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Porteus, Tails und Co.: dafür sollten Sie Surfsysteme mit Linux nutzen

↗ Quelle (pcwelt.de)
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Surfsysteme helfen nicht nur im Pannenfall, sondern auch dann, wenn ein anonymisierter Internetausflug keine Spuren im Web und auf dem Rechner hinterlassen soll. Ein weiteres Motiv ist die Einrichtung eines Kiosksystems, das nur das Surfen erlaubt und das System auch vor destruktiven Nutzern schützt.





Was ist ein „Surfsystem“?





Um das Thema zu schärfen, ist der Begriff „Surfsystem“ zu hinterfragen und enger zu fassen. Jedes Linux ist sicher, jedes Linux bringt einen Browser mit und ist somit ein sicheres „Surfsystem“, egal ob live oder installiert.





Typischerweise werden einige minimalistische Livedistributionen als „Surfsysteme“ bezeichnet, nur weil sie ohne Ballast möglichst schnell System und Browser starten.





Beispiele dafür sind , oder und umstandslos einen Persistenzspeicher erhalten.





Diese Empfehlung für USB-Livesysteme entspricht dem, was wir auch im nächsten Beitrag für virtuelle Maschinen unter Windows vorschlagen.





Weitere Livekandidaten, die einen Persistenzspeicher unkompliziert selbst anbieten und daher einen individuellen Browser ermöglichen, sind MX Linux und Kanotix.





zeigt am Desktop eine Starter-Verknüpfung mit dem Namen „persistent aktivieren“. Das damit zu startende Script erstellt eine zusätzliche Ext4-Partition auf dem USB-Stick, die automatisch die verbleibende Restkapazität nutzt. Ab dem nächsten Start erscheint im Bootmenü als oberster Eintrag „Start Kanotix (persistent)“.





mit Unetbootin-Persistenz, MX Linux oder Kanotix: Dies sind alles Distributionen, die sich gut als Surfsysteme auf USB eignen. „Surfsysteme“ im engeren Sinn sind sie nicht. Die Klassifizierung passt nur für die nachfolgenden Kandidaten.





Spezialisierte Surfsysteme im Vergleich




IDG





sind als reine Live-Surfsysteme spezialisiert. Porteus Desktop mag etwas schneller sein als ein Ubuntu-Livesystem mit Browser, lohnt aber letztlich nur bei häufiger Nutzung und hat einige Einrichtungshürden. Wer sich dafür interessiert, sollte zum jungen Fork , das als eine der besten Lösungen für öffentliche Surfstationen gelten darf. Der kleine ISO-Installer wird mit (The Amnesic Incognito Live System) ist als äußerst restriktives Livesystem auf den anonymisierten Webzugang spezialisiert. Das System hinterlässt auf der benutzten Hardware überhaupt keine Spuren und im Internet keinerlei persönliche Spuren – nicht einmal die IP-Adresse.





Der spezielle ist mit witzigem Namen und mit TOR-Browser funktional ganz nahe bei Tails, bietet aber neben einem externen USB-Einsatz auch eine Virtualbox-Appliance, die unter jedem Betriebssystem läuft.





Somit muss man für anonymisiertes Surfen das aktuelle System nicht verlassen. Die OVA-Datei (Open Virtual Appliance) finden Sie auf der nicht ganz einsteigerfreundlichen diese mit „Datei –› Appliance importieren“ umstandslos als neue VM einrichten.





Whonix besteht aus zwei getrennten Betriebssystemen:






  1. Im „Whonix-Gateway“ läuft die TOR-Instanz, die den Datenverkehr über das TOR-Netz abwickelt.




  2. Die „Whonix-Workstation“ geht über dieses „Whonix-Gateway“ ins Internet und enthält die Programme (Browser, Mail mit PGP-Verschlüsselung).





In Virtualbox starten Sie immer erst das Gateway, danach die Workstation. Das Konstrukt mit zwei VMs läuft auf jeder durchschnittlichen Hardware mühelos.



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