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Vor 18 Jahren: Höllenmaschine 3 – gewinnen Sie den 30.000-Euro-PC

Hinweis: Dieser Artikel erschien am 3. März 2008 auf pcwelt.de. Anlässlich unseres 20‑jährigen Jubiläums haben wir mittels der Wayback Machine des Internet Archive das zeitgeschichtliche Dokument restauriert. Wir haben alle Hyperlinks im Text belassen – sofern sie noch auf historische Inhalte führen.

Hier geht es direkt zum Gewinnspiel der aktuellen Höllenmaschine HMX 6 im Gesamtwert von 40.000 Euro. Bestens informiert bleiben Sie mit unserem HMX-6-Newsletter – aber vergessen Sie nicht, die Anmeldung via E-Mail zu bestätigen. Und nun viel Spaß mit der dritten Höllenmaschine:

Herzschlagfinale: Diesmal haben wir wirklich auf den letzten Drücker den Herstellern die Prototypen für die CeBIT aus den Händen gerissen und sind trotzdem rechtzeitig fertig geworden. Deshalb können wir Ihnen auf dem Messegelände in Hannover unseren 30.000-Euro-Super-PC live in Aktion präsentieren:

Vom 4. bis 7. März 2008 ist die Höllenmaschine 3 zu Gast am Stand von Thermaltake (Halle 24, Stand C02). Und am CeBIT-Wochenende, vom 8. bis 9. März 2008, finden Sie unseren Traumrechner in der Messehalle von Intel (Pavillon P33, befindet sich zwischen Halle 12 und 26). Dort finden die Intel Extreme Masters II Finals der ESL statt. Zwischen den Finalspielen präsentieren wir Ihnen auf der Showbühne am Samstag um 10:00, 12:30 und 16:45 Uhr sowie am Sonntag um 10:00, 12:15 und 16:45 Uhr die Höllenmaschine 3 live in Aktion.

Und wer es nicht zur CeBIT schafft, hat bei der Deutschen Casemod Meisterschaft 2008 eine weitere Gelegenheit, die Höllenmaschine 3 hautnah zu erleben. Der Wettbewerb, für den wir unseren 30.000-Euro-Rechner schon angemeldet haben, findet vom 19. bis 20. April 2008 auf der Hobbytronic in Dortmund statt.

Grafik: Quad SLI

Der erste Prototyp, den wir bei der Höllenmaschine 3 einsetzen, kommt vom Grafikspezialisten Nvidia. Die Referenzkarte Nvidia Geforce 9800 GX2 beherbergt gleich zwei Grafikchips, die gemeinsam die 3D-Berechnung übernehmen. In der Höllenmaschine 3 haben wir zwei dieser Doppeldecker-Grafikkarten verbaut, die über ein spezielles Datenkabel (Scalable Link Interface Bridge) verbunden sind. Dadurch beteiligen sich also insgesamt vier Grafikchips parallel an der 3D-Berechnung und arbeiten damit de facto im Quad-SLI-Modus.

Nvidias Doppeldecker-Grafikkarte Geforce 9800 GX2 besitzt gleich zwei externe Stromanschlüsse: eine 6- sowie eine 8-polige PCI-Express-Strombuchse. Wie viel die Geforce 9800 GX2 unter Volllast verbraucht, erfahren Sie nach der CeBIT in unserem großen Test zur Höllenmaschine 3.

Momentan verwenden wir die beiden Grafikkarten mit der von Nvidia entwickelten Kühler-Lüfter-Kombination. Die Zeit war für die kanadischen Kühlungsspezialisten von Coolit Systems einfach zu knapp, um passende Kühlkörper anzufertigen, die für die Kompressorkühlung der Höllenmaschine 3 ausgelegt sind.

Daher laufen die zwei Geforce-9800-GX2-Grafikkarten derzeit noch mit den von Nvidia freigegebenen Standard-Taktraten. Aber bis spätestens Ende März 2008 sollte die Spezialanfertigung von Coolit Systems fertig sein – wir rüsten sie auf jeden Fall noch nach, um dann auch noch die Grafikkarten übertakten zu können.

