Die Geforce RTX 50-Serie glänzt seit Januar 2025 mit modernster Technologie, doch Nvidia legt nun auch für die RTX 40-Serie nach. Mit dem Geforce 590.26 Preview-Treiber, der auf der Entwickler-Webseite von Nvidia verfügbar ist, können Besitzer von Ada-Lovelace-Grafikkarten wie der RTX 4080 oder RTX 4060 die Smooth-Motion-Technologie nutzen. Diese war bisher den RTX 50-Karten vorbehalten und verspricht nahezu doppelt so hohe Bildraten in Spielen, wie auch Videocardz berichtet.
Framerate-Verdoppelung bei älteren Spielen
Smooth Motion ist Nvidias Antwort auf AMDs Fluid Motion Frames. Die Technologie erzeugt auf Treiberebene KI-basierte Zwischenbilder, die zwischen zwei gerenderten Frames eingefügt werden. Dadurch wirkt das Spiel flüssiger, ohne dass Entwickler die Funktion speziell einbauen müssen. Das macht Smooth Motion besonders attraktiv für ältere Spiele ohne DLSS-Unterstützung oder für Titel mit Framerate-Limits.
Erste Tests zeigen, was möglich ist. Foren-Nutzer der Plattform Guru3D berichteten von einer Verdopplung der Bildrate in World of Warcraft von 82 auf 164 FPS. Ähnliche Sprünge wurden in Company of Heroes 3 erzielt, wie Videocardz demonstrierte. Besonders in CPU-limitierten Szenarien oder bei kompetitiven Spielen sorgt die Technologie für spürbar flüssigeres Gameplay, auch wenn die Qualität nicht ganz an DLSS 3 Frame Generation heranreicht.
Preview-Treiber nur mit Developer-Account zugänglich
Aktuell gibt es Einschränkungen: Der Treiber ist nur eine Vorschau und erfordert für die Aktivierung von Smooth Motion den Nvidia Profile Inspector von GitHub sowie einen Developer-Account bei Nvidia.
Ohne Entwickler-Zugang müssen Nutzer auf die finale Version warten, die die Funktion voraussichtlich einfacher zugänglich macht. Dennoch ist der kostenlose Leistungsschub ein starkes Argument für RTX 40-Besitzer, die ohne neue Hardware mehr FPS wollen.
Die Smooth-Motion-Technologie zeigt, wie Nvidia die Lebensdauer der RTX 40-Serie verlängert. Für Gamer, die maximale Performance aus ihrer Grafikkarte herausholen möchten, ist der Preview-Treiber ein spannender Vorgeschmack – die finale Version sollte nicht allzu lange auf sich warten lassen.
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