Je höher die Bildschirmauflösung ist, in der Sie spielen, desto mehr Pixel muss die Grafikkarte berechnen und desto teurer wird der Spaß. Die Auflösung Ihres Monitors ist daher der wichtigste Faktor bei der Auswahl einer geeigneten Grafikkarte.
Ebenso wichtig wie die Bildschirmauflösung sind die Spiele, die Sie bevorzugen. Bei kompetitiven Titeln wie Counter-Strike 2 und Fortnite sind hohe Bildwiederholraten wichtiger als bestmögliche Grafikqualität. Oft reduzieren Spieler hier die Auflösung zugunsten der Bildrate.
Bevorzugen Sie hingegen Action-Adventures und Rollenspiele, liegt Ihr Fokus wahrscheinlich eher auf der Bildqualität. Dazu gehören nicht nur hübsche, hoch aufgelöste Texturen, sondern auch eine wirklichkeitsnahe Beleuchtung und realistische, dynamische Schatten.
Diese Aufgabe übernehmen bei modernen Grafikkarten zunehmend die Raytracing-Recheneinheiten. Wer hier seinen spielerischen Schwerpunkt setzt, sollte zu Karten aus der 5000er-Serie von Nvidia respektive zur 9000er-Baureihe von AMD greifen und etwas mehr Puffer einplanen, denn Raytracing ist ein Leistungsfresser. Dafür unterstützen aktuell über 370 Titel Raytracing.
Allerdings kann eine zu langsame CPU die Grafikkarte daran hindern, ihre maximal mögliche Leistung auszuspielen. Eine CPU-Limitierung kann etwa bei Simulationen wie der Anno-Reihe, RPGs wie Baldur’s Gate 3 und Open-World-Titeln wie Kingdom Come: Deliverance II auftreten. In diesem Fall sollten Sie zusätzlich unseren Beitrag der besten Grafikkarten-CPU-Kombinationen für Spieler studieren.
Im Folgenden finden Sie unsere eingeschränkten und optimalen Empfehlungen für Grafikkarten mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis bei der Rasterisierungsleistung: Sie bieten bei Spielen grundsätzlich mehr FPS pro Euro. Wir geben aber auch Empfehlungen für Raytracing-Fans.
Bitte beachten Sie: Die Preise für Hardware schwanken von Tag zu Tag, die hier genannten Mindesteinkaufspreise spiegeln den Stand beim Erstellen dieses Artikels wider (Mai 2026). Gegliedert haben wir die Kaufberatung nach den drei gängigsten Auflösungen 1080p, 1440p und 2160p.
Grafikkarten für Full-HD-Gamer (1080p)
Spielen Sie mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten, sind Grafikkarten mit lediglich 8 GB Videospeicher nur eingeschränkt zu empfehlen. Bei modernen Spielen mit hochaufgelösten Texturen kann diese Speichermenge nicht mehr ausreichen. Auch wenn Sie Raytracing aktivieren, können 8 GB in 1080p zu wenig sein, sodass Sie die bestmögliche Bildqualität nicht mehr ruckelfrei genießen können. Deswegen können wir Karten mit AMD Radeon RX 7600 und Radeon RX 9060 XT 8 GB sowie Nvidias Geforce RTX 5060 nur eingeschränkt für Full-HD-Gamer empfehlen.
Auf der sicheren Seite sind Sie hingegen mit den Grafikprozessoren RTX 5060 Ti 16 GB und Radeon RX 9060 XT 16 GB. Wollen Sie auch noch Raytracing aktivieren, greifen Sie am besten gleich zu einer Grafikkarte mit Radeon RX 9070 oder RTX 5070. Und das sind unsere Full-HD-Empfehlungen:
Spar-Tipp: Asrock Arc B580 Challenger 12GB OC
Als absoluter Spar-Tipp für Full-HD-Gamer entpuppt sich die ab Werk übertaktete Asrock Arc B580 Challenger mit üppigen 12 GB Videospeicher. Die Intel-Treiber sind inzwischen so weit ausgereift, dass die Karte gut funktioniert. Und auch das hauseigene Upscaling Intel XeSS macht inzwischen einen guten Eindruck – zumal inzwischen fast 100 Titel die Technik unterstützen.
Gegen Grafikkarten mit Intel-GPU spricht hingegen die ungewisse Zukunft. Falls der Chipgigant komplett aus dem Geschäft mit diskreten Grafikchips aussteigen sollte, droht Software-seitig ein jähes Support-Ende.

ASRock
Asrock Arc B580 Challenger 12GB OC im Preisvergleich:
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Preis-Leistungs-Tipp: Sapphire Pulse Radeon RX 9060 XT 16GB
Grafikkarten mit AMDs Radeon RX 9060 XT liefern in allen modernen Spielen flüssige Bildraten von mehr als 60 FPS in der Full-HD-Auflösung. Zudem sind Modelle wie die Sapphire Pulse Radeon RX 9060 XT 16GB mit 16 GB Videospeicher gut gerüstet für die Zukunft.