Apropos Taktraten: Die Geforce 9800 GX2 möchte Nvidia offiziell erst Mitte März 2008 vorstellen. Damit wir die beiden High-End-Grafikkarten bereits jetzt in die Höllenmaschine 3 einbauen konnten, mussten wir eine Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA, non-disclosure agreement) unterzeichnen, an die wir uns natürlich auch halten.

Deshalb können wir Ihnen momentan nicht allzu viel über das Grafikartengespann verraten. Wie das nebenstehende Bild zeigt, besitzt Nvidias Geforce 9800 GX2 zwei Dual-Link-DVI-Ausgänge zum Anschluss von zwei Bildschirmen. Zur Leistungsfähigkeit der Doppeldecker-Duos sei nur so viel gesagt: Selbst das derzeit hardwarehungrigste 3D-Spiel Crysis läuft mit höchster Bildqualität bei hohen Auflösungen flüssig. Wenn Sie auf der CeBIT sind, können Sie sich bei einer der vielen Live-Demonstrationen selbst überzeugen.

Prozessoren: 8 x 4 GHz

Intel

Die beiden High-End-CPUs Intel Core 2 Extreme QX9775 zum Stückpreis von rund 1300 Euro arbeiten mit einem Werkstakt von 3,2 GHz – dank Kompressorkühlung laufen sie in der Höllenmaschine 3 stabil mit 4 GHz. Jedem Quad-Core steht ein gemeinsamer 12 MB großer L2-Cache zur Verfügung. Der Cache rechnet 24-fach assoziativ – das sorgt für eine effektivere Nutzung des Pufferspeichers.

Der Systemtakt des Core 2 Extreme QX9775 beträgt 400 (effektiv 1600) MHz. Damit erreicht der Transferdurchsatz, den jeder der beiden LGA771-Prozessoren pro Sekunde austauschen kann, bis zu 25,6 GB/s. Der 3,2-GHz-Quad-Core unterstützt Fully Buffered DIMM der DDR2-Spezifikationen PC800 und PC667. Dass der Core 2 Extreme QX9775 Server-Speicher benötigt und den CPU-Steckplatz der Xeon-Baureihe nutzt, ist kein Zufall: Der QX9775 ist eigentlich ein Xeon X5482, dem Intel einen freien Multiplikator spendiert hat und ihn so zum „Extreme“-Prozessor aufgewertet.

Das Prozessor-Duo basiert auf Intels 45-Nanometer-Architektur „Harpertown“. Mit an Bord der neuen Architektur sind 47 Befehle der x86-Erweiterung SSE4. Die neuen Instruktionen sollen vor allem Multimedia-Anwendungen wie Musik- und Video-Encodierung beschleunigen – sofern der Software-Hersteller die SSE4-Befehle in den Programmcode einpflegt.

Dies ist beispielsweise bei der aktuellen Version des Divx-Codecs und der Bildbearbeitung Adobe Photoshop der Fall. Aber auch 3D-Spiele soll SSE4 beschleunigen, etwa bei der Physikberechnung. Das ist aber noch Zukunftsmusik: Das erste Spiel, bei dem dies der Fall sein wird, ist der für Ende 2008 angekündigte Titel „Alan Wake“.

Mehrere Betriebssysteme: Der Core 2 Extreme QX9775 unterstützt die Virtualisierungs-Technik Intel VT sowie 32-und 64-Bit-Betriebssysteme – interessant für Nutzer, die etwa virtuelle Server mit unterschiedlichen Betriebssystemen einrichten möchten. Mit einem Acht-Kern-System wie der Höllenmaschine 3, die ja auch beim Arbeitsspeicher nicht knausert, lässt sich da so einiges realisieren.

