Auf dem Mobile World Congress vom 2. bis 5. März 2026 in Barcelona stellt Fritz mehrere neue Geräte für 5G, Glasfaser und WLAN Mesh vor. Das geht aus einer offiziellen Mitteilung des Unternehmens hervor.
Im Mittelpunkt steht der neue FritzRepeater 6700 Pro – laut Hersteller der bislang schnellste Repeater im Portfolio. Daneben zeigt das Unternehmen eine neue 5G-Fritzbox sowie zwei Glasfaser-Modelle mit bis zu 10 GBit/s.
FritzRepeater 6700 Pro: Bis zu 18 GBit/s im Mesh
Mit dem FritzRepeater 6700 Pro stellt Fritz seinen leistungsstärksten WLAN-Repeater vor. Das Gerät funkt erstmals auch im 6-GHz-Band und setzt auf insgesamt vier Funkmodule: 6 GHz, zweimal 5 GHz und 2,4 GHz.
Die maximale theoretische Gesamtdatenrate liegt laut Hersteller bei bis zu 18 GBit/s. Im 6-GHz- sowie in beiden 5-GHz-Bändern sind jeweils bis zu 5.760 MBit/s möglich, im 2,4-GHz-Band bis zu 688 MBit/s.
Für kabelgebundene Geräte stehen ein 10-GBit/s- sowie ein 2,5-GBit/s-LAN-Port bereit. Wie bei Fritz üblich, kann der Repeater auch mit Routern anderer Hersteller betrieben werden.
Für größere Wohnungen oder Häuser mit vielen gleichzeitig aktiven Geräten kann der 6700 Pro Engpässe im WLAN reduzieren – vorausgesetzt, auch der Router unterstützt Wi-Fi 7.
Neue 5G-Box: Fritzbox 6835 5G mit Wi-Fi 7
Mit der Fritzbox 6835 5G bringt Fritz einen neuen Router für Fixed Wireless Access (FWA). Das Gerät kombiniert 5G-Mobilfunk nach 3GPP Release 16 mit Wi-Fi 7.
Laut Hersteller sind im Mobilfunknetz theoretisch bis zu 2 GBit/s im Download und bis zu 900 MBit/s im Upload möglich. Unterstützt werden Nano-SIM und eSIM.
Ein praktisches Detail: Die Stromversorgung erfolgt über USB-C. Dadurch kann die Box bei Bedarf auch per Powerbank betrieben werden – etwa im Ferienhaus, Wohnmobil oder als temporäre Internetlösung.
Im WLAN funkt die 6835 5G mit Wi-Fi 7 (2 × 2) auf 5 GHz (bis zu 2.880 MBit/s) und 2,4 GHz (bis zu 688 MBit/s). Kabelgebunden stehen ein 2,5-GBit/s- sowie ein 1-GBit/s-LAN-Port zur Verfügung.
Gedacht ist das Modell vor allem für Regionen ohne Glasfaser oder DSL – oder als Backup-Lösung. Über die Fritz-Failsafe-Funktion kann die Box einspringen, wenn der Festnetzanschluss ausfällt.
Glasfaser bis 10 GBit/s: Fritzbox 5630 XGS und 5630
Für schnelle Glasfaseranschlüsse zeigt Fritz die Modelle Fritzbox 5630 XGS und Fritzbox 5630.
Die 5630 XGS unterstützt XGS-PON mit bis zu 10 GBit/s. Die 5630 deckt GPON (bis 2,5 GBit/s) und AON (bis 1 GBit/s) ab. Beide Geräte lassen sich direkt am Glasfaseranschluss oder alternativ am ONT betreiben.
Im WLAN setzen beide Modelle auf Wi-Fi 7 (2 × 2) mit bis zu 2.880 MBit/s auf 5 GHz und 688 MBit/s auf 2,4 GHz.
Die 5630 XGS bietet einen 10-GBit/s-WAN/LAN-Port plus drei Gigabit-Anschlüsse, die 5630 einen 2,5-GBit/s-Port plus drei Gigabit-LAN-Ports.
Interessant sind die Modelle vor allem für Haushalte mit sehr schnellen Tarifen und vielen parallel aktiven Geräten – etwa für 4K-Streaming, Cloud-Backups oder Homeoffice.
Wi-Fi-7-Upgrade für PCs und Ausblick auf Wi-Fi 8
Zusätzlich zeigt Fritz den Fritz-WLAN-Stick 6700. Der USB-Adapter bringt Wi-Fi 7 inklusive 6-GHz-Band auf Windows-10- und Windows-11-PCs. Laut Hersteller sind bis zu 2.880 MBit/s auf 5 und 6 GHz möglich.
Außerdem kündigt Fritz an, mit kommenden Versionen von FritzOS die Weichen für Wi-Fi 8 (IEEE 802.11bn) zu stellen. Der kommende Standard soll geringere Latenzen, stabilere Verbindungen in dicht belegten Umgebungen und eine bessere Energieeffizienz für IoT-Geräte bieten.
Für wen lohnen sich die neuen Geräte?
Die Neuheiten richten sich vor allem an:
- Haushalte mit sehr schnellen Glasfasertarifen.
- Nutzer in Regionen ohne Festnetz-Breitband.
- Anwender, die ihr WLAN gezielt auf Wi-Fi 7 aufrüsten möchten.
Wichtig: Die genannten Geschwindigkeiten sind theoretische Maximalwerte unter Idealbedingungen. Ob Sie davon profitieren, hängt von Ihrem Internet-Tarif, der Netzabdeckung und den unterstützten Endgeräten ab.
Preise und konkrete Marktstarts hat Fritz bislang nicht genannt. Erfahrungsgemäß können zwischen Ankündigung auf dem MWC und Verfügbarkeit mehrere Monate liegen.
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