Author: CHIP - Bewertung: 2x - Views:12
Gibt's bald keine Sterne mehr am Nachthimmel zu sehen? Die europäische Sternwarte ESO warnt eindringlich vor der wachsenden Zahl an Satelliten im Orbit.
Die Zahlen sind alarmierend:
Aktuell kreisen bereits über 14.000 Satelliten um die Erde – doch es liegen Anträge für 1,7 Millionen weitere vor. Allein SpaceX plant eine Million davon für Weltraum-Rechenzentren. Dazu kommt "Reflect Orbital": riesige Spiegel-Satelliten, die nachts Sonnenlicht auf Solarparks lenken sollen – mit einem Lichtkegel, der viermal heller als der Vollmond ist.
Folgen für Astronomie und Umwelt:
Für Astronomen ein Albtraum: Jeder Satellit hinterlässt einen hellen Streifen auf Teleskopbildern. Am Very Large Telescope in Chile könnten dadurch bis zu 28 Prozent des Sichtfelds pro Nacht verloren gehen. Doch es geht nicht nur ums Sterne-Gucken – die ESO warnt auch vor wirtschaftlichen und ökologischen Folgen durch Raketenstarts und verglühende Satelliten. Auch die ESA schlägt Alarm: Im Orbit drohen Kollisionen eine gefährliche Kettenreaktion aus immer mehr Weltraummüll auszulösen.
Die Forderung:
Die ESO fordert eine klare Obergrenze von maximal 100.000 Objekten im Orbit. Die Entscheidung liegt nun bei der US-Behörde FCC.
Fortschritt oder das Ende des Sternenhimmels? Was haltet ihr davon? 👇
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