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Aber der Reihe nach: Das Erste, was Nutzern von Siri in iOS 18.1 mit Apple Intelligence auffällt, ist das neue Design. Statt einer animierten Kugel am unteren Rand des Displays signalisiert ein animierter Farbbalken rund um den Bildschirm, dass Siri auf Ihre Befehle wartet.
Nach wie vor können Sie Ihre Befehle sprechen oder tippen, wobei Siri Sie auch versteht, wenn Sie sich einmal versprechen oder zwischen längeren Formulierungen den Faden verlieren.
Der positive Effekt zeigt sich im täglichen Umgang mit dem iPhone: Siri versteht Sie besser und liefert präzisere Ergebnisse.
Das war auch nötig, denn Apple hat in den letzten Jahren wenig Energie in Siri gesteckt. Auch Siris Stimme und Betonung wird mit iOS 18.1 verbessert.
Apple beseitigt die Stolperfallen in Siri für eine bessere Verständigung
Damit kommt Apples Assistenzsystem dem Versprechen eines natürlichen Dialogs ein Stück näher.
Wunder sollten Sie nicht erwarten: Apple Intelligence und damit auch Siri sind „Work in Progress“. Das bedeutet, dass Apple diese Funktionen kontinuierlich verbessern will.
Ob das am Ende mit Siri in deutscher Sprache besser gelingt als bisher, bleibt abzuwarten. Apple startet mit der KI-Unterstützung für Siri zunächst in den USA und zwar in amerikanischem Englisch.
Wann Siri auf Deutsch folgen soll, ist nicht nur mit Blick auf die EU-Datenschutzverordnung noch offen. Es könnte Jahre dauern, bis andere Sprachen voll unterstützt werden, da KI-Modelle für jede Sprache ein umfangreiches Training erfordern.
Analyse des Bildschirminhalts und App-Aktionen kommen erst 2025
Generell dürfte Siri mit Apple Intelligence erst in der ersten Hälfte des nächsten Jahres richtig Fahrt aufnehmen. Dann sollen einige zentrale Funktionen hinzukommen, die Siri deutlich leistungsfähiger machen.
Siri wird etwa in der Lage sein, den Inhalt des iPhone-Bildschirms zu analysieren und ihn bei der Beantwortung von Fragen zu berücksichtigen.
Auch das Steuern von Apps soll 2025 kommen: Damit kann Siri Apps fernsteuern. Derzeit ist diese Funktion auf das Abspielen von Musik oder Wegbeschreibungen beschränkt.
In Zukunft wird Siri praktisch unbegrenzte Aktionen in Apps ausführen können, wenn der App-Hersteller dies vorsieht.
Meinung: Warum ein KI-Smartphone ohne Apps eine schreckliche Idee ist
Schreibunterstützung ist im Alltag von großem praktischem Nutzen
Sie können Apple Intelligence einen individuellen Text neu erstellen lassen („Erkläre in Kurzform, wie der menschliche Blutkreislauf funktioniert“ oder „Erstelle ein 5-Gänge-Menü“), Texte umschreiben lassen („Formuliere diesen Text kürzer…“) oder Nachrichten beantworten lassen („Schreibe eine freundliche Absage für die Geburtstagsfeier meines Bruders“).
Auch eine Rechtschreib- und Grammatikprüfung ist vorgesehen („Korrigiere diese E-Mail“) – wie gesagt, alles zunächst nur in englischer Sprache und außerhalb der EU.

IDG
Eine andere Situation: Sie möchten jemandem in der Nachrichten-App zum Geburtstag gratulieren und brauchen dazu ein passendes Bild. Auch hier hilft Ihnen Siri dank Apple Intelligence weiter:
Sie tippen oder sprechen, was genau das gewünschte Bild zeigen soll, und das iPhone macht Ihnen Motivvorschläge. Die Bilder werden nicht wie bei der Google-Bildersuche aus dem Netz geladen, sondern dank Bilderzeugung speziell für Sie erstellt.
Sie können auch Emojis generieren, indem Sie eine Beschreibung eingeben. Geplant ist eine KI-Retuschefunktion, die etwa unerwünschte Hintergrundelemente in Fotos automatisch entfernt.
Auch automatisches Kategorisieren und Zusammenfassen von Nachrichten in der Mail-Anwendung basiert auf KI.
Das iPhone bündelt Gespräche und fasst die wichtigsten Informationen für Sie zusammen.
Eine weitere geplante KI-Neuerung ist die Anrufaufzeichnung mit Transkription: Damit können Sie einen Sprachanruf aufnehmen und ein Textprotokoll oder eine Zusammenfassung des Gesprächs abrufen.
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