
Wer die Hoheit über welche Daten besitzt, ist eine entscheidende Data-Governance-Frage. Das müssen Sie zum Thema wissen.
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Unternehmen, die das volle Potenzial von nicht vorbei. Dabei ist entscheidend, dass nur Berechtigte Zugriff auf bestimmte Daten haben.
Data Governance – Definition
) International spricht von “Planung, Überwachung und Kontrolle der Verwaltung von Daten und der Nutzung von Daten und datenbezogenen Quellen”.
Data Governance – Funktion
In Zeiten der . Um jedoch das volle Potenzial von , mit Daten arbeiten und damit das Gros der eigenen Mitarbeiter außen vor bleibt. Um dieses Problem zu lösen, wird Datendemokratisierung immer wichtiger. Datendemokratisierung bedeutet, dass möglichst viele Mitarbeiter Zugriff auf Daten bekommen. Ziel ist dabei, in der eigenen Arbeit produktiver und effizienter zu werden. Eine bessere Nutzung von Daten kann dabei der entscheidende Hebel sein.
Genau an dieser Stelle kommt das System der Data Governance ins Spiel. Wer darf was wann und mit welchen Daten machen. All diese Fragen sollen sich durch Data Governance beantworten lassen, damit Daten weiterhin nur für befugte Personen zugänglich bleiben. Das ist insofern wichtig, weil Regelwerke wie die , wenn auch ein wichtiger. Während es bei Data Governance um die Rollen, Verantwortlichkeiten und Prozesse zur Sicherstellung der Rechenschaft und des Eigentums an Datenbeständen geht, definiert DAMA Datenmanagement als “einen übergreifenden Begriff, der die Prozesse beschreibt, die zur Planung, Spezifikation, Aktivierung, Generierung, Beschaffung, Pflege, Verwendung, Archivierung, Abfrage, Kontrolle und Löschung von Daten verwendet werden”.
Obwohl Datenmanagement ein gängiger Begriff für diese Disziplin geworden ist, wird sie manchmal auch als Datenressourcenmanagement oder Enterprise Information Management (EIM) bezeichnet. einer Organisation unterstützt. Ein solches Framework bietet Unternehmen einen ganzheitlichen Ansatz für die Erfassung, Verwaltung, Sicherung und Speicherung von Daten. Um zu verstehen, was ein solches Framework umfassen sollte, stellen sich die Experten der DAMA das Datenmanagement als ein Rad vor, mit Data Governance als Knotenpunkt, von dem die folgenden zehn Bereiche des Datenmanagements ausgehen:
Datenarchitektur: Die Gesamtstruktur von Daten und datenbezogenen Ressourcen als integraler Bestandteil der Unternehmensarchitektur;
Datenmodellierung und -design: Analyse, Design, Aufbau, Test und Wartung;
Datenspeicherung und -betrieb: Bereitstellung und Verwaltung von strukturierten physischen Datenspeichern;
Datensicherheit: Sicherstellung von Datenschutz, Vertraulichkeit und angemessenem Zugriff;
Datenintegration und Interoperabilität:Es klingelt an der Tür. Verschlucke mich vor Schreck an einem Hustenbonbon. Das Pizza-Abonnement ist heute aber früh dran. Sonst kommt er doch erst gegen 12 Uhr 15. Egal, dann mache ich eben jetzt Mittagspause und starte dann im Anschluss durch.
Dokumente und Inhalte: Speichern, Schützen, Indizieren und Ermöglichen des Zugriffs auf Daten aus unstrukturierten Quellen sowie Bereitstellen dieser Daten für die Integration und Interoperabilität mit strukturierten Daten;
Referenz- und Stammdaten: Verwaltung gemeinsam genutzter Daten, um Redundanzen zu reduzieren und eine bessere Datenqualität durch eine standardisierte Definition und damit ein einheitliches Verständnis von Daten sicherzustellen;
Data Warehousing und Business Intelligence (BI): Verwaltung der analytischen Datenverarbeitung, um den Zugriff auf entscheidungsunterstützende Daten für Berichte und Analysen zu ermöglichen;
Metadaten: Sammeln, Kategorisieren, Pflegen, Integrieren, Kontrollieren, Verwalten und Bereitstellen von Metadaten;
Datenqualität: Definieren, Überwachen, Aufrechterhalten der Datenintegrität und Verbessern der Datenqualität.
