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40 Jahre lang drehte sich in Sachen Tools für die Softwareentwicklung alles um die integrierte Entwicklungsumgebung – kurz massentauglich gemacht und revolutionierte die Entwicklungsarbeit, indem sie Editor, (das ich bis heute verehre) stellten für Devs in den 1980er Jahren insofern eine echte Revolution dar.
Knapp ein halbes Jahrhundert später ist der kometenhafte Aufstieg von Agentic Development dabei, der Vorherrschaft der IDE ein jähes Ende zu setzen. Es wird immer deutlicher, dass die integrierte Entwicklungsumgebung zunehmend aufs Abstellgleis gerät: Entwickler nutzen sie immer seltener – und widmen sich stattdessen anderen Tasks. Zum Beispiel managen sie die ).
Die IDE stirbt – lang lebe die ADE
Auf meinem Weg zu dieser Erkenntnis war vor allem ein weitgehend unbekanntes und ungenutztes Feature von . Damit lassen sich mehrere Zweige desselben Repository aus einer einzigen Git-Datenbank in verschiedene Verzeichnisse auschecken. Diese Funktion eignet sich in besonderem Maße für die neue Agentic-Development-Welt.
Traditionellerweise würde ein Entwickler jeweils ein Ticket bearbeiten, wofür ein simpler Git-Checkout ausreicht. Das setzt allerdings die Annahme voraus, dass nur ein Akteur, nämlich der Dev, an der Codebasis arbeitet.
Im Zeitalter der an verschiedenen Issues innerhalb mehrerer Repository-Zweige arbeiten sollen.
Entwickler befähigt das zu mühelosem Multitasking – und dazu, viele Tasks zeitgleich im Blick zu behalten. Um die Logistik um Worktrees herum müssen sie sich mit einer ADE nicht mehr kümmern. Stattdessen können sie ihre Zeit nutzen, um die Agenten zu steuern und sicherzustellen, dass diese ihre Aufgaben korrekt erledigen.
Der Abschied von der IDE mag für manchen Dev emotional sein. Aber wahrscheinlich müssen auch wehmütige Entwickler zugeben, dass sie ihre IDE inzwischen gar nicht mehr so oft einsetzen. Und wer mit Agenten arbeitet, wird sie künftig auch nicht vermissen. (fm)
Dieser Artikel ist im Original bei unserer Schwesterpublikation Infoworld.com erschienen.
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