Als der Windows Media Player Anfang des Jahres plötzlich nicht mehr erkannte, welche CD man eingelegt hatte, dachten viele zunächst an einen Bug. Wie sich später jedoch herausstellte, war dies kein Fehler, den Microsoft wieder beheben würde. Vielmehr hatte der US-Konzern den Server zum Auslesen der Meta-Daten mit den Albuminformationen komplett abgeschaltet.
Doch Tools wie etwa sorgen für komfortablen Ersatz und importieren die Angaben zu Künstlern, Alben, Songs und Covern automatisch. In der Folge beschreiben wir das Vorgehen mit dem Free Audio Converter (Fre:ac).
So geht’s: Nach der Installation des Programms deaktivieren Sie die Anzeige der Tipps bei jedem Programmstart. Legen Sie nun eine Audio-CD ein und klicken Sie, falls die Inhalte nicht selbstständig eingelesen werden, auf „Hinzufügen –› Audio-CD-Inhalt“. Daraufhin startet die Internetsuche (CDDB für CD Data Base) nach dem passenden Album automatisch.

Microsoft hat die Server zum Auslesen der Meta-Dateien im Media Player abgeschaltet. Tools wie Fre:ac helfen beim Erkennen der Albeninformationen weiter.
Foundry
In aller Regel erscheint gleich der richtige Treffer, den Sie mit „OK“ bestätigen. Im Anschluss daran können Sie die Songs im wav-Format auf der Audio-CD in platzsparende mp3-Dateien konvertieren und auf Ihrer PC-Festplatte speichern. Hierzu wählen Sie die gewünschten Titel aus, voreingestellt sind alle mit einem Häkchen markiert.
Bitte kontrollieren Sie, dass unter „Optionen –› Allgemeine Einstellungen“ als Kodierer „LAME MP3 Encoder“ steht, ändern Sie unten gegebenenfalls den Ausgabeordner und klicken Sie dann zum Konvertieren auf den großen Play-Button ganz oben. Dieser wechselt beim Darüberfahren mit der Maus auf Grün und blendet den Hinweis „Den Kodierungsprozess starten“ ein.
Nach wenigen Minuten liegen die CD-Titel mit ihren korrekten Meta-Daten auf der Festplatte.
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