
Diese Enterprise Architecture Tools unterstützen Sie nicht nur bei der digitalen Transformation Ihres Unternehmens.
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geordnet vorantreiben können. EA Tools bieten dafür unter anderem Collaboration-, Reporting-, Testing- und Simulationsfunktionen. Mit deren Hilfe lassen sich Modelle implementieren, die Geschäfts- und IT-Prozesse gezielt verbessern.
Um die beste Lösung für Ihr Unternehmen zu finden, sollten Sie zuerst prüfen, ob sich das jeweilige Tool mit Ihrem Technologie-Stack integrieren lässt. Anschließend gilt es abzuwägen, ob die Informationen, Diagramme und Tabellen, die die Software zur Verfügung stellt, für das Unternehmen auch einen echten Nutzwert haben.
Empfehlenswerte Enterprise-Architecture-Tools
Nachfolgend finden Sie einen Überblick über die wichtigsten Enterprise-Architecture-Tools – in alphabetischer Reihenfolge. Sie stellen einen Mix aus Visualisierungs-, Collaboration- und Project-Management-Funktionen bereit und unterstützen eine Vielzahl von Enterprise Architecture Frameworks.
Das EA-Tool SAMU macht die Enterprise Architecture sichtbar, indem es tiefe Verknüpfungen zwischen On-Premises-Systemen, dem Cloud-Layer und Tools für das Business Process Management aufzeigt. Das Tool der Atoll Group bietet vielfältige Integrationsmöglichkeiten, zum Beispiel mit Monitoring-Tools (etwa Tivoli, ServiceNow), Configuration-Management-Datenbanken (zum Beispiel CA, BMC) oder Service-Organisations-Tools (BMC, HPE). Alle Informationen fließen in ein zentrales Datenmodell ein, das um den zusätzlichen Input der Stakeholder weiter angereichert wird.
Wichtigste Use Cases:
Enterprise-Architektur visualisieren;
strategische Planungsprozesse und Architektur-Reviews mit Informationen unterfüttern;
mithilfe einer visuellen Verständnisgrundlage die Kommunikation verbessern.
, Visio, Google Sheets, Technopedia oder ServiceNow vereinfacht die Nutzung. Abacus wurde inzwischen auch um einen Machine-Learning-Layer ergänzt, der es Anwendern ermöglicht, ein Modell zu trainieren, das ihnen beispielsweise hilft zu erkennen, wer im Unternehmen für welches System verantwortlich ist.
Wichtigste Use Cases:
die IT für das gesamte Unternehmen “öffnen”, um ein allgemeines Verständnis der Datenflüsse zu erzeugen;
umfassendes Enterprise Modeling, um eine Roadmap für künftige Entwicklungen zu erstellen;
Business-Metriken tracken, die mit der Unternehmens-Performance zusammenhängen.
Nach der Übernahme von Mega International zählt die Hopex-Plattform zum Portfolio von Bizzdesign. Sie soll dabei unterstützen, Unternehmensanwendungen zu modellieren und dabei ein Verständnis der von ihnen unterstützten Geschäfts-Workflows schaffen. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf den Bereichen Data Governance und Risikomanagement. Hopex basiert auf Microsoft
Das Tool dient dazu, Business Workflows und den zugrundeliegenden Tech-Stack zu modellieren. Dazu bietet Horizzon ein Graph-basiertes Modell, das Daten von sämtlichen Stakeholdern einsammelt und diese an eine Analytics-Engine weitergibt. Im Ergebnis entstehen Diagramme, die den aktuellen Systemzustand widerspiegeln. Wichtige Schwerpunkte dieses Tools sind auch den EA-Geschäftsbereich der Software AG – Alfabet – übernommen.
Wichtigste Use Cases:
Vorhersage zukünftiger Anforderungen durch Predictive Modeling;
Orchestrieren von Workflows auf der Basis der technischen und der Business-Architektur;
Antizipieren von Risiken sowie Security- und Governance-Problemen durch die Modellierung von Datensicherheitsanforderungen.
Teammitglieder, die Clausmarks Flaggschiffprodukt Bee360 (früher Bee4IT) verwenden, wollen eine einfache “Single Source of Truth” über die Workflows im Unternehmen. Ziel ist es, verschiedenen betrieblichen Rollen intelligentere Entscheidungen zu ermöglichen. Das Modul Bee360 FM (Finanzmanagement) bietet etwa die Möglichkeit, Kosten nachzuvollziehen und zuzuordnen. Die Anwender können verschiedene solcher Module miteinander verknüpfen, um EAM, Finanzmanagement, Portfolio Management und Agile Planning nahtlos zu integrieren – bei maximaler Transparenz.
Wichtigste Use Cases:
C-Suite-Ebene befähigen, Projekte zu managen und Assets zuzuweisen;
präzise digitale Zwillinge entwickeln, um ein Verständnis über Datenflüsse zu schaffen und künftige Erweiterungen zu planen;
integrierte Wissensdatenbank aufbauen, um alle digitalen Workflows zu tracken.
-Projekt seinen Anfang und hat sich inzwischen zu einer kommerziell verfügbaren Cloud-Lösung weiterentwickelt. Das Tool erstellt ein Metamodell, das die Interaktionen zwischen Systemen und Geschäftsprozessen beschreibt. Ebenfalls enthalten sind Pakete, um gängige Business Workflows wie Datenmanagement oder DSGVO-Compliance zu tracken.
