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Europa schwitzt: Der Sommer 2026 war schon früh geprägt von historischen Hitzewellen, die der Infrastruktur erheblichen Schaden zugefügt haben. In den letzten Wochen wurden auf dem gesamten Kontinent Probleme in Sachen Stromnetz, Telekommunikation und Schienenverkehr , Sales Director beim Wartungsspezialisten Fracttal, erklärt: „Jede Komponente ist auf einen bestimmten Temperaturbereich ausgelegt. Wird sie außerhalb dieses Bereichs betrieben, tritt – zunächst unbemerkt – ein Leistungsverlust ein, der im Zeitverlauf zunimmt. Dieser Verschleißprozess fordert irgendwann seinen Tribut. Und im Fall von Technologie geht das meistens schneller als man denkt.“
In einem . Und auch der Supercomputer der Universität von Cambridge wurde aufgrund des hohen Temperaturniveaus temporär davor, dass die Auswirkungen von Klimarisiken angesichts des Booms bei .
Diese Werte lassen sich natürlich nicht ohne Weiteres auf Europa im Allgemeinen übertragen. Aber sie verdeutlichen einen Trend, wie , an einer Fortbildung in Spanien teilzunehmen, um zu lernen, wie man verhindern kann, dass hohe Temperaturen ein ganzes Land lahmlegen. Zwar variiert das Klima in Spanien je nach Region – hohe Sommertemperaturen sind jedoch in vielen Gebieten üblich (auch wenn diese durch den Klimawandel in den letzten Jahren noch extremer und häufiger geworden sind).
Die Infrastruktur und das Wissen über Lösungen, über die sich der französische Minister informieren wollte, sind entsprechend bereits etabliert. Auch, wenn es um Data Center geht, wie Benito festhält: „In Spanien berücksichtigen Rechenzentren diese Faktoren bereits – egal, ob es um Redundanz, Monitoring oder Wartung geht. Schließlich ist das hierzulande kein unvorhergesehenes Ereignis. Deshalb wurde es von Anfang in vielen Fällen berücksichtigt.“
Das hat sich im Sommer 2026 bereits ausgezahlt: Im Gegensatz zu den Rechenzentren in Großbritannien konnte die Hitzewelle die spanischen Data Center bislang nicht lahmlegen. Das liegt laut Benito auch daran, dass die . Und damit zusammenhängend auch die Kühlung, wie Román betont: „Kühlsysteme können zwischen 30 und 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs ausmachen. Bei schlecht geführten Rechenzentren nähert sich dieser Wert auch gerne einmal den 50 Prozent an. Energie- und Kühleffizienz sind deswegen unerlässlich – und nicht nur aus Gründen der Nachhaltigkeit, sondern auch mit Blick auf das Geschäftsergebnis.“
Eine Überlebensstrategie für Rechenzentren
Angesichts der Aussicht auf weiter steigende Temperaturen weltweit, stellt sich die Frage: Wie lassen sich Data Center dagegen absichern? Laut Román beginnt es damit, den Status Quo zu akzeptieren: „Hitze entwickelt sich von einem vorübergehenden Phänomen im August zu einem Risikofaktor, der das ganze Jahr über überwacht werden muss.“
Sich erst mit dem Thema zu befassen, wenn die Raumtemperatur unerträglich ist, sei zu spät, warnt der Manager. Er plädiert deshalb für eine dreistufige Strategie, die auf Prophylaxe ausgelegt ist. Diese beinhaltet:
- nicht die Umgebungstemperatur zu messen, sondern die des Equipments, beziehungsweise dessen Schwankungen, Vibrationen und Energieverbrauch.
- umgehend Maßnahmen bei Abweichungen zu ergreifen, die auf Anomalien hindeuten – statt auf den Ausfall zu warten.
- historische Daten zu erfassen und vorzuhalten, um daraus zu lernen und Probleme zu antizipieren.
Die Technologie, um diese Maßnahmen umzusetzen, existiere bereits und sei auch nicht teuer, betont der Experte. (fm)
Dieser Artikel ist im Original bei unserer Schwesterpublikation Computerworld.es erschienen.
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