Ausstattung der Höllenmaschine 3 im Überblick

KomponenteModellPreis (Euro) am 3.3.2008
HauptplatineIntel D5400XS “Skulltrail”  500  
Prozessor2 x Intel Core 2 Extreme QX9775, 3,2@4 GHz  2600  
Speicher4 x 2 GB Samsung PC800 FB-DIMM  1000  
Grafik2 x Nvidia Geforce 9800 GX2  1500  
ControllerAdaptec ICP Vortex 5085BL, 8-Port, 256 MB RAM, PCI-E  500  
Festplatten4 x 300 GB Seagate Cheetah 15K.5 ST3300655SS, SAS  2400  
.4 x 1 TB Seagate Barracuda 7200.11 ST31000340AS, SATA 300  1200  
BrennerBluray-HD-DVD-Laufwerk LG Electronics GGW-H20L, SATA  400  
GehäuseCase-Mod “PC-WELT Höllenmaschine 3” auf Basis des Cube-Towers Thermaltake Mozart TX VE 1000BNS von Heiko Polaczek  6000  
Kompressor-KühlungCoolit Systems Freezone Elite für CPUs (ab Ende März 2008 auch für GPUs und Chipsatz)  4000  
NetzteilThermaltake Toughpower 2000W, ATX 12V 2.3, EPS 2.92  400  
EingabegeräteGyration Go 2.4 Optical Air und Media Center Remote Suite  400  
Bildschirme30-Zoll-Breitbild-TFT Eizo SX3031W  2500  
.7-Zoll-TFT-Touchscreen von Thermaltake, Laufwerkseinschub  400  
BetriebssystemMicrosoft Windows 2008 Server und Vista Ultimate  1800  
SoftwareAdobe Creative Suite 3 Master Collection  3500  
.Microsoft Office 2007 Professional    500

PC-WELT

Hauptplatine: Intel Skulltrail mit 8 GB RAM

Wichtigstes Merkmal der rund 500 Euro teuren Intel D5400XS, Codename Skulltrail, sind die beiden LGA771-Prozessorsteckplätze – erst dadurch lassen sich die beiden Core 2 Extreme QX9775 parallel betreiben. Zu den weiteren Besonderheiten der Intel-Hauptplatine gehören zwei Nvidia-Chips namens Nforce 100 MCP. Sie bringen 32 zusätzliche PCI-Express-Datenleitungen sowie SLI-Unterstützung mit:

Damit kann Intel vier 16x-PCI-Express-Steckplätze auf der D5400XS unterbringen und diese auch jeweils 16fach elektrisch ansteuern. Da die beiden Nforce 100 MCP im Dauerbetrieb recht heiß werden, versieht Intel die zwei Nvidia-Chips inklusive der Northbridge mit einem Kühlkörper samt Lüfter.

Um die Stabilität der Höllenmaschine 3 zu erhöhen, wollen wir ab Mitte März die Intel-Lösung durch eine speziell angefertigte Kompressorkühlung unseres kanadischen Koopertionspartners Coolit Systems ersetzen.

Die Intel-Hauptplatine setzt auf den Server-Chipsatz 5400, Codename Seaburg. Beim 5400-Chipsatz arbeitet der Front Side Bus allerdings mit 400 (effektiv 1600) MHz. Den voll gepufferten DDR2-Speicher (FB-DIMM) bindet er ebenfalls mit 400 MHz ins System ein.

Die D5400XS im E-ATX-Format (305 x 330 Millimeter) sieht für jeden der vier FB-DIMM-Steckplätze einen eigenen Speicherkanal vor. Sowohl die Speichertaktraten als auch die RAM-Spannung lassen sich im BIOS der D5400XS manipulieren – ideal fürs Übertakten. Die maximale Ausbaustufe beträgt 8 GB fully buffered PC800- oder PC667-DDR2-SDRAM (4 x 2 GB).

Intel

Neben den vier 16x-PCI-Express-Steckplätzen, die allerdings nur den Standard PCI-Express 1.1 erfüllen, besitzt die Intel D5400XS noch zwei PCI-Steckplätze gemäß Version 2.3. Des Weiteren bietet die D5400XS-Hauptplatine noch einen Anschluss für zwei IDE-Laufwerke sowie üppige sechs SATA-300-Port inklusive zwei eSATA-Buchsen. Hinzu kommen zehn USB-2.0-Ports, zwei Firewire-Anschlüsse und eine 10/100/1000-MBit-Netzwerkbuchse. Bereits im Chipsatz integriert ist ein HD-Audiochip für 7.1-Raumklang mit einem optischen S/PDIF-Ausgang und den fünf üblichen Klinkenstecker-Buchsen.

