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Vor 19 Jahren: PC-WELT verlost die Höllenmaschine 2 für 20.000 Euro

Hinweis: Dieser Artikel erschien im März 2007 auf pcwelt.de. Anlässlich unseres 20‑jährigen Jubiläums haben wir mittels der Wayback Machine des Internet Archive das zeitgeschichtliche Dokument restauriert. Wir haben alle Hyperlinks im Text …

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↗ Quelle (pcwelt.de)
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Hinweis: Dieser Artikel erschien im März 2007 auf pcwelt.de. Anlässlich unseres 20‑jährigen Jubiläums haben wir mittels der Wayback Machine des Internet Archive das zeitgeschichtliche Dokument restauriert. Wir haben alle Hyperlinks im Text belassen – sofern sie noch auf historische Inhalte führen.





Hier geht es direkt zum Gewinnspiel der aktuellen Höllenmaschine HMX 6 im Gesamtwert von 40.000 Euro. Bestens informiert bleiben Sie mit unserem HMX-6-Newsletter – aber vergessen Sie nicht, die Anmeldung via E-Mail zu bestätigen. Und nun viel Spaß mit der zweiten Höllenmaschine:





Wir lassen die Katze aus dem Sack: Unser Traumrechner ist vollgestopft mit allem, was aktuell, gut und teuer ist. Jetzt geht’s los: Activate!





Alles neu, alles besser: Die Höllenmaschine 2 der PC-WELT geht weit über das hinaus, was das Vorgänger-Modell bot: Zu den Highlights gehören die zwei Direct-X-10-Grafikkarten, die beiden Quad-Core-Prozessoren, der Blue-Ray-Brenner und die rasanten SAS-Festplatten.





Auch mit einem Standardgehäuse geben wir uns nicht mehr zufrieden: Diesmal musste es ein Maßanzug sein, den wir beim Fachmann bestellten. Der war alles andere als günstig – allein die Materialkosten summieren sich auf knapp 3600 Euro.





Wir werden Sie umfassend über die Höllenmaschine 2 informieren. Dazu haben wir die Übersichtsseite www.pcwelt.de/hoelle eingerichtet. Dort finden Sie tagesaktuell Tests, Hintergrundberichte, Video-Clips und Downloads rund um den 20.000-Euro-Superrechner – etwa unsere Titelmelodie “Activate” als MP3-Download. Doch jetzt geht’s endlich los: Wir stellen Ihnen den Rechnertraum in allen Details vor.











Prozessor: Dual-Quad-Core





Zwei Workstation-Prozessoren des Typs Intel Xeon DP 5355 zum Stückpreis von 1200 Euro gehen auch bei rechenintensiven Profi-Programmen nicht in die Knie. Die Vier-Kern-CPUs arbeiten mit einem Prozessortakt von 2,67 GHz und greifen auf jeweils 8 MB L2-Cache zurück. Der Systemtakt des Intel Xeon 5355 beträgt 333 (effektiv 1333) MHz. Damit erreicht die Datenkapazität, die jeder der beiden Prozessoren pro Sekunde mit dem System austauschen kann, bis zu 10,5 GB. Der Xeon DP 5355 unterstützt FB-DIMM-Speicher der DDR2-Spezifikationen PC533 und PC667.





Das Prozessor-Duo basiert auf Intels rechenstarker Core-Architektur, die sich dank 65-Nanometer-Fertigung und ausgeklügelter Stromspartechniken durch einen genügsamen Energieverbrauch auszeichnet: Unter anderem kann der Vierkern-Prozessor inaktive Teile in jedem Rechenkern abschalten (Intelligent Power Capability), jeden Kern unabhängig voneinander in den stromsparenden Bereitschaftszustand versetzen (Enhanced Halt State) und jedem Rechenkern die Taktfrequenz und Kernspannung zuweisen, die für die aktuell benötigte Rechenleistung notwendig ist (Enhanced Intel Speedstep). Dank dieser Stromspartricks liegt die Thermal Design Power (TDP) des Quad-Cores bei lediglich 120 Watt – sensationell niedrig im Vergleich zu einer Einkern-CPU wie beispielsweise dem Pentium 4 670 (Test), der mit 115 Watt fast genauso viel Energie verbrät.





Mehr Möglichkeiten: Der Xeon DP 5355 unterstützt die Virtualisierungs-Technik Vanderpool sowie 32- und 64-Bit-Betriebssysteme – interessant für Nutzer, die unter anderem virtuelle Server mit unterschiedlichen Betriebssystemen einrichten möchten. Mit einem Achtkern-System lässt sich da so einiges realisieren. Welche Erfahrungen wir beim Experimentieren mit Virtualisierungs-Software wie Xen und VM-Ware gemacht haben, erfahren Sie in Kürze in einem weiteren Artikel, der die Leistungsfähigkeit der Höllenmaschine 2 beleuchtet.





