Sicherheitsforscher der Firma Malwarebytes , bei der diese Aufnahmen tatsächlich existieren; deshalb sollten Sie immer einen
So läuft der Betrug
Malwarebytes zeigten in ihrem Blogbeitrag, wie die Mails der Betrüger aussehen. Im Betreff stehen oft reißerische Ansprachen wie „You pervert, I recorded you!“ (“Du Perverser, ich habe dich gefilmt”), die Aufmerksamkeit erregen sollen. Im nachfolgenden Text behaupten sie dann, dass sie das Gerät des Nutzers mit einem Exploit versehen hätten. Dadurch sollen sie auf anstößiges Material gestoßen sein, das sie nun drohen, zu veröffentlichen.
Um das zu verhindern, sollen die Opfer einen hohen Betrag überweisen. Im gezeigten Beispiel verlangten die Erpresser 800 Dollar in Bitcoins, danach würden sie das gefundene Material angeblich wieder löschen. Als Frist werden vier Tage angesetzt, und der Betrüger droht damit, die Videos oder Bilder danach an Freunde, Familie und Arbeitskollegen weiterzuschicken.
Das steckt dahinter
In diesem Fall sieht es ganz danach aus, als würde der Sextortion-Versuch auf leeren Drohungen basieren. Malwarebytes konnte keine Hinweise auf einen tatsächlich verwendeten Exploit entdecken.
Die Verwendung eines echten Passworts soll stattdessen Druck auf die potenziellen Opfer ausüben. Vermeiden Sie es also am besten, unsichere Passwörter zu verwenden oder diese für mehrere Konten zu nutzen, um das Risiko zu verringern. Wenn Sie das Passwort an anderer Stelle nutzen, ändern Sie es sofort.
Zudem sollten Sie es vermeiden, Wegwerf-Mail-Adressen zu verwenden. Sie sind besonders für sensible Informationen ungeeignet, da sie nicht ausreichend gegen Fremdzugriffe abgesichert sind.
18-Jähriger wird Opfer von Sextortion – so geriet er in die Fänge des Erpressers
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