Arbeitsspeicher: 4 x 2 GB DDR2-SDRAM

Wir bestücken alle vier Speicherbänke der Intel D5400XS mit Fully Buffered DDR2-800-SDRAM – und zwar mit den 2-GB-Modulen Samsung M395T5663QZ4-CF76. Die Speicherriegel nutzen zusätzliche Datenleitungen für die Datenintegritätsprüfung. Für eine schnellere Datenverarbeitung steht jedem Speichersteckplatz ein eigener Datenkanal zur Verfügung. Die FB-DIMM-Module laufen mit den Zugriffszeiten 666-11 und arbeiten mit effektiv 800 MHz.

System-Festplatten: 4 x SAS

Die Höllenmaschine 3 vertraut auf Server-Laufwerke für die Betriebssystem-Installationen. Dazu nutzen wir vier 300-GB-Festplatten mit der Punkt-zu-Punkt-Verbindung Serial Attached SCSI (SAS). SAS ist der Nachfolger der parallelen SCSI-Schnittstelle und bietet eine theoretische Datentransferrate von bis zu 300 MB/s, die sich im Gegensatz zu SATA 300 in der Praxis mit Raid-Konfigurationen auch tatsächlich annähernd erreichen lässt.

Unsere Wahl fiel auf das Modell Seagate Cheetah 15K.5 ST3300655SS mit 300 GB Kapazität. Preis pro Stück: rund 500 Euro. Das 3,5-Zoll-Laufwerk rotiert mit 15.000 Umdrehungen pro Minute, der Datenpuffer beträgt 16 MB. Die durchschnittliche Zugriffszeit der Cheetah 15K.4 liegt laut Hersteller bei 2 Millisekunden.

Die Zuverlässigkeit respektive MTBF (Mean Time Between Failures) der SAS-Laufwerke gibt Seagate mit 1,4 Millionen Betriebsstunden an. Die Annualized Failure Rate (AFR), also die Wahrscheinlichkeit, dass ein Laufwerk innerhalb eines Jahres ausfällt, liegt laut Hersteller bei 0,62 Prozent. Hier gibt’s detaillierte Informationen zur Seagate Cheetah 15K.5 ST3300655SS.

Noch mehr Tempo kitzeln wir aus der Cheetah 15K.5, indem wir die vier der SAS-Laufwerke mittels der PCI-Express-Controller-Karte Adaptec ICP Vortex 5085BL zu einem Raid-10-Verbund koppeln. Zwei Laufwerke fungieren dabei als Raid-0-Verbund: Dadurch lässt sich im Idealfall die Datentransferrate fast verdoppeln, da der SAS-Controller den Datenstrom in kleine Pakete zerlegt (Striping), die er simultan auf das Plattenduo schreibt beziehungsweise davon liest. Um eine hundertprozentige Datensicherheit zu gewährleisten, arbeiten die beiden anderen SAS-Laufwerke im Raid-1-Modus und spiegeln so den Datenbestand des Raid-0-Verbundes.

Umsonst gibt’s die Datensicherheit allerdings nicht: Durch den Raid-10-Verbund halbiert sich die nutzbare Kapazität des Laufwerk-Quartetts auf knapp 550 GB. Damit Systemprogramme und Applikationen möglichst verzögerungsfrei starten und arbeiten, haben wir die Betriebssysteme sowie alle Programme und Benchmarks auf der SAS-Partition installiert.