Ein System mit so vielen Hardware-Komponenten wie unsere Höllenmaschine II verlangt nach einem besonders anschlussfreudigen Untersatz: Wir haben uns für die Tyan Tempest i5000XL (S2692) mit dem Intel-Chipsatz 5000X/6321ESB entschieden. Die Workstation-Hauptplatine besitzt zwei Prozessor-Steckplätze für Sockel-771-CPUs und hat mit ihrem CEB-Formfaktor eine Übergröße von 305 x 259 Millimetern.





Die Tempest i5000XL wartet mit zahlreichen Schnittstellen auf: Dazu gehören unter anderem ein 8x- und zwei 16x-PCI-Express- sowie zwei PCI-X-Steckplätze. Über interne Controller stehen ein PATA- und ein Floppy-Port sowie sechs SATA2- und acht USB-2.0-High-Speed-Schnittstellen zur Verfügung. Ebenfalls integriert: eine Gigabit-Ethernet-Buchse und der HD-Audio-Controller Realtek ALC888. Vier Speicherbänke nehmen insgesamt bis zu 16 GB fully buffered DDR2-667-SDRAM auf.





Volle Kontrolle: Das Phoenix-BIOS der Workstation-Hauptplatine beherrscht netzwerkgestützte Funktionen wie „Serial Console Redirect“ und „Preboot Execution Environment“ (PXE). Hinzu kommt eine frei konfigurierbare Monitoring-Funktion. Wer will, kann außerdem das Trusted Platform Module (TPM) Infineon SLB9635TT aktivieren, das im Intel-Chipsatz integriert ist.





Grafik: Dual Direct X 10





Eine Direct-X-10-Grafiklösung ist Pflicht für unseren 20.000-Euro-Rechner. Wir haben uns für zwei Grafikkarten des Typs PNY Verto Geforce 8800 GTX entschieden. Der Grafikchip Geforce 8800 GTX besteht aus 681 Millionen Transistoren.




PNY





Damit übertrifft die Komplexität von Nvidias Geforce-8-Generation alle GPUs (Graphic Processing Unit), die bisher auf den Markt gekommen sind. Zum Vergleich: AMDs Spitzenmodell Radeon X1950 XTX stehen mit 384 Millionen nur rund die Hälfte an Transistoren zur Verfügung. Und der hauseigene Vorgänger Geforce 7900 GTX kommt lediglich auf 278 Millionen Schaltkreise.





Die unglaubliche Komplexität liegt in der Architektur begründet, die Nvidia komplett neu entwickelt hat. Beim Geforce 8 handelt es sich um Nvidias ersten Grafikchip mit der sogenannten „Unified Shader Architecture“. Es gibt also keine spezialisierten Pixel- und Vertex-Shader mehr, sondern universell einsetzbare Shader, die dynamisch die Rechenarbeit übernehmen. Insgesamt werkeln im Geforce 8800 GTX satte 128 dieser Rechenwerke, die Nvidia Streaming-Prozessoren (SP) getauft hat. Die SPs fungieren nicht nur als Pixel- oder Vertex-Shader, sondern können auch die Geometrie- und Physik-Berechnung übernehmen.





Der eigentliche Takt des Grafikchips beträgt beim Geforce 8800 GTX nur 575 MHz. Die Taktfrequenz der Streaming-Prozessoren des Nvidia-Flaggschiffs liegt hingegen bei außerordentlichen 1350 MHz. Sogenannte Threading-Einheiten teilen die anfallenden Rechenaufgaben dynamisch in kleine Stücke auf und schicken sie an die Streaming-Prozessoren. Nvidia nennt diese Technik „Gigathread Technology“.





Jede PNY-Grafikkarte (PC-WELT-Test) greift auf 768 MB GDDR3-SDRAM (effektiver Takt: 1800 MHz) zu, das an einen 384 Bit breiten Speicherbus angebunden ist. Damit erhöht sich die theoretisch maximale Speicherbandbreite auf heftige 86,4 GB/s. Hoch aufgelöste Filme auf Blu-Ray- und HD-DVD-Medien kann die Karte dank integriertem HDCP-Chip ebenfalls ausgeben.





