In den vergangenen Wochen war es ungewöhnlich heiß in Deutschland, weshalb viele Menschen auf neue Beschlüsse und Hilfen seitens der Regierung warten. Das machen sich Betrüger offenbar zunutze, denn seit dem 3. Juli warnt die Verbraucherzentrale vor einer angeblichen Klimasonderzahlung.
Offenbar erhalten einige Personen aktuell Mails, die eine solche Zahlung versprechen. Im Betreff der E-Mails steht “Wichtiger Hinweis: Sommer-Klimabeihilfe (Juni/Juli 2026) – Frist beachten“, was sofort Aufmerksamkeit erregen soll.
Die Mail selbst spricht von einem angeblichen Beschluss der Bundesregierung, der “wetterbedingte Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger abmildern” soll. Die Formulierung erinnert an die einmalige Energiepauschale aus dem Jahr 2022 und soll Vertrauen wecken. Ein derartiger Beschluss existiert aber nicht.
Der Empfänger muss sich, um das ausstehende Geld zu erhalten, zunächst über den angefügten Link verifizieren und dort seine persönlichen Daten angeben. Danach soll das Geld innerhalb weniger Tage auf dem Konto eintreffen. Ein konkreter Betrag wird dabei nicht genannt. Der angebliche Absender soll das “Bundesministerium der Finanzen” sein.
Spätestens hier wird klar, dass es sich um einen eindeutigen Betrugsversuch handelt. Sie sollten auf die Forderungen solcher E-Mails nicht eingehen und auch nicht darauf antworten. Sofort löschen sollten Sie die Spam-Mail aber nicht, besser Sie melden sie sofort Ihrem Mail-Provider als Spam.

So sieht das angebliche Schreiben der Bundesfinanzbehörde aus.
Verbraucherzentrale
Seien Sie generell vorsichtig, wenn E-Mails bei Ihnen eintrudeln, die angeblich von wichtigen Institutionen stammen. Im Normalfall würden Sie eine solche Entscheidung aus den Nachrichten erfahren, die Soforthilfen werden dann über offizielle Portale abgewickelt und beantragt. Eine informelle E-Mail wie diese zu erhalten, ist sehr abwegig.
8 Warnsignale für Phishing, die in alltäglichen E-Mails versteckt sind
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