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Für viele Geschäftsprozesse ist Technologie inzwischen unverzichtbar. Deshalb zählt diese auch zu den wertvollsten Assets eines Unternehmens. Leider stellt sie gleichzeitig jedoch auch eines der größten Risiken dar – was Risk-Assessment-Frameworks auf den Plan ruft.
IT-Risiken formal , . Zudem können IT- und Sicherheitsentscheider deren Folgen mit Hilfe von entsprechenden Rahmenwerken auch besser abzuschätzen. Das Ziel besteht am Ende darin, sämtliche identifizierten Risiken – und ihren Impact – zu minimieren.
In diesem Artikel stellen wir Ihnen (in aller Kürze) sechs populäre Risk-Assessment-Frameworks vor, die jeweils auf spezifische Risikobereiche abgestimmt sind.
1. COBIT
Das ist es: Hinter COBIT (, fußt auf einem Governance-Prinzipien-Sextett:
- Value für Stakeholder liefern
- ganzheitlichen Ansatz realisieren
- Governance-System dynamisch gestalten
- Management von Governance trennen
- auf individuelle Unternehmensanforderungen abstimmen
- Ende-zu-Ende-Governance-System realisieren
So funktioniert es: Das COBIT-Framework ist auf Business-Fokus konzipiert und definiert eine Reihe generischer Prozesse, um IT-Komponenten zu managen. Dabei werden außerdem auch Inputs und Outputs, Schlüsselaktivitäten, Zielsetzungen, Performance-) bildet eine Methodik ab, um unternehmensbezogene Risiken zu quantifizieren und zu managen. Dahinter steht das Fair Institute, eine wissenschaftlich ausgerichtete Non-Profit-Organisation, die sich dem Management von betrieblichen und sicherheitstechnischen Risiken verschrieben hat. Laut den Machern ist FAIR das einzige, quantitative Standardmodell auf internationaler Ebene, um diese Art von Risiken zu erfassen.
Das kann es: FAIR bietet ein Modell, um die genannten Risiken in finanzieller Hinsicht zu verstehen, zu analysieren und zu quantifizieren. Laut dem Fair Institute unterscheidet es sich dabei insofern von anderen Risk-Assessment-Frameworks, als dass es seinen Fokus nicht auf qualitative Farbdiagramme oder numerisch gewichtete Skalen legt. Stattdessen will FAIR eine Grundlage liefern, um einen robusten Risikomanagement-Ansatz auszubilden.
So funktioniert es: FAIR ermittelt in erster Linie Wahrscheinlichkeiten mit Blick auf die Frequenz und das Ausmaß von handelt es sich um einen internationalen Standard, der mit Leitlinien in Sachen IT-Security-Management unterstützt. Ursprünglich wurde er im Jahr 2005 gemeinschaftlich von der International Organization for Standardization (ISO) und der International Electrotechnical Commission (IEC) veröffentlicht – und wird seither sukzessive überarbeitet.
Das kann es: ISO/IEC 27001 ist laut den Verantwortlichen ein Guide für Unternehmen jeder Größe und aus sämtlichen Branchen, um ein Information Security Management System (ISMS) aufzusetzen, zu implementieren, zu warten und fortlaufend zu verbessern.
So funktioniert es: ISO/IEC 27001 fördert einen ganzheitlichen Cybersicherheitsansatz, der Menschen, Richtlinien und Technologie auf den Prüfstand stellt. Ein auf dieser Grundlage erstelltes ISMS ist laut ISO ein Tool für Risikomanagement, Cyberresilienz und Operational Excellence.
Gut zu wissen: ISO/IEC-27001-konform zu sein bedeutet, einem weltweit eingesetzten Standard zu genügen und Datensicherheitsrisiken aktiv zu managen.
4. NIST Risk Management Framework
Das ist es: Das (PDF)) ist ein Framework, um Risiken im Bereich der Cybersicherheit zu identifizieren und zu managen. Es wurde vom CERT-Team der Carnegie Mellon University in den USA entwickelt.
Das kann es: Dieses Risk-Assessment-Framework definiert eine umfassende Evaluierungsmethode. Diese ermöglicht Unternehmen nicht nur, missionskritische IT-Assets zu identifizieren, sondern auch die Bedrohungen, die mit diesen in Zusammenhang stehen und die Schwachstellen, die das erst ermöglichen.
So funktioniert es: Laut den Verantwortlichen ermöglicht die Zusammenstellung von IT-Assets, -Bedrohungen und –) stellt eine Engineering-Methodik dar, mit deren Hilfe, Sicherheitslücken identifiziert, bewertet und behoben werden können. Dieses Framework wurde von der Non-Profit-Organisation MITRE entwickelt.
Das kann es: Das Framework ist Teil des MITRE-Systemportfolios, das darauf ausgerichtet ist, die Cybersicherheitshygiene sowie die Resilienz von IT-Systemen in einem möglichst frühen Stadium (innerhalb des Beschaffungsprozesses) zu adressieren.
So funktioniert es: Das TARA-Framework nutzt einen Datenkatalog, um Angriffsvektoren zu identifizieren, die genutzt werden könnten, um Systemschwachstellen auszunutzen sowie potenzielle Gegenmaßnahmen einzuleiten.
Gut zu wissen: TARA wurde ursprünglich im Jahr 2010 entwickelt und kam bereits in mehr als 30 Cyber-Risk-Assessments zum Einsatz. Dieses Framework eignet sich in besonderem Maße für Risikostudien, die sich auf Sicherheitsbedrohungen konzentrieren. (fm)
Dieser Artikel ist im Original bei unserer Schwesterpublikation CSOonline.com erschienen.
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