In den neuen Chrome-Versionen 149.0.7827.196/197 für Windows und macOS sowie 149.0.7827.196 für Linux haben die Entwickler 18 teils kritische Sicherheitslücken beseitigt. Laut Google wird bislang keine der gestopften Lücken für Angriffe ausgenutzt. Die Hersteller anderer Chromium-basierter Browser dürften in den kommenden Tagen nachziehen, führt Daniel Yip mit einem Tag Verzögerung 18 beseitigte Schwachstellen auf. Er gibt an, Google habe alle Schwachstellen bis auf eine selbst entdeckt. Diese eine ist die als kritisch eingestufte Use-after-free-Lücke (UAF) CVE-2026-13028 in der Komponente WebGL. Die Höhe der Prämie für den anonymen Entdecker hat Google noch nicht bekannt gegeben.
Vier der geschlossenen Sicherheitslücken sind als kritisch ausgewiesen. Neben der vorgenannten UAF-Lücke zählt dazu CVE-2026-13032, eine weitere UAF-Lücke in WebGL. Mit CVE-2026-13033 kommt ein Speicherfehler (out of bounds read) in der Blink>InterestGroups-Komponente hinzu. Schließlich ist Critical CVE-2026-13038 wiederum eine UAF-Lücke, diesmal in Autofill.
Alle weiteren Schwachstellen sind als hohes Risiko ausgewiesen. Die Hälfte sind Use-after-free-Lücken (UAF) in verschiedenen Komponenten. Wie viele und welche Schwachstellen mithilfe spezialisierter „KI“-Tools entdeckt worden sind, bleibt im Dunkeln.
bereitgestellt, um 33 Sicherheitslücken zu schließen. In aller Regel aktualisiert sich Chrome automatisch, wenn eine neue Version verfügbar ist. Mit dem Menü-Eintrag » Hilfe » Über Google Chrome können Sie die Update-Prüfung manuell anstoßen.
Google hat in dieser Woche auch Chrome für Android 149.0.7827.197 sowie Chrome für iOS 150.0.7871.51 bereitgestellt. In der Android-Version sind die gleichen Schwachstellen beseitigt wie in den Desktop-Ausgaben. Der Extended Stable Channel für Windows und macOS enthält nun die Chromium-Version 148.0.7778.280. Die Freigabe der Chrome-Version 150 ist in der kommenden Woche zu erwarten – die ersten Benutzer (etwa 1 Prozent, nur Windows und macOS) erhalten bereits seit letzter Woche eine frühe Version (Early Stable: 150.0.7871.24/25), in dieser Woche gibt es Early Stable Updates auf 150.0.7871.46/47.
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Andere Chromium-basierte Browser
Die Hersteller anderer auf Chromium basierender Browser sind nun wieder gefordert, mit Updates nachzuziehen. Vivaldi und Brave sind mit ihren Updates vom 24. Juni bereits auf dem aktuellen Stand. Vivaldi setzt in der aktuellen Version 8.0.4033.54 auf Chromium 148.0.7778.282 aus dem Extended Stable Channel. In Brave 1.91.178 kommt dagegen Chromium 149.0.7827.196 zum Einsatz.
Microsoft Edge (Version 149.0.4022.80) ist seit Ende letzter Woche auf dem Sicherheitsstand vor dem oben beschriebenen Update. Opera hat am 24. Juni ein Update auf Version 132.0.5905.102 bereitgestellt und darin die Chromium-Version 148.0.7778.271 vom 16. Juni aus dem Extended Stable Channel verwendet. Damit ist Opera für den Moment auf den gleichen Sicherheitsstand wie Edge.
Chromium-basierte Browser in der Übersicht:
| Browser | Version | Chromium-Version | abgesichert? |
|---|---|---|---|
| 1.91.178 | 149.0.7827.196 | 🟢 | |
| Microsoft Edge | 149.0.4022.80 | 149.0.7827.156 | 🟡 |
| 8.0.4033.54 | 148.0.7778.282 (ESC) ** | 🟢 |
* enthält Sicherheits-Updates bis 149.0.7827.156
** enthält Sicherheits-Updates bis 149.0.7827.197
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