Gestern habe ich das Buch Tiny Experiments von Anne-Laure Le Cunff beendet und ich nehme einiges davon mit, insbesondere das öffentliche Lernen.
Die Idee finde ich wirklich spannend und ich denke, dass ich sie einmal ausprobieren werde. Im Kontext des Buchs habe ich mir übrigens vorgenommen, im zweiten Halbjahr jeden Dienstag einen Artikel zu veröffentlichen, aber ich schweife ab.
Öffentliches Lernen hat drei Schritte, und zwar die folgenden:
- Ein Versprechen abgeben und das öffentlich. Nehmen wir ein Beispiel: Ich werde ab jetzt jeden Tag eine Viertelstunde in Go programmieren.
- Eine Plattform auswählen, auf der ich das Versprechen öffentlich mache und über meine Fortschritte und Rückschritte berichte.
- Der letzte Schritt ist Üben und Wiederholen, dabei ist wichtig, das Feedback aus der Community (von der gewählten Plattform) zu berücksichtigen.
Das Ganze ist wirkungsvoll, weil man mit Menschen in Interaktion tritt und von Menschen, die das Lerngebiet besser kennen, Impulse, aber auch Fallstricke aufnehmen kann.
Das braucht selbstverständlich Mut, zum einen zuzugeben, dass man keine Ahnung von etwas hat, und zum anderen, offen mit den eigenen Fehlern umzugehen.
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