Wichtigste Use Cases:
den technischen Reifegrad der eigenen Architektur evaluieren;
Sicherheit und Governance durch besseres Asset Tracking optimieren;
wachsende Systemkomplexität kontrollieren und managen.
. Der Anbieter stellt mit OrbusInfinity eine Enterprise-Transformation-Plattform auf KI-Basis zur Verfügung, die schnellere, bessere Entscheidungen, Kosteinesparungen und Risikominimierung verspricht. Architecture-Teams sollen mit Hifle von OrbusInfinity mit einer Vielzahl von Stakeholdern interagieren können, um eine “digitale Blaupause” ihres Unternehmens zu generieren, die eine einheitliche Sicht auf das aktuelle und künftige Geschäft realisieren soll. Diverse Drittanbieter-Tools lassen sich außerdem mit der Plattform
Planview bietet eine ganze Reihe von Produkten, mit denen Unternehmen Teamwork, Prozesse und die Enterprise Architecture nachvollziehen können. Die Enterprise Tools sind in drei Kategorien unterteilt: strategisches Portfolio-Management, Produktportfolio-Management und Projektportfolio-Management. Im Zusammenspiel entstehen hardware- und Software-übergreifende Layer, die rollenbasierte Perspektiven für Führungskräfte und Teammitglieder eröffnen. Das Toolset integriert mit gängigen Ticket-Tracking-Systemen wie Jira, um Workflow-Analysen und Reports zu erstellen. Inzwischen hat Planview nach einer Übernahme neue Tools in sein Portfolio integriert, die früher unter den Namen Daptiv, Barometer und Projectplace bekannt waren.
Wichtigste Use Cases:
eine langfristige, strategische Vision für die Architekturentwicklung aufbauen;
Entwicklungsarbeit auf Projektebene tracken und in eine beliebige Strategie integrieren;
mit Fokus auf die Customer Experience und die Produktstruktur den Change vorantreiben.
Das Erwin Evolve Tool von Quest hat sich von einem Datenmodellierungs-Tool zu einem System für Enterprise-Architecture- und Geschäftsprozess-Modellierung weiterentwickelt. Um die Komplexität moderner, ineinandergreifender Softwaresysteme und der von ihnen gemanagten Geschäftsprozesse zu durchdringen, können Anwender auf benutzerdefinierte Datenstrukturen zurückgreifen. Das Web-Tool erstellt Modelle, rollenbasierte Diagramme und andere Visualisierungen, die in allgemein zugängliche Dashboards einfließen. Zum Paket gehört ein KI-basiertes Modellierungs-Tool, das Whiteboard-Skizzen integrieren kann.
Wichtigste Use Cases:
einen digitalen Zwilling für die strategische Modellierung der Enterprise Data Architecture erstellen;
Customer Journeys verstehen;
Services und Systeme mit Application Portfolio Management tracken.
– und Value-Stream-Management wichtig sind – etwa um Cloud-Deployments und darauf laufende Services zu tracken. Die Daten die dabei über die IT-Infrastruktur gesammelt werden, fließen in ein grafisches Dashboard ein. Das Tool ist eng mit wichtigen Cloud-Workflow-Tools wie Confluence, Jira, Signavio und Lucidchart integriert. Das ist für Teams von Vorteil, die diese Tools bereits nutzen, um ihre Entwicklungsstrategien zu planen und umzusetzen. Seit November 2023
Die Tool-Sammlung von ServiceNow lässt sich auf verschiedene Architekturtypen herunterbrechen, darunter Assets,
Um Teams und Projekte verschiedener Größe und Komplexität zu unterstützen, hat Sparx vier Versionen seines EA-Tools entwickelt. Allen gemeinsam ist eine UML-basierte Modellierung, mit der sich die Komponenten komplexer Systeme tracken lassen. Eine Simulations-Engine ermöglicht “War Gaming” und vermittelt ein Verständnis darüber, wie sich Fehler ausbreiten und kaskadieren können. Sparx stellt zudem eine Vielzahl von vorgefertigten Design Patterns bereit, um Teams bei der Modellierung zu unterstützen.
Wichtigste Use Cases:
Nachfrage- und Lastveränderungen zur Prognose künftiger Anforderungen simulieren;
(potenzielle) Probleme durch eine Verbindungs-Matrix im Auge behalten;
Dokumentation erstellen.
Dieses EA-Tool sammelt Daten auf dreierlei Art:
Es importiert Basisdaten auf der Grundlage standardgesteuerter Automatisierung (ITSM, SAM).
Es arbeitet mit den Dateiformaten von Architekten und Systemdesignern – etwa ArchiMate oder BPMN.
Es gibt Fragebögen an andere Stakeholder heraus, die auf anpassbaren Vorlagen basieren.
Die aufbereiteten Informationen werden in einer visuellen Umgebung bereitgestellt, die Auskunft über die historische Entwicklung von Systemen gibt.
Wichtigste Use Cases:
systemweite Daten von internen und externen Stakeholdern automatisiert und formularbasiert erfassen;
zukunftsorientierte Reportings erzeugen, um den Change zu überwachen und voranzutreiben;
Kooperation und Zusammenarbeit durch offenes Data Reporting fördern.
(fm)
Dieser Artikel ist im Original bei unserer Schwesterpublikation CIO.com erschienen.
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