
Diese (weitgehend) kostenlosen Tools sind für Netzwerktechniker Pflicht.
Foto: Michael Traitov – shutterstock.com
Der Job des Netzwerktechnikers wird zunehmend stressiger: Geschäftskritische Applikationen konkurrieren um Bandbreite, die Anzahl der Devices explodiert und das Netzwerk selbst wird auf Cloud, Netzwerkrand und Home-Office – die Angriffe nehmen in allen Bereichen zu, gehören.
-Programm dient in erster Linie dazu, Datenpakete, die sich durch ein Netzwerk bewegen, zu erfassen und zu analysieren. Wireshark wurde bereits im Jahr 1998 entwickelt, ist heute aber noch genauso nützlich wie damals. Der Packet Analyzer ermöglicht es Netzwerktechnikern, Network Interface Controller (NICs) in den “Promiscuous”-Modus zu versetzen, um den Traffic zu monitoren. Dabei wird auch Unicast-Traffic, der nicht an die MAC-Adresse eines Rechners gesendet wird, miteinbezogen.
-, Mac- und
Für Netzwerke jeder Größe eignet sich das Continuous Penetration Testing Tool Infection Monkey aus dem Hause Akamai. Das Security-Werkzeug bietet nicht nur die Möglichkeit, gängige Security-Probleme wie unzureichende Passwörter aufzudecken, sondern kann beispielsweise auch dazu eingesetzt werden, die Konfiguration von Zero-Trust-Netzwerken zu überprüfen. Infection Monkey steht kostenlos zum Download zur Verfügung – der Quellcode ist zudem
Dieses Tool wurde speziell darauf konzipiert, Netzwerkverbindungen im gesamten Unternehmen zu messen und zu testen. Iperf kann sowohl als Client als auch als Server fungieren und TCP- sowie UDP-Datenströme erzeugen, um den Durchsatz zwischen zwei Punkten zu ermitteln. Das Tool steht kostenlos zum Download zur Verfügung, auch -, Unix- und
Dieses Tool kann Netzwerktechniker dabei unterstützen, Funktionen ausfindig zu machen, die zu viel Bandbreite verbrauchen. Auch Schatten-IT, die Traffic erzeugt oder Funktionen ausführt, die im Netzwerk nicht erlaubt sein sollten, lässt sich mit fprobe aufdecken. Dazu misst das Tool an einem bestimmten Punkt im Netzwerk den Traffic, der sich durch diesen Punkt bewegt. Fprobe steht kostenlos zum Download zur Verfügung.
Eines der bekanntesten, kostenlosen Netzwerk-Tools ist Snort. Das Tool wurde ursprünglich im Jahr 1998 entwickelt, inzwischen kümmert sich Netzwerkriese Cisco um Entwicklung und Pflege. Snort ist ein vollständiges Intrusion-Prevention-System, das Netzwerktechniker dabei unterstützt, Regularien für bösartige Netzwerkaktivitäten zu definieren. Diese verwendet das Tool dann, um entsprechende Pakete zu finden und erzeugt im Erfolgsfall entsprechende Warnmeldungen.
Snort beinhaltet darüber hinaus auch eine Automatisierungskomponente, um bösartige Datenpakete zu stoppen – ein äußerst fortschrittliches Feature für ein kostenloses Tool.
OpenNMS ist eine quelloffene Plattform zur Netzwerküberwachung, die dabei unterstützt, ein Unternehmen mit lokalen und verteilten Netzwerken zu visualisieren und zu überwachen. Sie bietet umfassendes Fehler-, Leistungs- und Traffic-Monitoring und ist zudem hochskalierbar.
Die Plattform gibt es dabei in zwei verschiedenen Versionen:
Meridian ist ein kostenpflichtiges Produkt auf Abo-Basis, das bei Konfiguration und Inbetriebnahme unterstützt;
Horizon ist die kostenlose, Community-basierte Plattform, die frei zur Verfügung steht.
Horizon verfügt über alle Funktionen der kostenpflichtigen Plattform, muss aber zunächst entsprechend Ihrer Netzwerkanforderungen konfiguriert werden.
Streng genommen hat dieses Tool nur am Rande mit Networking und Security zu tun. Dennoch kann Senzing in bestimmten Situationen nützlich sein. Das Tool kann Ähnlichkeiten und Beziehungen in unterschiedlichen Datenbanken aufspüren. Zu Security-Zwecken eingesetzt, kann Senzing beispielsweise kompromittierte persönliche Daten innerhalb eines Netzwerks identifizieren.
Senzing steht als API kostenlos zum Download bereit und analysiert dann bis zu 100.000 Datensätze. Bei größerem Bedarf stehen bei unserer Schwesterpublikation Networkworld.com erschienen.
SOCIAL SHARE CARD GENERATOR