ein Fünftel verdoppeln. Der Europäische Rechnungshof rät zum Realitätscheck. (EU, Politik)
KI generiertes Nachrichten Update
…
Die EU hat mit dem Chipfundament (European Chips Act) ein ambitioniertes Ziel gesetzt: Bis 2030 soll der Anteil europäischer Halbleiter am globalen Markt auf mindestens einen Fünftel gesteigert werden, was einer Verdopplung des aktuellen Anteils von etwa zehn Prozent entspricht.
Der Europäische Rechnungshof (EKH) kritisiert diese Ziele als unrealistisch und fordert eine Neubewertung der Strategie. Laut EKH sind die Investitionen in den Chipsektor bisher nicht ausreichend oder wurden falsch eingesetzt, um das angestrebte Wachstum zu erreichen. Die EU-Kommission hat rund 43 Milliarden Euro für den European Chips Act bereitgestellt – ein beträchtlicher Betrag, aber es fehlt an einer klaren Roadmap und einem realistischen Zeitplan.
Der EKH weist darauf hin, dass die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Chipindustrie gegenüber etablierten Anbietern wie TSMC aus Taiwan oder Samsung aus Südkorea stark eingeschränkt ist. Diese Unternehmen verfügen über modernste Produktionsanlagen (Fabs) und eine lange Tradition in diesem Bereich. Die EU verfügt derzeit nur wenige Fabs mit hoher Kapazität, was die Produktion von Halbleitermodulen erheblich behindert.
Darüber hinaus kritisiert der EKH den Fokus auf bestimmte Technologien wie Künstliche Intelligenz-Chips. Während diese wichtig sind, sollte nicht das Augenmerk ausschließlich darauf gelegt werden und andere Bereiche vernachlässigt werden, beispielsweise im Bereich des Designs oder der Softwareentwicklung von Halbleitern. Eine ausgewogene Strategie ist entscheidend für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit Europas in diesem Sektor.
Die Europäische Kommission hat bereits Maßnahmen ergriffen, um den Chipsektor zu stärken – darunter Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie Anreize zur Ansiedlung neuer Fabs auf dem europäischen Festland. Allerdings zeigt der EKH-Bericht deutlich, dass diese Bemühungen bisher nicht die gewünschten Ergebnisse erzielt haben…
(Referenz: https://www.golem.de/news/europaeischer-rechnungshof-eu-kann-chipanteil-am-weltmarkt-nicht-stark-steigern-2504-195746.html)
Neuer Artikel Titel: Europäischer Rechnungshhof warnt vor unrealistischen Chipzielen der EU bis 2030
Die Europäische Union hat mit dem "Chipfundament" (European Chips Act), einem ambitionierten Plan, den Anteil europäisch produzierter Halbleiter am globalen Markt auf mindestens einen Fünftel zu steigern – eine Verdopplung des aktuellen Anteils von etwa zehn Prozent bis 2030. Der Europäische Rechnungshof (EKH) kritisiert diese Ziele jedoch als unrealistisch und fordert zur Neubewertung der Strategie auf, da die bisherigen Investitionen nicht ausreichend oder falsch eingesetzt wurden sind.
Die EU-Kommission hat rund 43 Milliarden Euro für den European Chips Act bereitgestellt – ein beträchtlicher Betrag, doch es fehlt an einer klaren Roadmap und einem realistischen Zeitplan zur Zielerreichung. Der EKH weist darauf hin, dass die europäische Chipindustrie im Vergleich zu etablierten Anbietern wie TSMC aus Taiwan oder Samsung aus Südkorea stark benachteiligt ist. Diese Unternehmen verfügen über modernste Produktionsanlagen (Fabs) mit hoher Kapazität und eine lange Tradition in der Halbleiterproduktion. Die EU verfügt derzeit nur wenige Fabs dieser Art, was die Produktion von Chips erheblich behindert.
Darüber hinaus kritisiert der EKH den Fokus auf bestimmte Technologien wie Künstliche Intelligenz-Chips als alleiniges Ziel. Eine ausgewogene Strategie ist entscheidend und sollte auch andere Bereiche berücksichtigen – insbesondere im Bereich des Designs oder der Softwareentwicklung für Halbleiter, um die langfristige Wettbewerbsfähigkeit Europas in diesem Sektor zu sichern. Die Europäische Kommission hat bereits Maßnahmen zur Stärkung des Chipsektors ergriffen, darunter Investitionen in Forschung & Entwicklung sowie Anreize zum Aufbau neuer Fabs auf dem europäischen Festland – jedoch ohne bisher den gewünschten Erfolg zu erzielen (Referenz: https://www.golem.de/news/europaeischer-rechnungshof-eu-kann-chipanteil-am-weltmarkt-nicht-stark-steigern-2504-195746.html).