Moderne Router gelten als sichere Zugänge zum Internet, werden aber immer wieder auch für Angriffe ausgenutzt. Hacker können Router etwa übernehmen, um unbemerkt ein Bot-Netzwerk zu erschaffen und mit diesem weitere Attacken auf Netzwerke und Dienstleister auszuführen.
Aktuell droht Gefahr für Besitzer bestimmter Router von Asus. Denn in den Modellen DSL-AC51, DSL-AC750 und DSL-N16 konnte der Hersteller eine Sicherheitslücke entdecken, die ein hohes Risiko für Übernahmen von außen bietet.
Ob die Schwachstelle bereits ausgenutzt wird, ist nicht bekannt. Doch riskieren sollten Sie besser nichts, denn der gehackte Router kann auch als Einfallstor dienen, um weitere Geräte in Ihrem Heimnetzwerk zu übernehmen und sensible Daten abzufangen.
So schützen Sie sich
Asus hat bereits ein Firmware-Update mit der Nummer 1.1.2.3_1010 für betroffene Router bereitgestellt. Dieses erhalten Sie etwa über die dazugehörige Download-Seite (suchen Sie hier nach Ihrem spezifischen Modell) oder über die Asus-Router-App. Installieren Sie es am besten direkt, um die Sicherheitslücke zu schließen.
Es kann zudem nicht schaden, das Passwort für Ihren Router zu ändern. Damit gehen Sie auf Nummer sicher, falls das Update bereits zu spät kam. Installieren Sie neue Firmware-Updates am besten gleich, sobald sie angeboten werden, für den besten Schutz vor aktuellen Bedrohungen.
Sollte Ihr Router bereits so veraltet sein, dass er das Support-Ende erreicht hat und somit keine Sicherheitsupdates mehr erhält, kann es sich lohnen, ein neues Modell zu besorgen. Aktuell gibt es etwa die Fritzbox 7590 AX als Black Friday Deal. Oder Sie suchen nach einem aktuellen Router von Asus, der Ihnen zusagt.
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