Massenspeicher: 4 x 1000 GB

Ausreichend Platz für umfangreiche Musik- und Video-Sammlungen gibt’s auf der zweiten Partition der Höllenmaschine 3: Sie besteht aus vier 1000-GB-Laufwerken des Typs Seagate Barracuda 7200.11 ST31000340AS, die für den 24-Stunden-Betrieb ausgelegt sind. Wir haben die vier Terabyte-Speichermonster ebenfalls zu einem Raid-10-Verbund gebündelt. Die Festplatten bieten dann zusammen eine formatierte Kapazität von knapp 1,9 Terabyte. Der Pufferspeicher der Barracuda 7200.11 beträgt übrigens 32 MB.

Die Barracuda 7200.11 setzt auf die SATA-300-Schnittstelle, die eine theoretische Transferrate von bis zu 300 MB/s erreicht. In der Praxis erzielen Sie diesen Wert zwar nicht, bei einem Raid-0-Verbund aus zwei Platten dürfen Sie aber durchschnittlich mit deutlich über 100 MB/s rechnen. Damit verwalten und archivieren Sie selbst große Videodateien sehr flott.

Die Seagate Barracuda 7200.11 ST31000340AS ist technisch auf der Höhe der Zeit: Das 3,5-Zoll-Laufwerk beherrscht die Technik Native Command Queuing (NCQ). NCQ erlaubt der Festplatte, die vom System geforderten Zugriffe selbstständig zu verwalten. Sie kann so die optimale Reihenfolge der Zugriffe ermitteln: Das spart zusätzliche Drehbewegungen, verkürzt damit die Wegstrecken, die der Schreib-/Lesekopf zurücklegen muss, und sorgt ergo für ein höheres Tempo.

Eine höhere Datenübertragungsrate lässt sich auch mit Perpendicular Recording erzielen, da die Datenbits nicht mehr horizontal, sondern vertikal auf dem Datenträger angeordnet sind. Auch diese moderne Technik setzt die Barracuda 7200.11 ein. Hier finden Sie detaillierte Informationen zur Spezifikation der Seagate Barracuda 7200.11 ST31000340AS.

Multi-Spieler: Blu-Ray, DVD und HD-DVD

Die Höllenmaschine 3 haben wir zudem mit einem Blu-Ray-Brenner bestückt. Der LG Electronics GGW-H20L beschreibt BD-Rs, BD-REs sowie sämtliche DVD-Rohlingstypen und liest alle gängigen Medien, darunter auch HD-DVDs. Der Pufferspeicher des internen 3,5-Zoll-Laufwerks beträgt 4 MB.

Bei maximalem 6-fachem Schreibtempo schaufelt der GGW-H20L bis zu 26,3 MB pro Sekunde über die SATA-Schnittstelle und füllt so einen einlagigen 25-GB-BR-Rohling in rund 15 Minuten. BD-REs beschreibt der Blu-Ray-Brenner mit 2‑facher Geschwindigkeit. Blu-Ray-Medien liest der LG Electronics GGW-H20L ebenfalls mit 6-fachem Tempo und HD-DVDs immerhin mit 3-facher Geschwindigkeit.

DVDs sowie CDs liest der Blu-Ray-Brenner mit maximal 16- beziehungsweise 40-facher Geschwindigkeit, DVD-RAMs mit 5-fachem Tempo. DVD±Rs beschreibt das Laufwerk mit 16-fachem, DVD-RWs mit 6fachem und DVD+RWs mit 8fachem Tempo. Dual-Layer- und Double-Layer-DVD+Rs brennt das interne Laufwerk mit 4-facher Geschwindigkeit, DVD-RAMs mit 5-fachem Tempo. CD-Rs sowie CD-RWs beschreibt der Blu-Ray-Brenner mit 40‑fachem respektive 24‑fachem Tempo.

Im Lieferumfang des Blu-Ray-Laufwerks enthalten sind die Programme Cyberlink Power DVD7, Cyberlink Power Producer 4 und Power 2Go. Hinzu kommt ein BD-RE-Rohling mit 25 GB Kapazität. Neben dem GGW-H20L haben wir als zweites optisches Laufwerk einen DVD-Brenner von Samsung eingebaut.

