Google führt derzeit mehrere neue Funktionen für Google Home (das wir in “Google Home und Google Home Mini im Praxistest” ausführlich auf Herz und Nieren prüfen) ein, die die Genauigkeit von Smart-Home-Kameras (siehe hierzu auch Gemini kann nun Ihr Google Home über Nest-Kameras steuern) verbessern sollen. Eine der wichtigsten Neuerungen ist, dass das System jetzt Personen auch dann identifizieren kann, wenn das Gesicht im Bild nicht deutlich zu erkennen ist. Das berichtet The Verge.
Diese Funktion baut auf der Bibliothek „Familiar Faces“ auf, in der Nutzer Personen aus ihrem Haushalt registrieren können. Neben der Gesichtserkennung wird Google nun auch andere Merkmale wie Körpergröße und Kleiderfarbe heranziehen, um zu bestimmen, wer vor der Kamera zu sehen ist.
Google aktualisiert jetzt auch automatisch die Bildbibliothek mit neueren Fotos der Haushaltsmitglieder. Damit soll die Anzahl der möglicherweise auftretenden fehlerhaften Benachrichtigungen verringert werden.
Gleichzeitig werden die von Googles KI generierten Ereignisbeschreibungen immer ausgefeilter. Das System kann nun bestimmte Geräusche wie beispielsweise Hundebellen, Alarme oder Schritte identifizieren und diese Informationen in das Ereignisprotokoll aufnehmen, selbst wenn sich die Geräuschquelle außerhalb des Sichtfelds der Kamera befindet.
Neben all diesen Neuerungen gibt es auch viele Fehlerkorrekturen. So will Google einige Fehler beim Setup von bestimmten Chromecast-Geräten beseitigt haben. Zudem sollen einige Fehler mit den Standortdaten behoben worden sein. Die Bedienelemente für die Kameras sollen zuverlässiger funktionieren.
Das Changelog zu Google Home finden Sie unter diesem Link. Die neuen Funktionen werden derzeit schrittweise eingeführt.
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