Wermutstropfen: Derzeit lässt sich unter Windows Vista und XP nur eine Karte ansprechen, da Nvidia die SLI-Funktion für den 5000X-Chipsatz von Intel nicht freigeschaltet hat. Nvidias Treiber-Entwicklerteam kümmert sich erst einmal um die hauseigenen Hauptplatinen-Chipsätze und programmiert fieberhaft an einem SLI-fähigen Direct-X-10-Treiber für Windows Vista. Da Nvidia und Intel aber seit der ATI-Übernahme von AMD enger zusammenarbeiten, sind wir zuversichtlich, dass Nvidia – sobald die Hausaufgaben erledigt sind – auch eine SLI-Lösung für Intel-Chipsätze anbietet. Und wenn’s bei Nvidia etwas länger dauern sollte – freigeschaltete SLI-Treiber für die Geforce-7-Baureihe waren ja auch recht flott auf den einschlägigen Websites erhältlich …





Ausstattung der Höllenmaschine 2 im Überblick





KomponenteModellPreis (Euro) am 3.3.2007
HauptplatineTyan Tempest i5000XL (S2692)400
Prozessor2 x Intel Xeon 5355 Quad-Core2400
Speicher4 x 1 GB Corsair registered PC667 FB-DIMM850
Grafik2 x PNY Verto Geforce 8800 GTX mit je 768 MB GDDR3-Speicher1100
Raid-ControllerAdaptec 4800SAS/128, PCI-X850
Festplatten4 x 147 GB Seagate Cheetah 15K.4 ST3146854SS, SAS, Raid 102600
4 x 750 GB Seagate Barracuda ST3750640AS, SATA II, Raid 101400
Seagate Pushbutton External Hard Drive 750 GB, Firewire/USB 2.0400
BrennerBlu-ray-Laufwerk Philips SPD7000BD, SATA850
DVD-Laufwerk Samsung SH-S182A, PATA50
GehäusePC-WELT Höllenmaschine 2 von Heiko Polaczek (nur Materialwert)3600
WasserkühlungInnovatek Triple Radiator, Tank-O-Matik, Eheim-Pumpe HPPS Plus, Flowmeter Pro 3.6 sowie CPU-, Grafikchip- und Festplattenkühler1950
NetzteilEnermax Galaxy EGA1000EWL, 1000 Watt350
SoundkarteCreative X-Fi Fatal1ty Edition200
BoxensystemCreative Gigaworks Progamer G550W450
BildschirmeBenQ FP241W 24-Zoll-TFT1100
integrierter 8-Zoll-LCD-Touchscreen VE-XVT-8250
BetriebssystemeMicrosoft Windows Vista Ultimate550
Open Suse Linux 10.250
EingabegeräteLogitech di Novo Edge Tastatur & MX Revolution Maus300



PC-WELT





RAM und HDDs: FB-DIMM und Quad-SAS





Wir bestücken alle vier Speicherbänke der Workstation-Hauptplatine mit Fully Buffered DDR2-667-SDRAM – und zwar mit den 1-GB-Modulen Corsair CM73DD1024R-667. Fully-Buffered-Speicher nutzt zusätzliche Datenleitungen für die Datenintegritätsprüfung. Für eine schnellere Datenverarbeitung laufen die vier Speichermodule paarweise im Zwei-Kanal-Modus.





Das schwächste Glied in aktuellen PCs ist meist die Festplatte. Nicht so bei der Höllenmaschine 2: Sie vertraut auf superschnelle Server-Laufwerke, die die Punkt-zu-Punkt-Verbindung Serial Attached SCSI (SAS) nutzen. SAS ist der Nachfolger der parallelen SCSI-Schnittstelle und bietet eine theoretische Datentransferrate von bis zu 300 MB/s, die sich im Gegensatz zu SATA II in der Praxis mit Raid-Konfigurationen auch tatsächlich annähernd erreichen lässt.





Für die Höllenmaschine fiel unsere Wahl auf das Modell Seagate Cheetah 15K.4 ST3146854SS mit 147 GB formatierter Kapazität. Preis pro Stück: knapp 650 Euro. Das 3,5-Zoll-Laufwerk rotiert mit 15 000 Umdrehungen pro Minute, der Datenpuffer beträgt 8 MB. Die durchschnittliche Zugriffszeit der Cheetah 15K.4 liegt laut Hersteller bei 2 Millisekunden. Damit wäre das Seagate-Laufwerk mehr als doppelt so fix wie die bisher schnellste von uns getestete SATA-Festplatte.