TFTs: 30-Zoll-Breitbild und 7-Zoll-Touchscreen

Für viel Übersicht sorgt das 30-Zoll-Breitbild-TFT Eizo SX3031W für knapp 2500 Euro, das wir der Höllenmaschine 3 zur Seite stellen. Die physikalische Auflösung des LCD-Bildschirms beträgt 2560 x 1600 Bildpunkte. Zudem kann der Eizo-Bildschirm gängige PC-Auflösungen im 4-zu-3-Bildformat wie 1600 x 1200, 1280 x 1024, 1024 x 768 und 800 x 600 Bildpunkte sauber skalieren.

Die Helligkeit des TFTs mit einer Bildschirmdiagonalen von 75,6 Zentimetern liegt nach Herstellerangaben bei 260 cd/m² und das Kontrastverhältnis bei 900:1. Den horizontalen und vertikalen Blickwinkel gibt Eizo mit jeweils 178 Grad an. Die Horizontalfrequenz liegt zwischen 31 und 100 kHz, die Vertikalfrequenz bewegt sich zwischen 59 und 61 Hz. Die Reaktionszeit gibt Eizo mit 6 Millisekunden an.

Der 30-Zoll-Breitbild-TFT misst 68,9 x 48,9 x 27,2 Zentimeter (B x H x T). Der SX3031W bringt mit Standfuß 15,3 Kilogramm auf die Waage. Anschluss an die Höllenmaschine 3 findet der Bildschirm über einen der beiden DVI-D-Buchsen, davon ist eine als Dual-Link und eine als HDCP-kompatible Single-Link ausgelegt.

Alternativ kann der Eizo-Bildschirm an beiden DVI-I-Eingängen jeweils Single-Link-Signale zweier PCs oder zweier Grafikkartenanschlüsse verarbeiten. In diesem Fall zeigt der 30-Zoll-Breitbild-TFT die beiden Bilder nebeneinander (Picture-by-Picture) und kann so als 21-Zoll-Zweischirmlösung fungieren. Hier finden Sie detaillierte Informationen zum Eizo SX3031W.

Mehr Flexibilität: Der 7-Zoll-TFT-Touchscreen ist für den Cube-Tower Mozart TX VE 1000BNS von Thermaltake konzipiert – die Gehäusebasis der Höllenmaschine 3. Dabei ist der Bildschirm in einem Laufwerkseinschub integriert und lässt sich in die Gehäusefront versenken. Die physikalische Auflösung des Touchscreens beträgt 1280 x 768 Bildpunkte. Die Stromversorgung des LCD-Bildschirm erfolgt über das Netzteil der Höllenmaschine 3. Mit im Lieferumfang des 7-Zoll-TFTs befindet sich eine Infrarot-Fernbedienung.

Stromversorgung: 2000 Watt

Keine Kompromisse machen wir bei der Stromversorgung und setzen das stärkste Netzteil ein, das wir bekommen konnten: das Thermaltake Toughpower 2000W, ein weiterer Prototyp, den es derzeit noch nicht zu kaufen gibt. Das 2000-Watt-Kraftpaket erfüllt mit ATX 12V 2.3 sowie EPS 2.92 die aktuellen Spezifikationen für Desktop- und Server-Netzteile.

Das Thermaltake Toughpower 2000W besitzt zwei voneinander unabhängige 12-Volt-Schienen, die jeweils bis zu 80 Ampere Stromstärke liefern und unsere beiden Quad-Core-Prozessoren jeweils über zwei vierpolige CPU-Stromstecker versorgen. Ebenfalls auf dem neuesten Stand der Technik sind die sechs 8-poligen (6 + 2) PCI-Express-Stromstecker.

Kompressorkühlung

Bei der recht hohen Leistungsaufnahme – die exakten Verbrauchswerte liefern wir noch nach – ist für den stabilen Betrieb der Höllenmaschine 3 eine effiziente Kühlung der hitzigsten Komponenten unverzichtbar. Diese Aufgabe übernimmt diesmal ein Kompressorkühlungssystem von Coolit Systems.

