und Ladeleistung reduzieren, wenn der Akku 400 Ladezyklen erreicht. Wir werden die betroffenen Kunden nächsten Monat mit allen Informationen kontaktieren, die sie benötigen, um das Problem zu lösen.
Darum sind defekte Akkus brandgefährlich
Dabei handelt es sich um mehr als nur eine Vorsichtsmaßnahme, denn die Problematik ist an sich nicht neu. Bereits beim Google Pixel 4a und auch 7a musste Google Software-Updates liefern, um Geräte vor Überhitzung zu schützen.
Schäden durch Überhitzung sind ein gefährliches Problem bei Smartphones, auf das sich fast alle Hersteller gefasst machen müssen. Überhitzt der Akku eines Geräts aufgrund eines Defekts, kann er aufquellen und Feuer fangen, wenn er schließlich aufplatzt. Akku-Brände passieren oft unbemerkt und lassen sich nur schwer löschen. Wie Sie in so einem Fall richtig reagieren, erklären wir hier.
Dass gerade Google so oft Probleme mit Smartphone-Akkus erlebt, ist angesichts der Beliebtheit der Pixel-A-Geräte wirklich ärgerlich. Wenn Sie davon betroffen sind, sollten Sie aber zumindest bald von Google darüber informiert werden und das entsprechende Update auf Ihr Gerät erhalten.
Ob diejenigen, bei denen es bereits zu einem Brandschaden gekommen ist, von Google irgendwie entschädigt werden oder ein Ersatzgerät erhalten, ist aktuell nicht bekannt. Die meisten fordern aber, verständlicherweise, eine Art Kompensation.
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