Die Seagate Cheetah 15K.4 ST3146854SS besitzt vier Datenscheiben mit jeweils zwei Schreib-Lese-Köpfen. Die Zuverlässigkeit respektive MTBF (Mean Time Between Failures) der SAS-Laufwerke gibt Seagate mit 1,4 Millionen Betriebsstunden an. Die Annualized Failure Rate (AFR), also die Wahrscheinlichkeit, dass ein Laufwerk innerhalb eines Jahres ausfällt, liegt laut Hersteller bei 0,62 Prozent.





Noch mehr Tempo kitzeln wir aus der Cheetah 15K.4, indem wir gleich vier der SAS-Laufwerke mittels der PCI-X-Controller-Karte Adaptec 4800SAS/128 zu einem Raid-10-Verbund koppeln. Zwei Laufwerke fungieren dabei als RAID-0-Verbund: Dadurch lässt sich im Idealfall die Datentransferrate fast verdoppeln, da der SAS-Controller den Datenstrom in kleine Pakete zerlegt (Striping), die er simultan auf das Plattenduo schreibt beziehungsweise davon liest. Um eine hundertprozentige Datensicherheit zu gewährleisten, arbeiten die beiden anderen SAS-Laufwerke im RAID-1-Modus und spiegeln so den Datenbestand des RAID-0-Verbundes.





Umsonst gibt’s die Datensicherheit allerdings nicht: Durch den RAID-10-Verbund halbiert sich die nutzbare Kapazität des Laufwerk-Quartetts auf knapp 300 GB. Damit Systemprogramme und Applikationen möglichst verzögerungsfrei starten und arbeiten, haben wir die Betriebssysteme sowie alle Programme und Benchmarks auf der SAS-Partition installiert.





Ausreichend Platz für umfangreiche Musik- und Video-Sammlungen gibt’s auf der zweiten Partition der Höllenmaschine 2: Sie besteht aus vier 750-GB-Laufwerken des Typs Seagate Barracuda 7200.10 ST3750640AS, die wir ebenfalls zu einem Raid-10-Verbund gebündelt haben. Die Festplatten bieten dann zusammen eine formatierte Kapazität von knapp 1,4 Terabyte.





Die Barracuda 7200.10 setzt auf die SATA-II-Schnittstelle, die eine theoretische Transferrate von bis zu 300 MB/s erreicht. In der Praxis erzielen Sie diesen Wert zwar nicht, bei einem Raid-0-Verbund aus zwei Platten dürfen Sie aber durchschnittlich mit deutlich über 100 MB/s rechnen. Damit verwalten und archivieren Sie selbst große Videodateien sehr flott.





Die Seagate Barracuda 7200.10 ST3750640AS ist technisch auf der Höhe der Zeit: Das 3,5-Zoll-Laufwerk beherrscht die Technik Native Command Queuing (NCQ). NCQ erlaubt der Festplatte, die vom System geforderten Zugriffe selbstständig zu verwalten. Sie kann so die optimale Reihenfolge der Zugriffe ermitteln: Das spart zusätzliche Drehbewegungen, verkürzt damit die Wegstrecken, die der Schreib-/Lesekopf zurücklegen muss, und sorgt ergo für ein höheres Tempo. Eine höhere Datenübertragungsrate lässt sich auch mit Perpendicular Recording erzielen, da die Datenbits nicht mehr horizontal, sondern vertikal auf dem Datenträger angeordnet sind. Auch diese moderne Technik setzt die Barracuda 7200.10 ein, was wir im PC-WELT-Test mit einer Innovations-Empfehlung belohnt haben.





Mehr Mobilität: 750 GB externer Speicher und Allesleser





Mit der Seagate Pushbutton External Hard Drive stehen Ihnen zusätzlich 750 GB mobiler Speicher zur Verfügung. Das externe 3,5-Zoll-Laufwerk erstellt ein Backup bequem auf Knopfdruck – selbst umfangreiche Datenbestände lassen sich auf diese Weise sichern. Bei der Datensicherung unterstützt Sie die beiliegende Software Bounceback Express. Die native SATA-II-Festplatte mit der Modellbezeichnung ST3750640CB-RK besitzt sowohl eine Firewire- als auch eine USB-2.0-High-Speed-Schnittstelle.




Seagate





Die Seagate Pushbutton rotiert mit 7.200 Umdrehungen pro Minute, der Datenpuffer beträgt stattliche 16 MB. Auch dieses Seagate-Laufwerk realisiert die hohe Kapazität mithilfe der Technik Perpendicular Recording. Auf den vier Datenscheiben wuseln insgesamt acht Schreib-Lese-Köpfe mit einem kaum wahrnehmbaren Betriebsgeräusch.





