Apichart Poemchawalit | shutterstock.com
Liebe Microsoft-Entscheider,
Ich möchte keine Hassliebe zu erschließt,
Natürlich geht all das auch noch heute. Aber: Buchstäblich jede neue Funktion in Visual Studio Code dreht sich heute nur noch um ein Thema: KI. Das hat inzwischen Ausmaße angenommen, angesichts derer ich mir die Frage stelle, ob in Eurem Unternehmen überhaupt noch jemand am eigentlichen Editor arbeitet.
Die ). Gleiches gilt auch für ) einer IDE vorzieht, liegt Ihr in meinen Augen völlig falsch.
KI-Tools werden zwar nicht wieder verschwinden. Ich glaube aber durchaus, dass es künftig zu einer Konsolidierung kommen wird. Frontier-Modelle, die alles können und noch sechs weitere Features obendrauf packen, werden sich bald nur noch nur für große Anbieter lohnen, die ein Netz aus API-„Mautstellen“ darum herum errichten – und genug Geld haben, um entsprechende Rechenzentren zu betreiben.
Der allgemeine Trend geht bei KI eher hin zu kleineren, lokal gehosteten Modellen, die , das ganze KI-Zeug in VS Code einzurichten. Ansonsten dreht sich auch bei diesem Update alles nur um eines: KI.
Besinnt Euch darauf, was Visual Studio Code groß gemacht hat – ansonsten riskiert Ihr auf lange Sicht, Benutzer zu verlieren.
Liebe Grüße,
ein genervter Visual-Studio-Code-Poweruser.
Dieser Artikel ist im Original bei unserer Schwesterpublikation Infoworld.com erschienen.
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