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) mit diversen externen Services – etwa Jira, Confluence, GitHub und diverse Datenbanken – sowie internen APIs verbunden werden. Sobald ein Entwickler einen dieser Dienste einbindet, stößt Claude Code einen OAuth-Prozess an. In dessen Rahmen genehmigen die Benutzer den Scope – und das Tool erhält ein Bearer-Token, den es für jede nachfolgende Anfrage verwendet.
Dieser Token wird im Plaintext-Format in einer Konfigurationsdatei auf dem Rechner des Entwicklers gespeichert. Leider ist er jedoch auch kriminellen Hackern zugänglich, wie Security-Forscher von Mitiga Labs in einer . Die Begründung: Der demonstrierte Angriff erfordere eine vorgelagerte Code Execution durch eine Package-Installation, der der Benutzer zustimmen müsse. In der Konsequenz existiert bislang kein Patch für diese Sicherheitslücke – die Attack Chain ist also immer noch aktiv.
Bemerkenswert ist dabei, dass die Entdeckungen von Mitiga Labs zwar das jüngste, aber nicht das einzige Sicherheitsproblem in Zusammenhang mit dem Konfigurationsmodell von Claude Code ist. So publizierte Check Point Research bereits ermöglichte Remote Code Execution durch schadhafte Hooks, die in der Konfigurationsdatei eines Repository platziert werden. Der Code wurde dabei bereits ausgeführt, bevor der Benutzer überhaupt einen Trust-Dialog zu Gesicht bekam.
3 Soforthilfe-Maßnahmen für Claude Code
Unterdessen steigt die Verbreitung von Anthropics KI-Assistenten weiter. Dabei machen sich die meisten Developer eher keine Gedanken darüber, was die Skripte nach der Installation mit npm-Abhängigkeiten und lokalen Konfigurationsdateien anstellen. Das ist aber auch nicht ihre Aufgabe – sondern die des Security-Teams. Diese können auf die folgenden drei „Soforthilfe“-Maßnahmen setzen, um Claude Code abzusichern:
- ~/.claude.json auf unerwartete Änderungen überwachen: Diese Datei ist der Dreh- und Angelpunkt des von Mitiga demonstrierten Exploits. Änderungen an den MCP-Server-Endpunkten in dieser Datei sollten deshalb die Alarmglocken schrillen lassen – insbesondere, wenn neue Localhost-Proxy-Adressen oder unbekannte, externe Endpunkte hinzugefügt werden. Die meisten Unternehmen überwachen Konfigurationsdateien in Dev-Umgebungen nicht auf Benutzerebene. Das muss sich dringend ändern. Die Experten von Mitiga empfehlen ausdrücklich, Veränderungen an der Claude-Code-Konfiguration, den von Foundry veröffentlicht. Alle Infos zum deutschen Experten-Netzwerk finden Sie hier.
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