Sie können aber auch jede beliebige Speicherkarte mit den Daten der Höllenmaschine II füttern, denn der integrierte Kartenleser kommt mit allen gängigen Formaten wie Compact Flash (Typ I und II), MagicGate Memory Stick (Duo, Pro, Pro Duo), Memory Stick (Duo, Pro, Pro Duo, Pro Ultra II, ROM, Select), Microdrive, Micro SD, Multimedia Karte (RS), Secure Digital (Mini) Karte und Smart Media Karte klar. Das integrierte Disketten-Laufwerk speichert zwar auch Daten, dient aber eher für knifflige BIOS-Updates und Betriebssysteminstallationen – sofern kein bootfähiger USB-Stick zur Hand ist oder die benötigten Daten nur auf Floppy vorliegen.





Sie können Ihre Daten aber auch mit dem Blu-Ray-Brenner Philips SPD7000BD speichern, der bei 2-fachem Schreibtempo knapp 9 MB/s über die SATA-Schnittstelle schaufelt und einen einlagigen 25-GB-BR-Rohling in gut 45 Minuten füllt. Das vom Online-Versender Alternate zur Verfügung gestellte interne Laufwerk beschreibt aber auch CDs und DVDs. Der Pufferspeicher des SATA-Brenners beträgt 8 MB.





DVDs sowie CDs liest der Blu-Ray-Brenner mit maximal 16- beziehungsweise 32-facher Geschwindigkeit. DVD±Rs beschreibt das Laufwerk mit 12-fachem, DVD-RWs mit 8fachem und DVD+RWs mit 12-fachem Tempo. Dual-Layer-DVD‑Rs und Double-Layer-DVD+Rs brennt das interne Laufwerk mit 4-facher Geschwindigkeit. CD-Rs sowie CD-RWs beschreibt der Blu-Ray-Brenner mit 32‑fachem respektive 24‑fachem Tempo.





Im Lieferumfang des Blu-Ray-Laufwerks enthalten ist die Brenn-Software Nero 7 Essentials, eine abgespeckte Version von Nero 7 Premium mit folgenden, zum Teil funktionsreduzierten Programm-Modulen: Cover Designer 2, Express 7, Home, Incd 5, Media Home, Photoshow Express 4, Photosnap, Photosnap Viewer, Scout, Showtime 2, Start Smart 3, Toolkit sowie Vision 4. Von Cyberlink liegt ein Blu-Ray-Medium bei, auf dem sich das Abspielprogramm Power DVD BD befindet, mit dem Sie Filme auf Blu-Ray- und DVD-Medien abspielen können.





Beim zweiten optischen Laufwerk, dem Samsung SH-S182A, handelt es sich um einen Multiformat-DVD-Brenner, der auch das DVD-RAM-Format beherrscht. Außerdem unterstützt das SATA-Laufwerk die Lightscribe-Technik. Das interne Laufwerk beschreibt DVD±Rs mit 18-fachem, DVD-RWs mit 6fachem und DVD+RWs mit 8fachem Tempo. Dual-Layer-DVD‑Rs sowie Double-Layer-DVD+Rs brennt der Samsung SH-S182A mit 8-facher und DVD-RAMs mit 12-facher Geschwindigkeit.





Bildschirme: 24-Zoll-TFT und 8-Zoll-Touchscreen





Der integrierte 8-Zoll-LCD-Touchscreen Worcol VE-XVT-8, der auf ein Panasonic-Display setzt, ist normalerweise für den Einsatz im Auto gedacht. Die physikalische Auflösung des LCDs beträgt 800 x 600 Bildpunkte, maximal ist eine Auflösung von 1024 x 768 Pixeln möglich. Die Ansteuerung des Touchscreen-Sensor-Panels erfolgt über die USB-Schnittstelle. Der Touchscreen-Treiber unterstützt alle gängigen Betriebssysteme.





Laut Hersteller liegt der maximale Blickwinkel des Worcol VE-XVT-8 bei 150 Grad. Die Leuchtstärke gibt Panasonic mit 500cd/m² an. Das Kontrastverhältnis beträgt nach Angaben des Herstellers 350:1. Neben der D-Sub-Schnittstelle steht auch ein AV-Videoeingang zur Verfügung. Alle wichtigen Einstellungen wie Bildposition, Farbtemperatur und -tiefe, Helligkeit und Kontrast lassen sich stufenlos über die Bedienelemente auf der Vorderseite einstellen.





