Auch wenn die Bundeswehr es noch nicht offiziell mitgeteilt hat, so ist bekannt.
Weiterentwicklung des Trivium-Helms
Der Helm trägt die Bezeichnung Trivium und kommt von dem nordrhein-westfälischen Unternehmen Hexonia. Bei der im Frühjahr 2026 durchgeführten Truppenerprobung habe der Hexonia-Helm alle Konkurrenten geschlagen. Die Bundeswehr forderte dann den Erst- und Zweitplatzierten zur Abgabe eines „Best and Final Offer“ auf. Nach dessen Auswertung erhielt Hexonia offenbar den Zuschlag. Jetzt muss noch die Einspruchsfrist abgewartet werden, bis der Zuschlag als final erteilt gilt.
UHMWPE statt Kevlar
Der Helm besteht aus ultrahochmolekularem Polyethylen (UHMWPE), einem Kunststoff, der sehr leicht und robust sein soll. Damit setzt sich der Trend weg von Kevlar fort. den derzeitigen Trivium-Helm (Gewicht je nach Größe zwischen 1,12 und 1,29 Kilogramm; durchschlagsicher gegen 9 mm Parabellum) folgendermaßen:
Der ballistische Gefechtshelm Trivium ist ein moderner Gefechtshelm, gefertigt aus dem Werkstoff UHMWPE, welches dem Helm neben einer hohen ballistischen Halteleistung auch ein geringes Gewicht zuschreibt. Der Helm verfügt über mehrere funktionale Schnittstellen, wie beispielsweise die seitlichen Schienen oder eine Aufnahme für Nachtsichtgeräte. Der auf Komfort und einen stabilen Sitz ausgelegte Helm verfügt über eine frei konfigurierbare Inneneinrichtung, um die individuellen Bedürfnisse des Nutzers zu berücksichtigen. Die Konstruktion des Kopfbandes stellt einen festen Sitz sicher, zudem ermöglicht das mit Handschuhen bedienbare Stellrad am Kopfband ein schnelles An- und Ablegen des Gefechtshelmes. Die Helmschale erfüllt die Forderungen an die ballistische Halteleistung gemäß der TL 84700004 (Gefechtshelm allgemein) der Bundeswehr, einschließlich der Gestaltfestigkeit. Die speziellen stoßdämpfenden Pads und der Kinnriemen sind nach EN 12492 (*EN 397) zertifiziert und garantieren ein Höchstmaß an Sicherheit.
Bis zu 1,4 Millionen Helme
Der Bundestag hat die finanziellen Mittel für die Anschaffung des Helms bereits zu einem früheren Zeitpunkt genehmigt. Wie viel der neue Helm kostet, ist allerdings nicht bekannt. Bis zu 1,4 Millionen Stück kann die Bundeswehr laut Rahmenvertrag maximal von diesem Helm kaufen. Zunächst einmal kauft die Bundeswehr aber nur knapp 700.000 Stück, mit einer Option auf weitere 700.000 Exemplare. Diese soll Hexonia in den nächsten Jahren an die Bundeswehr liefern, davon rund 120.000 noch im Jahr 2026, wenn Hartpunkt richtig informiert ist.
Hartpunkt will das alles von gut unterrichteten Kreisen erfahren haben.
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