Die Prozessoren kühlt das Modell Freezone Elite, das bis zu 250 Watt Verlustleistung aufnehmen kann. Auch die beiden Grafikkarten und der Hauptplatinen-Chipsatz werden von speziell angepassten Kompressorkühlungssystemen unseres Kooperationspartners Coolit Systems gekühlt. Details erfahren Sie, sobald wir die Höllenmaschine 3 mit den Sonderanfertigungen aufgerüstet haben.

Gehäuse-Unikat: Casemod für 6000 Euro

Für die Gestaltung des Gehäuses konnte die PC-WELT wieder den Modding-Profi Heiko Polaczek engagieren. Der auch unter dem Alias „Fastbrain1“ bekannte Polaczek, ist seit 15 Jahren eine feste Größe in der internationalen Casemoding-Szene.

Ebenfalls eine Szenengröße konnten wir für die Bemalung der Höllenmaschine 3 in Airbrush-Technik gewinnen. Der Experte ist allerdings so bescheiden, dass wir derzeit nur seinen Spitznamen nennen dürfen: old_airbrush.

Die Höllenmaschine 3 ins rechte Licht gerückt hat der bekannte Fotograf Florian Schiller – er hat langjährige Erfahrung mit Divas.

Der Casemod „PC-WELT Höllenmaschine 3“ summiert sich mit Material und Arbeitsaufwand auf rund 6000 Euro. Wie Heiko Polaczek und old_airbrush aus dem Cube-Tower unser exklusives Schmuckstück geformt haben, erfahren Sie in Kürze auf PC-WELT.tv in der Beitragsreihe „Making of Höllenmaschine 3“.

Software: Luxus-Paket für 5000 Euro

Die Adobe Creative Suite 3 Master Collection für knapp 3500 Euro enthält folgende Anwendungen: Acrobat 8 Professional, After Effects CS3 Professional, Contribute CS3, Dreamweaver CS3, Encore CS3, Fireworks CS3, Flash CS3 Professional, Illustrator CS3, InDesign CS3, Photoshop CS3 Extended, Premiere Pro CS3 und Soundbooth CS3.

Mit im Lieferumfang der Adobe Creative Suite 3 Master Collection sind die Zusatzfunktionen und -techniken Acrobat Connect, Bridge CS3, Device Central CS3, Dynamic Link CS3, OnLocation CS3, Stock Photos, Version Cue CS3 und Ultra CS3.

Egal, ob Sie die Höllenmaschine 3 als Render-Workstation, High-End-Spielerechner oder Virtualsierungs-Server verwenden wollen, mit den installierten Betriebssystemen Microsoft Windows Server 2008 sowie Microsoft Windows Vista Ultimate stehen Ihnen zahlreiche Einsatzmöglichkeiten offen.

Und wer die Höllenmaschine 3 im Büroeinsatz unterfordern will, installiert das beiliegende Microsoft Office 2007 Professional. Das Software-Paket enthält die 2007er-Versionen von Access, Accounting Express, Excel, Outlook (mit Business Contact Manager), Powerpoint, Publisher und Word.

Nach der CeBIT beginnen wir unsere Tests mit den 64-Bit-Betriebssystemen Linux, Server 2008 und Vista.

Apropos: Ein perfekter Bedienkomfort gehört natürlich auch zu unserem 30.000-Euro-Luxusrechner. Dazu stellen wir Ihnen Eingabegeräte von Gyration zur Verfügung. Maus und Tastatur stammen aus der Optical Air Suite Go 2.4. Dazu kommt die Remote Suite des Media Center Go 2.4.

So gewinnen Sie die HMX 6

Auch dieses Jahr verlosen wir die Höllenmaschine unter allen Teilnehmern

Wie Sie die HMX 6 verfolgen können

In den kommenden Wochen folgen weitere Inhalte rund um die Höllenmaschine 6 auf YouTube, Instagram, TikTok, Facebook und natürlich auf pcwelt.de. Wenn Sie nichts verpassen wollen, sollten Sie den kostenlosen HMX-6-Newsletter abonnieren – aber vergessen Sie nicht, die Anmeldung via E-Mail zu bestätigen.

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