Für mehr Übersicht sorgt das 24-Zoll-Breitbild-TFT Benq FP241W, das wir der Höllenmaschine zur Seite stellen. Die physikalische Auflösung des LCD-Bildschirms beträgt 1920 x 1200 Bildpunkte – damit stellt der Monitor selbst das HD-Format 1080p nativ dar. Die Auflösung reicht aber auch, um zwei DIN-A4-Seiten nebeneinander auf den Schirm zu bringen.





Reich gesegnet ist der Benq FP241W mit Schnittstellen: Pflicht für ein HD-Gerät ist natürlich der HDMI-Eingang, hoch aufgelöste Bildsignale empfängt der 24-Zöller aber auch über die DVI-D-Schnittstelle. Hinzu gesellen sich ein D-Sub-, ein S-Video-, ein Komponenten- und ein USB-Eingang. Praktisch: Der LCD fungiert auch als USB-Hub und stellt drei Ausgänge zur Verfügung.





Der Benq FP241W misst 564 x 567 x 248 Millimeter und bringt 10,6 Kilogramm auf die Waage. Laut Hersteller beträgt der Energieverbrauch im Betrieb 95 Watt. Die Reaktionszeit des Displays gibt Benq mit 6 Millisekunden an (grau zu grau). Die Helligkeit liegt nach Herstellerangaben bei 500cd/m² und das Kontrastverhältnis bei 1000:1. Den horizontalen und vertikalen Blickwinkel gibt Benq mit jeweils 178 Grad an. Unsere Bildschirm-Experten prüfen den 24-Zöller gerade, sodass wir Ihnen in Kürze einen ausführlichen Test präsentieren können.





Sound: EAX 5 und kabelloser 5.1-Raumklang





Für die akustische Untermalung ist bei der Höllenmaschine die Creative Sound Blaster X-Fi Fatality FPS zuständig. Der mit 51 Millionen Transistoren sehr komplexe Soundchip erreicht eine maximale Samplingfrequenz von 192 kHz. Der Wavetable-Synthesizer beherrscht 128 Stimmen, 128 Instrumente und 10 Drumsets. Außerdem unterstützt der X-Fi-Chip den Standard EAX Advanced HD 5 nativ und beschleunigt entsprechend optimierte Spiele. Den Test der Creative X-Fi Xtreme Music, die den baugleichen Soundchip nutzt, finden Sie hier – unser Audio-Experte vergab für den analogen und digitalen Klang jeweils die Note „sehr gut“.




Creative





Damit Sie auch unter Vista EAX in vollen Zügen genießen können – Microsoft hat bekanntlich beim neuen Betriebssystem das Hardware Abstraction Layer (HAL) für Directsound und Directsound 3D entfernt –, hat Creative das Alchemy-Projekt gestartet. Wir sind daher zuversichtlich, dass der Glückspilz, der die PC-WELT Höllenmaschine 2 gewinnt, zum Liefertermin nicht mehr auf EAX-Raumklang unter Vista verzichten muss.





Die beiliegende Break-out-Box erlaubt den Zugriff auf die wichtigsten Schnittstellen via Front-Panel. Es stehen jeweils ein koaxialer und ein optischer SPDIF-Ein- und -Ausgang, zwei Cinch-Buchsen für den AUX-Eingang, ein Mini-MIDI-Ein- und -Ausgang sowie eine Kopfhörerbuchse mit Lautstärkeregler und ein kombinierter analoger Line-/Mikrofon-Eingang bereit. Das Sound-Paket komplettiert eine Fernbedienung.





Ebenfalls von Creative stammt das THX-zertifizierte 5.1-Lautsprecher-Set Gigaworks Progamer G550W. Das Boxenset mit Funkübertragung zu den hinteren Lautsprechern liefert 36 Watt RMS pro Kanal zu den Satelliten, die Subwoofer-Leistung gibt Creative mit 130 Watt RMS an. Im Transmitter der Gigaworks Progamer G550W sind die Regler für die Lautstärkeverteilung, Bass, Treble und Volume untergebracht, ergänzt von einer Kopfhörer-Buchse und einem AUX-Eingang. Ebenfalls im Lieferumfang: eine Fernbedienung.





Stromversorgung: 1000 Watt





Umweltpolitisch nicht ganz korrekt, aber bitter notwendig für eine stabile Stromversorgung der Hochleistungs-Komponenten: das 1000-Watt-Netzteil Enermax Galaxy EGA1000EWL. Der Kraftprotz mit einem Kampfgewicht von 5,6 Kilogramm glänzt laut Hersteller mit mehreren Weltneuheiten: Dazu gehören unter anderem fünf 12-Volt-Leitungen und die Möglichkeit, bis zu 24 Laufwerke gleichzeitig anschließen zu können. Außerdem rühmt sich das Netzteil, die erste Triple-Quad-Unterstützung zu bieten, weshalb wir es als adäquaten Stromlieferanten für die Höllenmaschine II ausgewählt haben.





