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Amazon hat beschlossen, eine interne Rangliste abzuschaffen, die Mitarbeiter danach bewertete, wie intensiv sie die KI-Werkzeuge des Unternehmens nutzten. Der Grund: Einige Beschäftigte erzeugten künstlich unnötige KI-Aktivitäten, mittlerweile bekannt als Tokenmaxxing, um in der Rangliste aufzusteigen. Dies habe die Kosten des Unternehmens deutlich erhöht, berichtet die Financial Times.
Die Rangliste mit dem Namen Kirorank erfasste die Nutzung der Entwicklerplattform Kiro. Ziel war es, mehr Mitarbeitende dazu zu bewegen, KI in ihrer täglichen Arbeit einzusetzen. Einige sollen jedoch KI-Agenten mit sinnlosen Aufgaben beschäftigt haben, ausschließlich um ihren Verbrauch an KI-Tokens zu steigern.
Amazon-Manager DaveTreadwell fordert die Belegschaft laut FT-Bericht nun auf, KI nicht „nur um ihrer selbst willen“ einzusetzen. Stattdessen solle der Fokus darauf liegen, bessere Produkte zu entwickeln, und nicht darauf, Nutzungsstatistiken zu maximieren. (mb)