
DC Studio | shutterstock.com
Konfigurationsfehler in der Cloud, die Unternehmensdaten gefährden, sind nicht unbedingt etwas Neues – eher nahe. Dafür hat der Cloud-Sicherheitsanbieter Qualys 101 Cybersecurity- und IT-Profis befragt, zu deren Aufgaben es gehört, Cloud-Umgebungen abzusichern. Demnach:
- haben 28 Prozent der Befragten im vergangenen Jahr einen Breach in Zusammenhang mit der Cloud oder SaaS-Applikationen verzeichnet.
- sehen 24 Prozent falsch konfigurierte Services als das größte Risiko für ihre Cloud-Umgebung an.
Qualys nahm für seine Studie außerdem rund 44 Millionen virtuelle Maschinen (, Leiter des Bereichs Cybersicherheit bei EY Americas, aktivieren Unternehmen zwar durchaus bestimmte Cloud-Security-Funktionen, allerdings nicht alle. So blieben Logging, Monitoring und Multi-Faktor-Authentifizierung (. Er mahnt Unternehmen dazu, in solchen Fällen proaktiv vorzugehen: “Führen Sie eine Due Diligence durch, berücksichtigen Sie diese auch und stellen Sie sicher, dass Sie den richtigen Cybersecurity-Investitionsplan haben.”
Laut basiert auf der Tatsache, dass man den Zugriff auf das benötigte Minimum beschränken kann. Aber das ist in der Praxis schwer zu bewerkstelligen”, erklärt Wheeler. Oftmals würden während der Entwicklung Berechtigungen erweitert und nach der Inbetriebnahme nicht wieder zurückgesetzt, wie er beispielhaft anführt. Der regelmäßig größte Fehler, den Wheeler beobachtet, sind jedoch Datenbanken oder andere Cloud-Assets, die über nicht sichere, private Netzwerke kommunizieren. “Viele dieser Services unterstützen das nicht ‘out of the box’. Es erfordert einiges an Arbeit, sie so zu konfigurieren, dass ausschließlich privater Netzwerkverkehr in private Cloud- oder lokale Umgebungen fließt. Das ist ein großes Problem, das oft von kriminellen Hackern ausgenutzt wird.”
Und auch wenn viele Anbieter versprechen, dass KI auch Cloud Security einfacher, kostengünstiger und effektiver gestalten wird: Sie sollten nicht damit rechnen, dass Cloud-Konfigurationsprobleme schon morgen der Vergangenheit angehören. Bis hilft an dieser Stelle: Verwenden Sie entsprechende Konfigurationsmanagement-Tools, um sämtliche Änderungen anhand von Richtlinien zu überprüfen, nachzuverfolgen und auditieren zu können.
6. Kontinuierlich scannen
Einmal bei der Ersteinrichtung der Cloud-Ressourcen zu überprüfen, ob die Konfigurationen aktuell sind, reicht nicht aus. Unternehmen müssen sicherstellen, dass sich nichts verändert. Zu diesem Zweck haben einige Cloud-Anbieter native Tools im Angebot. Lösungen aus dem Bereich Cloud Security Posture Management ( jedoch oft außen vor. Das ist weniger ein technologisches, als vielmehr ein Management-Problem und lässt sich durch bessere Kommunikation mit den Geschäftsbereichen und einen disziplinierteren Ansatz bei der Bereitstellung von Technologien lösen.
9. Security by Design verinnerlichen
Integrieren Sie Sicherheit von Anfang an in Ihre Cloud-Architektur – es ist immer deutlich schwieriger, nachträglich aufzurüsten. (fm)
SOCIAL SHARE CARD GENERATOR