Wenn Sie unseren Superrechner als Server einsetzen wollen, werden Sie sich nicht nur über die Alarmfunktionen freuen, die den Netzteil-Status überwachen, sondern auch über die RAM-Kabel für Speicherbestückungen ab 32 GB. Eine gute Idee von Enermax ist auch die komplette Trennung der Prozessor-Stromversorgung von den restlichen Versorgungsleitungen. Die Kühlung des 1000-Watt-Kraftprotzes übernimmt übrigens ein leise arbeitender Doppellüfter, bestehend aus einem 135- und einem 80-Millimeter-Rotor.





Wassergekühlt: CPUs, GPUs und Festplatten





Bei der recht hohen Leistungsaufnahme – die exakten Verbrauchswerte liefern wir noch nach – ist für den stabilen Betrieb der Höllenmaschine 2 eine effiziente Kühlung der hitzigsten Komponenten unverzichtbar. Diese Aufgabe übernimmt eine Wasserkühlung, die wir aus Komponenten des Kühlungsspezialisten Innovatek zusammengestellt haben. Gesamtwert: 1950 Euro.





Beginnen wir mit dem Prozessorkühler X-Flow Xeon aus vernickeltem Kupfer, der eine Bauhöhe von lediglich 18 Millimetern hat. Da einige Kondensatoren in unmittelbarer Nachbarschaft der CPU-Sockel die passgenaue Montage verhinderten, war eine komplette Modifikation der X-Flows für die Höllenmaschine notwendig. Die VGA-Kühler Cool-Matic G80-GTX/GTS leiten nicht nur die Abwärme der GPUs ab, sondern kühlen auch den Grafikspeicher, den Bridge-Chip sowie den Spannungswandler. Um die Kühlleistung zu verbessern, integriert Innovatek in die Cool-Matic G80-GTX/GTS einen speziellen Kupferkern.





Alle acht Festplatten wandern in den HDM L-Pro Festplattenkühler aus Aluminium, der sich aus einem Innen- und einem Außenrahmen zusammensetzt. Dabei sind die beiden Rahmen voneinander entkoppelt – das reduziert die Geräuschentwicklung. Selbstredend ist die HDM L-Pro für Laufwerke mit bis zu 15.000 Umdrehungen pro Minute ausgelegt. Die Festplattenkühler lassen sich zudem problemlos mit einem Temperaturfühler aufrüsten.





Kühlsystem mit Hamstertränke





Für einen gleichmäßigen Strom der Kühlflüssigkeit sorgt die 12-Volt-Pumpe HPPS Plus. Das gemeinsam von Innovatek und Eheim entwickelte Modell kennt zwei Betriebszustände: Im fast geräuschlosen Silent-Modus, in dem wir die HPPS Plus betreiben, beträgt die maximale Pumpleistung 2,05 Meter. Per Lötbrücke lässt sich der Power-Modus aktivieren, die Pumpleistung steigt dann auf stattliche vier Meter. Ein Mikroprozessor regelt die Drehzahl der HPPS Plus dynamisch, sodass jederzeit eine optimale Förderleistung gesichert ist.





Hamstertränke: Die scherzhafte Bezeichnung stammt von einem Kollegen, der sich noch nicht mit den Finessen eines Wasserkühlsystems befasst hat, in dem kein Ausgleichsbehälter fehlen darf. Das von uns eingesetzte Modell Tank-O-Matic hat einen Durchmesser von 50 Millimetern, die Bauhöhe beträgt 280 Millimeter und das Fassungsvermögen 280 Milliliter.





Das zentrale Kühlsystem komplettiert der Blackice Triple Radiator. Seine drei 120-Millimeter-Lüfter leiten die Abwärme der Prozessoren, Grafikkarten und der acht Festplatten fast lautlos nach außen. Unser Casemodding-Experte „Fastbrain1“, der das exklusive Design-Gehäuse der Höllenmaschine 2 entworfen und gebaut hat, konnte nicht widerstehen und hat den Blackice mit stark reflektierendem Silberlack veredelt.





