Mit dem Android Security Bulletin für November 2024 dokumentiert Google, üblicherweise am ersten Montag eines Monats, die Schwachstellen des Mobilbetriebssystems, die dessen Entwickler in den offenliegenden Quelltexten beseitigt haben. Hinzu kommen Sicherheits-Patches aus dem Linux-Kernel sowie sicherheitsrelevante Bug-Fixes der Chiphersteller. Für seine Pixel-Geräte veröffentlicht Google einen separaten Bericht mit gestopften Sicherheitslücken – oft jedoch mit einigem Verzug.
Zwei Patch Level im Security Bulletin
Die geschlossenen Sicherheitslücken verteilen sich üblicherweise auf zwei so genannte Patch Level. Das erste, 2024-11-01, enthält die geschlossenen AOSP-Lücken (Android Open Source Project). Im Patch Level 2024-11-05 sind die behobenen Lücken im Linux-Kernel (soweit sie Android betreffen) und in den Chipsätzen verschiedener Zulieferer dokumentiert. Letztere betreffen stets nur einen Teil der Android-Geräte, da deren Hersteller unterschiedliche Hardware-Komponenten verbauen. Dementsprechend verpflichtet Google die Hersteller zur Implementierung der jeweils passenden Sicherheits-Patches.
Patch Level 2024-11-01 mit einer 0-Day-Lücke
Für das Patch Level 2024-11-01 weist das sowie
Über Google Play werden im Rahmen des Projekts Mainline im November Updates verteilt, die vier Sicherheitslücken aus dem Patch Level 2024-11-01 schließen sollen. Darunter ist auch die 0-Day-Lücke CVE-2024-43093. Diese Updates sind für Geräte gedacht, die keine Herstellerunterstützung mehr erhalten.
Oktober ist zusammen mit Android 15 am 15. Oktober erschienen. Es dokumentiert 29 beseitigte Sicherheitslücken in Pixel-Geräten, darunter fünf, die Google als kritisch einstuft. Weitere sechs Schwachstellen sind als hohes Risiko ausgewiesen.
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