Wie oft haben Sie sich schon eine Malware eingefangen? Bislang konnte mein Antivirus- und Anti-Malware-Programm viele davon stoppen. Tatsächlich infiziert wurde mein Rechner aber in über 10 Jahren nicht ein einziges Mal. Darauf bin ich sehr stolz.
Was ist mein Geheimnis? Mit den folgenden sieben Geheimnissen verhindere ich, dass Malware meinen PC infiziert.
1. Keine fragwürdigen Websites aufrufen
Hacker versuchen oft, Webseiten zu infizieren, auf denen man teure Programme kostenlos herunterladen kann. Deswegen meide ich auch Torrent-Websites, windige Download-Seiten oder Webseiten für Erwachsene. Auf vielen dieser Angebote wimmelt es nur so vor Malware.
Wenn ich doch einmal auf ein Banner oder eine Werbeeinblendung stoße, die ich nicht schließen kann, fahre ich meinen PC komplett herunter. Auf diese Weise konnte ich schon oft eine Infektion verhindern. Denn das unvorsichtige Wegklicken derartiger Banner kann schnell dazu führen, sich eine Malware herunterzuladen.
Oft hilft aber auch schon das Schließen der jeweiligen Registerkarte im Browser. Doch klicken Sie auf keinen Fall wild herum. Denn sonst kann schädliche Werbung Ihren Rechner unbemerkt verseuchen.
2. Ich verwende immer seriöse Antivirus- und Antimalware-Programme
Ich kaufe jedes Jahr ein Jahresabonnement für ein seriöses Antivirus- und Anti-Malware-Programm. Dieses Tool lasse ich dann permanent im Hintergrund laufen. Ich führe regelmäßige Suchdurchläufe aus. Damit kann ich auch jede besuchte Webseite automatisch scannen lassen und jede Datei prüfen, die ich aus dem Internet herunterlade. So wird maßgeblich verhindert, dass Malware auf meinen PC gelangt.

Hacker vor Computer
A HIP A HUB STOCK/Shutterstock.com
3. Meine Windows-Firewall ist immer auf der Hut
Wenn die in Windows integrierte Defender-Firewall immer aktiv ist, kann ich sicher sein, dass ich eine starke Verteidigungslinie habe. Diese verhindert, dass böswillige Akteure und schädliche Software oder Viren und Malware aus dem Internet auf meinen PC oder mein Netzwerk zugreifen können.
4. Ich halte meine Programme alle auf dem neuesten Stand
Ich aktualisiere meine gesamte Software regelmäßig. Das gilt nicht nur für all meine Anwendungen, sondern auch für das Windows-Betriebssystem und meine Sicherheitssoftware. Auf diese Weise ist mein PC mit den neuesten Virendefinitionen und Sicherheitsupdates ausgestattet. Diese können auch den neuesten bösartigen Code bekämpfen, der gerade im Umlauf ist. Gleichzeitig schließe ich damit alle Sicherheitslücken in den Anwendungen und Programmen selbst, sobald die Entwickler ihre Software aktualisieren.

Thomas Joos
5. Ich lese E-Mails mit einer gewissen Skepsis
90 Prozent der E-Mails, die ich erhalte, sind Spam. Bei diesen Nachrichten sollten Sie auf jeden Fall vorsichtig sein. Doch auch seriös aussehenden E-Mails begegne ich mit der gleichen Skepsis. Ich klicke niemals auf einen Link oder lade einen Anhang herunter. Zusätzlich achte ich auf die offensichtlichen Warnzeichen, wie Rechtschreibfehler. So umgehe ich einen Großteil der Phishing-Versuche im Postfach.
Macht Sie eine Bank auf ein mögliches Problem aufmerksam, steuern Sie lieber die Webseite des jeweiligen Kontos an. Dort melden Sie sich wie gewohnt an und überprüfen in den dort gesammelten Nachrichten, ob es tatsächlich ein Problem gibt. Die wichtigste Regel: Klicken Sie niemals auf Links in E-Mails, die angeblich von wichtigen Konten stammen!
6. Ich meide öffentliche Netzwerke und verwende immer ein VPN
Öffentliche WLANs sind auch bei Hackern beliebt, um Malware zu verbreiten. Aus diesem Grund meide ich derartige Netzwerke. Nur wenn ich auf Reisen keine andere Möglichkeit habe, logge ich mich in fremde Drahtlosnetzwerke ein. Doch auch dabei lasse ich Vorsicht walten. Ich kontrolliere regelmäßig meine diesbezüglichen Windows-Einstellungen.
Die Sichtbarkeit meines Notebooks habe ich deaktiviert, genauso wie die Dateifreigabe. Dadurch verringere ich das Risiko, dass Hacker im gleichen Netzwerk meinen PC angreifen können. Ebenso wichtig ist die Nutzung eines VPN in fremden Netzen. Dieses Virtual Private Network verschlüsselt meinen gesamten Datenverkehr. Hacker können diese Daten nicht mehr abfangen.
Die besten VPN-Anbieter haben wir in unserer Bestenliste für Sie miteinander verglichen. Am besten hat dabei NordVPN abgeschnitten. Doch auch Surfshark und Cyberghost haben uns überzeugt.

Sam Singleton
7. Ich verwende starke Passwörter und Multi-Faktor-Authentifizierung
Als Passwörter für meine Konten verwende ich ausschließlich lange Zeichenketten mit Sonderzeichen. Vermeiden Sie unbedingt zu kurze und leicht zu hackende Passwörter. Da ich mir diese Kennwörter unmöglich merken kann, greife ich auf einen Passwort-Manager zurück. Die besten Programme zum sicheren Verwahren von Passwörtern finden Sie in unserem Vergleich.
Außerdem nutze ich die Multi-Faktor-Authentifizierung, sofern diese für ein Konto zur Verfügung steht. Damit ist die Anmeldung nur möglich, wenn mehrere Verifizierungsmöglichkeiten genutzt werden. Dies mag mitunter lästig sein, aber es macht es für Hacker auch viel schwieriger, sich Zugang zu meinen Konten zu verschaffen.
All diese Maßnahmen halten Hacker bislang verlässlich davon ab, meine Daten zu infizieren oder meine Zugangsdaten zu stehlen. Dadurch konnte ich einen Identitätsdiebstahl bisher verhindern. Sollten Hacker versuchen, in Ihrem Namen Waren zu bestellen und Konten zu eröffnen, dann reagieren Sie mit unseren Tipps so schnell wie möglich darauf.
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