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Sapphire Pulse Radeon RX 9060 XT 16 GB im Preisvergleich:
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Raytracing-Tipp: Asus Dual Geforce RTX 5070 OC
Wer maximale Bildqualität genießen will, muss selbst bei 1080p schon knapp 600 Euro anlegen und zu einer Grafikkarte mit Nvidias RTX-5070-GPU wie der Asus Dual Geforce RTX 5070 OC greifen. Mit 12 GB bringt das Asus-Modell auch ausreichend Videospeicher mit.

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Asus Dual Geforce RTX 5070 OC im Preisvergleich:
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Grafikkarten für WQHD-Gamer (1440p)
Aufgrund der nicht immer ausreichenden Rasterisierungsleistung können wir Karten mit Radeon RX 9060 XT 16 GB und RTX 5060 Ti 16 GB nur eingeschränkt für WQHD-Gamer empfehlen. Auf der sicheren Seite sind Sie mit den Grafikprozessoren Radeon RX 9070 oder RTX 5070. Wollen Sie auch noch Raytracing aktivieren, greifen Sie am besten gleich zu einer Grafikkarte mit Radeon RX 9070 XT oder RTX 5070 Ti.
Preis-Leistungs-Tipp: XFX Swift Radeon RX 9070 OC Triple Fan
Grafikkarten mit AMDs Radeon RX 9070 liefern in allen modernen Spielen flüssige Bildraten von mehr als 60 FPS in 1440p. Zudem sind Modelle wie die XFX Swift Radeon RX 9070 OC Triple Fan Gaming Edition mit 16 GB Videospeicher gut gerüstet für die Zukunft.
Raytracing ist mit der RX 9070 nur eingeschränkt in der WQHD-Auflösung möglich. Wer mehr als 60 FPS in vielen leistungshungrigen Spielen will, muss die Qualitätseinstellungen etwas herunterfahren.

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Raytracing-Tipp: Gigabyte Geforce RTX 5070 Ti Windforce SFF 16G
Sie schalten bei Spielen bevorzugt Raytracing ein? Dann kommen Sie nicht um eine Grafikkarte mit RTX 5070 Ti herum. Empfehlenswert ist etwa die Gigabyte Geforce RTX 5070 Ti Windforce SFF 16G.

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Grafikkarten für UHD-Gamer (2160p)
Aufgrund der nicht immer ausreichenden Rasterisierungsleistung können wir Karten mit Radeon RX 9070 nur eingeschränkt für UHD-Gamer empfehlen. Auf der sicheren Seite sind Sie mit den Grafikprozessoren Radeon RX 9070 XT oder RTX 5070 Ti. Wollen Sie auch noch Raytracing aktivieren, greifen Sie am besten gleich zu einer Grafikkarte mit RTX 5080 oder 5090.
Preis-Leistungs-Tipp: Asus Prime Radeon RX 9070 XT OC 16 GB
Bei der Grafikkarte raten wir zu einem Modell mit AMDs Radeon RX 9070 XT. Die GPU erreicht eine FP32-Rohrechenleistung von fast 50 Teraflops, das reicht, um in den meisten modernen Spielen mehr als 60 Bilder/s in 2160p darzustellen. Empfehlenswert ist etwa die Asus Prime Radeon RX 9070 XT OC 16 GB.
Allerdings gibt es hier zwei Einschränkungen: Mit 16 GB Videospeicher ist die Grafikkarte nicht zukunftssicher für 2160p aufgestellt, und die Raytracing-Leistung reicht in anspruchsvollen Spielen ebenfalls nicht immer für mehr als 60 Bilder/s.

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Raytracing-Tipp: Palit Geforce RTX 5080 GamingPro OC
Raytracing-Fans, die in der nativen UHD-Auflösung spielen möchten, ohne auf Techniken wie DLSS oder FSR zurückgreifen zu müssen, die in einer niedrigen Auflösung rendern und die Bildausgabe dann per KI oder Software-Tricks auf UHD hochrechnen, raten wir zu einer Grafikkarte mit RTX 5080 oder 5090. Empfehlenswert ist etwa die Palit Geforce RTX 5080 GamingPro OC.

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Wer sich beim Videospeicher zukunftssicher aufstellen will, kommt um eine RTX 5090 mit 32 GB nicht herum. Aufgrund der Speicherkrise beginnen die Preise hier bei über 3.500 Euro. Empfehlenswert ist etwa die Asus ROG Astral Geforce RTX 5090 OC 32GB.

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Asus ROG Astral Geforce RTX 5090 32GB im Preisvergleich:





