Am 23. Juli kam es bei mehreren Diensten von Microsoft (Azure, Windows Update, sowie Microsoft-365-Services wie Teams und Sharepoint) zu umfangreichen Betriebsstörungen, was unter anderem die Installation von Updates für Windows 11 erschwerte. Diese Verzögerung war umso ärgerlicher, handelt es sich um Änderungen am Windows Update Orchestrator und am Arbiter, zwei Komponenten, die für Hintergrundaktualisierungen beziehungsweise Metadaten zuständig sind. Der Windows Update Orchestrator ist die im Hintergrund laufende Komponente, die den gesamten Update-Prozess verwaltet. Orchestrator plant Update-Scans, überprüft Administratorrichtlinien, startet Downloads, leitet die Installation ein und führt bei Bedarf einen Neustart durch – alles automatisch auf der Grundlage Ihrer Windows-Einstellungen.
Arbiter hingegen wertet die Metadaten der Updates aus, ermittelt, welche Dateien erforderlich sind, erstellt eine Aktionsliste, bereitet die heruntergeladenen Dateien vor, ruft das Installationsprogramm auf und schließt das Update vor dem Neustart ab, wie Neowin erläutert.
Die Änderungen sind in den Insider-Test-Builds 26100.8968 und 26200.8968 enthalten, zwei Vorabversionen von Windows 11, die derzeit intensiv im Beta-Test geprüft werden. Mit diesen Updates will Microsoft zudem die Performance des Update-Prozesses verbessern. Im PC-WELT Software-Shop ist das Windows-11-Upgrade für günstige 59,99 Euro statt 145 Euro erhältlich.
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