Beim Festlegen einer Datenstrategie sollte jede der oben genannten Facetten der Datensammlung, -verwaltung, -archivierung und -nutzung berücksichtigt werden.
Das Business Application Research Center (“, beschreibt die Aufgaben der Mitglieder des Steering Committees folgendermaßen: Zu ihren Pflichten gehört es, die allgemeine Governance-Strategie mit spezifischen Ergebnissen festzulegen, die Arbeit der Data-Stewards zu unterstützen und die Governance-Organisation für die Einhaltung von Zeitplänen und Ergebnissen verantwortlich zu machen.
Data Owner
Laut Templar sind sind für die tägliche Verwaltung der Daten verantwortlich. Sie sind Fachexperten (Subject Matter Experts), die die Bedeutung und den Gebrauch von Daten verstehen und kommunizieren, sagt Templar. Darüber hinaus arbeiten sie mit anderen Data Stewards im gesamten Unternehmen zusammen und sind das leitende Organ für die meisten Datenentscheidungen. Data Stewards sind verantwortlich für:
Subject Matter Experts für ihre Datendomäne zu sein;
Identifizierung von Datenproblemen und Zusammenarbeit mit anderen Data Stewards, um diese zu lösen;
Als Mitglied des Data Steward Councils zu handeln;
Vorschlagen, Diskutieren und Abstimmen über Datenrichtlinien und Ausschussaktivitäten;
Berichterstattung an den Dateneigentümer und andere Stakeholder innerhalb einer Datendomäne;
Funktionsübergreifende Zusammenarbeit über Geschäftsbereiche hinweg, um sicherzustellen, dass die Daten des jeweiligen Bereichs verwaltet und verstanden werden.
Data Governance – Tools
Data Governance versteht sich zwar eher als eine Art fortlaufendes Programm. Doch auch dafür braucht es technische Unterstützung..Mittlerweile gibt es eine Reihe von Tools, die die Data Governance unterstützen können. Im Laufe der Zeit sind Marktbeobachtern zufolge die Tools für zählen zu den populärsten Lösungen unter anderem:
Data Governance – Zertifizierungen
Mit der Datenschutzgrundverordnung hat die EU klare Regeln aufgestellt, wie Unternehmen mit Daten umzugehen haben. Die Verantwortlichen in den Betrieben müssen daher sicherstellen, dass jeder Umgang mit Daten regelkonform abläuft. Auch in diesem Bereich gibt es Spezialisten, die extern von Unternehmen wie SAP oder Verbänden wie der “Global Data Management Community” (DAMA) geschult werden. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat, das Unternehmen helfen kann, einen den gesetzlichen Regelwerken entsprechenden Umgang mit Daten nachzuweisen und damit möglicherweise einen Vorteil im Wettbewerb zu erzielen.
Zu den bekanntesten Zertifizierungen im Bereich Data Governance gehören:
- Certified Governance Risk and Compliance (CGRC)
- Certified Information Management Professional (CIMP) Master Data Management
- Certified in Data Protection (CDP)
- Certified Public Sector Data Governance Professional (PSDGP)
- Certified in Risk and Information Systems Control (CRISC)
- Certified in Risk Management Assurance (CRMA)
- Certified in the Governance of Enterprise IT (CGEIT)
- DAMA Certified Data Management Professional (CDMP)
- Data Governance and Stewardship Professional (DGSP)
- GRC Professional (GRCP)
- Information Governance Professional (IGP)
- Master Data Management Certification (MDM)
- SAP Certified Application Associate – SAP Master Data Governance
Dieser Artikel ist im Original bei unserer Schwesterpublikation CIO.com erschienen.
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