2024 und 2025 war keine einfache Zeit für Xbox-Fans und die Abteilung selbst: Stellen wurden abgebaut, der Preis für den Xbox Game Pass wurde drastisch erhöht – auf 26,99 Euro im Monat für die Ultimate-Stufe – und zuletzt mussten auch alteingesessene Gesichter von Microsofts Gaming-Sparte, der Microsoft-Gaming-Chef Phil Spencer und die Xbox-Chefin Sarah Bond, ihre Stellen räumen.
Spencers Nachfolgerin, Asha Sharma, hat bereits Mitte April kritisiert, dass der Xbox Game Pass zu teuer geworden sei, und auf Worte folgen nun überraschend schnell Taten: Microsoft hat gestern angekündigt, dass der Preis wieder etwas sinkt. Das gilt jedoch nicht für alle Stufen, und einen Wermutstropfen gibt es auch.
So fällt der Preis für Xbox Game Pass Ultimate in Europa von 26,99 Euro auf 20,99 Euro im Monat und beim PC Game Pass von 14,99 Euro auf 12,99 Euro. Bei der Ultimate-Stufe sinkt der Preis also um 6 Euro, liegt aber dennoch 3 Euro über dem Niveau vor der drastischen Erhöhung im Oktober 2025.
- Xbox Game Pass Ultimate: 20,99 Euro statt 26,99 Euro
- PC Game Pass: 12,99 Euro statt 14,99 Euro
Der erwähnte Wermutstropfen ist, dass künftige „Call of Duty“-Spiele erst ein Jahr nach ihrer eigentlichen Veröffentlichung im Xbox Game Pass erscheinen und nicht sofort, wie es seit Microsofts Übernahme von Activision Blizzard der Fall war. Bereits erschienene „Call of Duty“-Teile sind nicht davon betroffen und bleiben im Xbox Game Pass enthalten. Ob in Zukunft weitere First-Party-Titel erst verzögert im Game Pass landen, ist unbekannt.
Mit dieser Änderung zeichnet sich eine Änderung in Microsofts Gaming-Strategie ab: Große Titel werden künftig in erster Linie wieder zum Direktkauf angeboten, nachdem Microsoft in den vergangenen Jahren den Xbox Game Pass als Kernstück seiner Gaming-Sparte positioniert und komplett aufs Abo-Modell gesetzt hatte. Spätestens mit der Preiserhöhung im vergangenen Herbst dürften jedoch viele Abonnentinnen und Abonnenten abgesprungen sein.