Kleinteile: Insgesamt fast fünf Meter des PVC-Spezialschlauchs von Innovatek sind in der Höllenmaschine 2 verbaut. Dazu gesellen sich – unter anderem – 28 1/8-Winkelverbinder und 8 gewinkelte 1/8-Einschraubverschraubungen. An kritischen Stellen verhindern diverse Knickschutzfedern, dass der Spezialschlauch abknickt und der Supergau einer Wasserkühlung eintritt: der Stau des Kühlmittelflusses. Nicht zu vergessen: Die Durchfluss-Messturbine Flowmeter PRO Rev 3.6, die das Durchflusstempo in Umdrehungen pro Minute an das Rechner-BIOS übermittelt. Zudem lässt sich die Durchflussgeschwindigkeit auch optisch mittels der integrierten blauen Indikator-LED kontrollieren.





Gehäuse-Unikat: Casemod für 3600 Euro





Für die Gestaltung des Gehäuses konnte die PC-WELT einen Spezialisten gewinnen: Heiko Polaczek, auch unter dem Alias „Fastbrain1“ bekannt, ist seit 14 Jahren eine feste Größe in der internationalen Casemoding-Szene. Der mehrfach für seine Gehäuse-Kunstwerke ausgezeichnete Modding-Profi verarbeitete für die Höllenmaschine 6,5 Quadratmeter Blech, 2,7 Meter Stahlrohr, 17 Meter Schweißdraht und zwei Liter blauen Porsche-Autolack. Letzteres lässt sich der schwäbische Sportwagenhersteller schon fast mit Gold aufwiegen: Der Liter kostet 450 Euro. Erwähnenswert sind an dieser Stelle noch die 27 laufenden Meter Schleifpapier und über den Daumen gepeilte 7,5 Kilogramm Spachtelmasse, die Fastbrain1 für das Gehäuse-Unikat verbrauchte.





Allein der Materialwert für den schmucken Casemod summiert sich auf knapp 3600 Euro, vom Arbeitsaufwand – circa 300 Stunden – ganz zu schweigen. Mehr Informationen und eine umfangreiche Bildgalerie mit den besten Werken von Heiko Polaczek finden Sie auf der Website. Wie Heiko Polaczek aus einem gähnend langweiligen Server-Tower unser exklusives Schmuckstück geformt hat, erfahren Sie in Kürze im Beitrag „Making of Höllenmaschine 2“.





Peripherie: funktionell und elegant





Das Beste ist gerade gut genug für unseren Superrechner – das gilt auch für die Eingabegeräte: Die drahtlose Bluetooth-Tastatur Logitech di Novo Edge besticht nicht nur durch ihr elegantes Design, sondern auch durch die hochwertige Verarbeitung. Über das integrierte Touchpad lassen sich Bildlauf-, Auswahl- und Zeigerfunktionen effizient nutzen.




Logitech





Dazu gesellt sich die Maus Logitech MX Revolution. Die ergonomisch geformte Funk-Maus setzt auf die präzise Laserabtastung und erlaubt laut Hersteller dank eines Tastenrads aus Leichtmetall besonders schnelle Bildläufe. Clevere Funktionen wie „One-Touch search“ und „Smartshift“ erleichtern die tägliche Arbeit.





Einer guten Tradition folgend verlosen wir – wie schon im letzten Jahr – den Porsche unter den PCs. Beteiligen Sie sich an unserer Leserwahl zum PCW3-Award: Wir suchen die beste Hard- und Software des Jahres 2006. Entscheiden Sie, welche Top-Produkte wir mit dem PCW3-Award auszeichnen. Sie nehmen dann automatisch an der Verlosung teil, bei der die Höllenmaschine als 1. Preis ausgesetzt ist. Oder Sie besuchen uns auf der CeBIT 2007 (Halle 6, Stand C12), um den Super-PC in Aktion zu erleben. Dort haben Sie ebenfalls Gelegenheit, an der Verlosung teilzunehmen.
Garantieausschluss: Ansprüche gegen die IDG Magazine Media GmbH wegen Sach- und Rechtsmängeln an dem PC sowie dem TFT sind ausgeschlossen. Im Übrigen finden die für Schenkungen geltenden Vorschriften der §§ 521 bis 524 BGB Anwendung.





So gewinnen Sie die HMX 6





Auch dieses Jahr verlosen wir die Höllenmaschine unter allen Teilnehmern







Wie Sie die HMX 6 verfolgen können





In den kommenden Wochen folgen weitere Inhalte rund um die Höllenmaschine 6 auf YouTube, Instagram, TikTok, Facebook und natürlich auf pcwelt.de. Wenn Sie nichts verpassen wollen, sollten Sie den kostenlosen HMX-6-Newsletter abonnieren – aber vergessen Sie nicht, die Anmeldung via E-Mail zu bestätigen.



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